{"type":"FeatureCollection","properties":{"title":"DLR - ZKI | Activations GeoRSS Feed","self_url":"https://activations.zki.dlr.de//de/activations/featureCollection.json","site_url":"https://activations.zki.dlr.de//de","language":"de","pubDate":"2026-04-22T09:41:28.801Z","ttl":60},"features":[{"type":"Feature","properties":{"title":"Automatisierte Drohnenbildanalyse und -verarbeitung für Einsatzkräfte des THW","id":"ACT170","thumbnail":"images/activations/ACT170/ACT170_tn.jpg","products":["ACT170/P01"],"description":"<p>Am 16. April fand ein großer Praxistest auf dem THW-Ausbildungsgelände in Hoya statt. Direkt vor Ort wurden die in ADRET entwickelten Verfahren von der Aufnahme bis zur Bildanalyse gemeinsam mit Einsatzkräften des THW und Mitarbeitenden des DLR und der THW Forschung getestet. In einer <a href='https://storymaps.arcgis.com/stories/7c190bcd51584f999c89d7af08bd6119'>Story Map des DLR</a> für das THW können die einzelnen Bestandteile des Ablaufs und die ausgearbeiteten Schnittstellen interaktiv betrachtet werden und stehen damit auch anderen Einsatzkräften zur Verfügung.</p><h4>Zum Hintergrund</h4><p>Um bei Szenarien wie Hochwasser, zerstörten Gebäuden, Personensuchen und Waldbränden schnell handeln zu können, setzt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) mittlerweile im gesamten Bundesgebiet Trupp Unbemannte Luftfahrtsysteme (Trupp UL) ein. Dabei sichten die Drohnenpiloten bei Einsätzen meist das Live-Kamerabild der Drohne, um punktuelle Lageinformationen zu erhalten. Eine weitere flächenhafte Auswertung der Drohnenbilder erfolgt meist nicht. In dem Verbundprojekte ADRET (Automatisierte Drohnenbildanalyse und -verarbeitung für Einsatzkräfte des THW) wurden Methoden aus der Erdbeobachtung zur Krisenkartierung und anschließender Bildauswertung auf den Drohneneinsatz angepasst. Gemeinsam mit ausgewählten Drohnen-Trupps des THW wurden die Verfahren in der Praxis getestet und weiterentwickelt. Das Ergebnis sind modulare Praxisleitfäden zur strukturierten Datenaufnahme, Verarbeitung und KI-Auswertung für den Einsatz. So können zukünftig KI-Modelle von THW Einsatzkräften selbstständig vor Ort angewendet werden und unterstützen beispielsweise bei der Schadenskartierung in Hochwassergebieten.</p><p><b>„Die Leitfäden sind einfach anzuwenden und eine großartige Hilfe für unsere Einsätze“</b>, so das Feedback eines beteiligten THW Drohnenpiloten.</p>","url":"//de/activations/items/ACT170/","category":"Exercise","date":"2026-04-16T08:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[9.13828923,52.81009861],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI unterstützt die NATO Emergency Exercise 'Bulgaria 2025'","id":"ACT169","thumbnail":"images/activations/ACT169/ACT169_tn.jpg","products":["ACT169/P01","ACT169/P02","ACT169/P03"],"description":"<p>Vom 7.-12. September findet in Montana, Bulgarien eine der größten internationalen Übungen zu den Themen Zivilschutz und Emergency Management statt. Koordiniert wird die Übung mit über 1200 Teilnehmenden aus mehr als 40 Ländern vom EADRCC, dem wichtigsten Instrument der NATO für eine schnelle und effektive Reaktion auf zivile Krisen. Das DLR unterstützt die Übung im Bereich der Schadensanalyse, der Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen und verschiedenen Formen der Visualisierung (statisch, web-basiert und 3D). </p><p>Das Ziel ist eine schnelle Kartierung von Gebäuden und Infrastrukturen, bei der das ZKI langjährige Expertise einbringt. Auf Basis der Informationen können die DLR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Beispiel bewerten, ob und wie schnell Krankenhäuser oder andere Einrichtungen noch erreicht werden und wie viele Menschen betroffen sind. Außerdem verbinden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedliche Daten von Übungsteilnehmern mit zusätzlichen Geodaten. Daraus erstellen die Forschenden exakt die Produkte, die in bestimmten Situationen gebraucht werden und geben sie digital, virtuell in 3D und als Karte weiter. Eine Umfrage zur Nutzung der Daten rundet den Einsatz ab.</p>","url":"//de/activations/items/ACT169/","category":"Exercise","date":"2025-09-07T18:00:00.000Z","country":"Bulgarien"},"geometry":{"coordinates":[23.2335733,43.4078445],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI unterstützt bei KIResQ Drohnenübung","id":"ACT168","thumbnail":"images/activations/ACT168/ACT168_tn.jpg","products":["ACT168/P01"],"description":"<p>Das DLR-ZKI ist als assoziierter Partner im Forschungsprojekt KIResQ (KI-basierte Auswertung von Wärmebildern für ein schnelleres Auffinden vermisster Personen) eingebunden und war am 25. April bei der Abschlussübung des Projekts beteiligt. Bei der umfangreichen Übung in Schwangau trafen sich über 100 Such- und Rettungskräfte von Bergwacht, BRK Bereitschaften, Polizei, THW und Wasserwacht, um die im Projekt  entwickelten Tools wie z.B. ein sogenanntes Missionboard mit einer  integrierten KI-Bildauswertung unter realen Einsatzbedingungen zu testen. Dafür nahmen Drohnen der verschiedenen Organisationen in vorab definierten Suchgebieten mittels Thermalkameras Bilder auf, die anschließend durch die KI abgesucht wurden. Auf diese Weise konnten insgesamt sieben der neun im anspruchsvollen Gelände positionierten Personen aufgefunden werden.</p><p>Ebenfalls im Bereich der Drohnendatenauswertung läuft aktuell das Kooperationsprojekt <a href='https://www.dlr.de/de/eoc/forschung-transfer/projekte-und-missionen/adret' target='blank'>ADRET</a> zwischen DLR und dem THW, in dem eine schnelle Krisenkartierung und automatisierte Bildanalyse für Drohnentrupps des THW erarbeitet wird. </p>","url":"//de/activations/items/ACT168/","category":"Exercise","date":"2025-04-25T16:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[10.75616,47.5689],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI unterstützt Landesfeuerwehr und Katastrophenschutzschule Sachsen bei Hochwasserübung in Freiberg","id":"ACT167","thumbnail":"images/activations/ACT167/ACT167_tn.jpg","products":["ACT167/P01","ACT167/P02","ACT167/P03"],"description":"<p>Vom 28.-30. Oktober 2024 veranstaltet die Landesfeuerwehr und Katastrophenschutzschule Sachsen eine groß angelegte Übung mit dem Ziel der Erprobung und Festigung der Zusammenarbeit besonderer Führungseinrichtungen (zwischen Verwaltungsstab und technischer Einsatzleitung) der unteren Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde z.B. bei Störungen in der kritischen Infrastruktur.</p><p>Die Einsatzkräfte mussten dabei verschiedene realitätsnahe Szenarien bewältigen, wie beispielsweise eine Rettungsaktion im Lehr- und Versuchsbergwerk Freiberg, die infolge eines Hochwassers entstehen können.</p>","url":"//de/activations/items/ACT167/","category":"Exercise","date":"2024-10-28T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.9171223,50.8218656],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Ost- und Mitteleuropa","id":"ACT166","thumbnail":"images/activations/ACT166/ACT166_tn.jpg","products":["ACT166/P01","ACT166/P02","ACT166/P03","ACT166/P04","ACT166/P05","ACT166/P06","ACT166/P07","ACT166/P08"],"description":"<p>Eine sogenannte Vb Wetterlage mit umfangreichen Regenmengen sorgt seit dem 12.09.2024 in Teilen Europas für Hochwasser und Überschwemmungen. Am stärksten von den Niederschlägen betroffen sind Österreich, Tschechien und der Süden Polens. </p><h4>Kartierung und Daten</h4><p>Das ZKI unterstützt die Arbeiten von Behörden und Hilfsorganisationen mit verschiedenen Satellitendatenauswertungen im Rahmen von Forschungsprojekten. Für die Ableitung der Wasserflächen wurden aktuell großräumig aus Sentinel-1 Aufnahmen Hochwassermasken mittels automatisierten Hochwasserprozessoren im DLR abgeleitet (Rasterfiles zum Download unten erhältlich), berechnet nach bestem Wissen und Gewissen und innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens mit dem verfügbaren Material. Zusätzlich stellt das ZKI Kartenprodukte zur Verfügung.</p><h4>Satellitendaten</h4><p>Für die Ableitung der Wasserflächen wurden verschiedene Satellitendaten verwendet. Großräumig wurden aus Sentinel-1 Aufnahmen Hochwassermasken mittels automatisierten Flutprozessoren im DLR abgeleitet (Rasterfiles zum Download unten erhältlich), berechnet nach bestem Wissen und Gewissen und innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens mit dem verfügbaren Material.</p><p>Für detailliertere Analysen wurden im Rahmen des Projekts <a href='https://www.dlr.de/de/eoc/forschung-transfer/projekte-und-missionen/ifas-indicator-monitoring-for-early-acquisition-of-innovative-satellite-sensors-in-natural-disasters' target='blank'>IFAS</a> außerdem hochauflösende Satellitendaten, wie z. B. Umbra-Radardaten und optische Daten, durch European Space Imaging bereitgestellt. Daraus wurden für einzelne Hot-Spots ebenfalls Hochwasserflächen abgeleitet.</p>","url":"//de/activations/items/ACT166/","category":"Flood","date":"2024-09-16T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[13.74064596609421,51.05499392774576],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: ZKI Karten im Einsatz bei verschiedenen Übungsszenarien der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen","id":"ACT165","thumbnail":"images/activations/ACT165/ACT165_tn.jpg","products":["ACT165/P01","ACT165/P02"],"description":"<p>Die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen führt zwischen 27.08.2024 und 29.08.2024 eine Katastrophenschutzübung durch deren Grundgedanke ist, das ein Verwaltungsstab eines Landkreises, oder wie jetzt einer kreisfreien Stadt zusammen mit seiner operativen Einsatzleitung übt. Insbesondere ist dabei ein Schwerpunkt die Kommunikation zwischen den beiden Stäben. Parallel dazu übt in derselben Lage ein Polizeistab.  Somit werden in dieser Stabsrahmenübung 3 unabhängige Stäbe beübt.</p><p>Die folgende hypothetische Wetterlage wird beübt: Am 27.08.2024 ist im Raum Chemnitz ein Hochdruckgebiet mit sehr heißer und trockener Luft wetterbestimmend. In der Nacht zum 28.08. nur gering bewölkt mit Temperaturrückgang auf 25 bis 23 Grad bei schwachem Wind aus südlicher Richtungen. Am Morgen des 28.08. zunächst noch schwacher Wind aus südlicher Richtung, vormittags frischt der Wind jedoch zunehmend auf und dreht auf West, dabei mit Windböen 85 km/h. Begleitend zu den Windböen nähert sich ein Tiefdruckgebiet aus Westpolen kommend dem Großraum Chemnitz. Laut Wetterprognose bringt das Tiefdruckgebiet ergiebige Regenfälle bis zu 80 l/ m2.in einer Stunde mit sich.</p><p><b>Allgemeine Lage am 1. Übungstag</b>. Am 27.08.2024 startet eines der größten Festivals des Landes. Die Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 erwartet für das Kosmos-Festival über 70.000 Besucher. Durch die Festivalorganisation sind bereits mehre Sanitätseinheiten gebunden, die vereinzelt die leichte bis mittelgradige medizinische Versorgung leisten. Am frühen Nachmittag des zweiten Veranstaltungstages kommt es auf der Schlossteich-Insel zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen 30 männlichen Personen. Erst nach einschreiten der Polizei konnte diese aufgelöst werden.</p><p>Parallel dazu findet das Bundesliga-Radrennen 2024 in und um Chemnitz statt. Aufgrund von mehreren Stürzen und schweren Verletzungen in der Vergangenheit sind auch hier durch den Veranstalter mehrere Sanitätseinheiten angefordert worden. In den frühen Nachmittagsstunden kommt es im Kreisverkehr der Werner Seelenbinder Str., höhe BMW Autohaus Melkus, zu einem  Massensturz. Die ca.50 Betroffenen weisen vereinzelt mittelgradige Frakturen, Schürf- und Platzwunden auf.</p><p><b>Allgemeine Lage am 2. Übungstag</b>. Am Morgen des 28.08.2024 kommt es zu starken Regenfällen. Die Festivalorganisation Kosmos tagt am Vormittag und überlegt, das Festival aufgrund der Wetterlage abzubrechen. Grund hierfür sind massive Wassermassen auf und rund um das Festivalgelände, die die Sicherheit der Festivalteilnehmer nicht mehr gewährleisten würden. Gegen 9:30 Uhr meldet das FLZ der Polizei ein Gefahrgutunfall auf der Bundesautobahn A 72, zur Überfahr auf die A4. Nach Angaben der Polizei handelt es sich hierbei um einen Zusammenstoß zweier PKW mit einem Gefahrstoff- LKW. Durch die heftige Kollision kommt es an der Unfallstelle zum Produktaustritt eines Stoffes mit der Kennung X333. Weiter meldet das FLZ der Polizei, dass sich bereits ein kilometerlanger Stau gebildet hat, in dem zusätzlich mehrere Auffahrunfälle entstanden sind. Durch das Führungskommando der Bundeswehr wird gemeldet, dass ein Militärkonvoi in dem entstandenen Stau bei Kilometer 77,0 zum Stehen gekommen ist. Es handle sich um 20 Militärfahrzeuge mit 40 Mann.</p><p>Um 12:41 Uhr meldet die Klinikeinsatzleitung des Klinikums Chemnitz einen Totalausfall der gesamten digitalen Datenverarbeitung. Aufgrund der hohen Auslastung durch Patienten der seit Tagen anhaltenden Grippewelle ist eine stationäre Aufnahme nicht mehrmöglich. Lediglich in lebensbedrohlichen Notfällen kann das Klinikum mit vorheriger Absprache angefahren werden.</p><p>Der Hausmeister des Gymnasium Einsiedel meldet, dass ca. 100 Schüler/innen, die auf demselben Gelände in der Jugendeinrichtung übernachtet haben, diese aktuell nicht mehr verlassen können. Aufgrund der starken Regenfälle sind Bäche und Flüsse in dem Bereich Einsiedel über die Ufer getreten. Die einzige Zufahrtsstraße zum Gymnasium ist unpassierbar. Darüber hinaus wird gemeldet, dass ein 13-jähriger Schüler über starke Unterbauchschmerzen klagt. Die durch den Starkregen hervorgerufene Hochwasserlage hat massive Auswirkungen auf weitere Ortsteile im Großraum Chemnitz. Meldungen von vollgelaufenen Kellergeschossen, eingeschlossenen Personen sowie Austritt von Heizöl häufen sich.</p><p>Am 28.08.2024 geht bei der IRLS Chemnitz ein Notruf über eine starke Rauchentwicklung in der Tiefgarage des Einkaufszentrums „Roter Turm“ ein. Mehrere Anrufer melden mittlerweile starken Brandgeruch bis ins dritte Obergeschoss. Der Notfallmanager des Einkaufszentrums hat bereits mit der Evakuierung begonnen. Meldung zufolge herrschen chaotische Zustände.</p><p><b>Allgemeine Lage am 3. Übungstag</b>. In den Nachmittagsstunden des 28.08. meldet die diensthabende Schichtleitung der Restabfallbehandlungsanlage Chemnitz, die Auslösung der Brandmeldeanlage im Bereich der Entstaubungsanlage. Nach Inaugenscheinnahme durch zwei Mitarbeiter wird ein Brand bestätigt.</p><p>Am Nachmittag gegen 18:00 Uhr erreicht die FLZ der Polizei Chemnitz ein Notruf. Laut Aussage des Anrufers kam es in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Chemnitz zu einer Geiselnahme. Eine männliche Person fordert lautstark sofortige Behandlung seiner Mutter. Weiterhin gibt der Anrufer an, dass die besagte Person bereits mehrere Schüsse aus einer Langwaffe abgegeben haben soll.</p>","url":"//de/activations/items/ACT165/","category":"Exercise","date":"2024-08-28T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.9171223,50.8218656],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: Abschlussdemonstration des AHEAD/MaiSHU Projekts in Nordheim am Main","id":"ACT164","thumbnail":"images/activations/ACT164/ACT164_tn.jpg","products":["ACT164/P01","ACT164/P02","ACT164/P03"],"description":"<p>Am 25. Juni 2024 fand auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Nordheim am Main bei Würzburg die Abschlussdemonstration des MaiSHU-Projekts („Multimodale Wahrnehmung und Mensch-Maschine Schnittstellen teilautonomer intelligenter Systeme für humanitäre Hilfe in unsicheren und unstrukturierten Umgebungen“), einem Nachfolgeprojekt von AHEAD, statt. Das Projekt zielt darauf ab, innovative Technologien zu entwickeln, die eine assistierte Teleoperation von amphibischen SHERP Fahrzeugen für die humanitäre Hilfe und Lieferung von Gütern in herausfordernden, unstrukturierten Umgebungen ermöglichen.</p><p>In einem ersten Szenario setzte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) den SHERP ein, um Lebensmittel in ein entlegenes Dorf im Südsudan zu bringen, das durch anhaltende Regenfälle und Überschwemmungen von der Außenwelt abgeschnitten war. Der SHERP bewältigte die gefährliche und für Menschen unzugängliche Route ohne Fahrer, gesteuert aus dem Local Mission Operation Center (LMOC), das eng mit dem Global Mission Operation Center (GMOC) zusammenarbeitete.</p><p>Im zweiten Szenario koordinierte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) den Einsatz des SHERP zur Evakuierung von Menschen aus einem überschwemmten und von Erdrutschen betroffenen Gebiet. Das GMOC/ZKI stellte dem BRK mehrere Lagekarten sowie die GMOC-Webapplikation mit fernerkundungsbasierten Kriseninformationen für einen umfassenden Lageüberblick zur Verfügung, so dass eine sichere Evakuierung durch den Einsatz des SHERP gewährleistet werden konnte.</p><p>Die erfolgreiche Projektdemonstration zeigt das Potential von teleoperierten Systemen in der humanitären Hilfe und im (nationalen) Katastrophenschutz. Basierend auf Satellitendaten, Luftbildern und Drohnenaufnahmen (aufgenommen durch das Earth Observation Research Cluster, Universität Würzburg) hat das ZKI im GMOC sowohl die Vorplanung der Mission, das Gesamtmanagement des Missionsbetriebs als auch die Auswertung der Einsätze begleitet und durchgeführt. Zu diesem Zweck konzipierte das ZKI ein interaktives 3D-Lagebild mit verschiedenen Funktionen, wie z.B. der Erstellung von Sichtachsen, dem Einzeichnen neuer Routen oder auch dem Export von geplanten Routenabschnitten. Das Lagebild des GMOC soll dabei vor allem relevante Geoinformationen der Zielregion für Missionskoordinatoren und Teleoperatoren bereitstellen. Die dargestellten Informationen reichen von einem Überblick über die Topographie der Region, Eigenschaften potentieller Routen, Funkabdeckungen bis hin zu semantischen Daten, z.B. Kriseninformationen (Hochwasser) oder relevante Objekte im Verlauf der Fahrzeugroute (Hindernisse, Häuser oder Brücken).</p>","url":"//de/activations/items/ACT164/","category":"Exercise","date":"2024-06-25T12:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[10.191525,49.861994],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Süddeutschland","id":"ACT163","thumbnail":"images/activations/ACT163/ACT163_tn.jpg","products":["ACT163/P01","ACT163/P02","ACT163/P03","ACT163/P04","ACT163/P05","ACT163/P06","ACT163/P07","ACT163/P08","ACT163/P09","ACT163/P10","ACT163/P11","ACT163/P12","ACT163/P13","ACT163/P14","ACT163/P15","ACT163/P16","ACT163/P17","ACT163/P18","ACT163/P19","ACT163/P20","ACT163/P21","ACT163/P22","ACT163/P23","ACT163/P24"],"description":"<p>Langanhaltende und starke Regenfälle sorgten seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland, insbesondere in der Grenzregion Baden-Württemberg und später in Bayern, für stark ansteigende Wasserstände. Die resultierenden Hochwasser verteilten sich über ein großräumiges Gebiet, vor allem in Schwaben und im Bereich der Donau, sodass zahlreiche Notfallmaßnahmen, u. a. vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), dem THW, der DLRG aber auch der Bundeswehr nötig waren. Der Einsatz von Behörden und Hilfsorganisationen dauert weiterhin an, da in einigen Regionen das Wasser nach wie vor für langanhaltende Überschwemmungen sorgt während in anderen bereits Aufräum- und Trockenlegungsarbeiten laufen. Das ZKI unterstützt die Arbeiten der Behörden und Hilfsorganisationen fortlaufend mit verschiedenen Produkten. </p><h4>Luftbildbefliegungen</h4><p>Aufgrund der langanhaltenden und dichten Bewölkung in den Hochwassergebieten, standen für die akute Krisensituation keine optischen Satellitenbilder zur Verfügung. Das DLR hat daher am Montag, den 3. Juni 2024 sowie Dienstag, den 4. Juni 2024, flugzeuggestützte Befliegungen zur Aufnahme von Luftbilddaten durchgeführt. Die DLR Aufnahmen mit einer Auflösung von ca. 10 cm wurden mit der <a href='https://www.dlr.de/de/eoc/ueber-uns/institut-fuer-methodik-der-fernerkundung/photogrammetrie-und-bildanalyse/luftbildkamerasysteme' target='blank'>3K-Kamera</a> des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Flugexperimente (FX) aufgenommen. Die Daten wurden in naher Echtzeit prozessiert und konnten spätestens am Folgetag als Karte und im Webviewer zur Verfügung gestellt werden.</p><h4>Satellitendaten</h4><p>Für die Ableitung der Wasserflächen wurden verschiedene Satellitendaten verwendet. Großräumig wurden aus Sentinel-1 Aufnahmen Hochwassermasken mittels automatisierten Flutprozessoren im DLR abgeleitet (Rasterfiles zum Download unten erhältlich), berechnet nach bestem Wissen und Gewissen und innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens mit dem verfügbaren Material.</p><p>Für detailliertere Analysen wurden im Rahmen des Projekts <a href='https://www.dlr.de/de/eoc/forschung-transfer/projekte-und-missionen/ifas-indicator-monitoring-for-early-acquisition-of-innovative-satellite-sensors-in-natural-disasters' target='blank'>IFAS</a> außerdem hochauflösende Satellitendaten, wie z. B. Umbra-Radardaten und optische Daten, durch European Space Imaging bereitgestellt. Daraus wurden für einzelne Hot-Spots ebenfalls Hochwasserflächen abgeleitet.</p><h3>ZKI Webanwendung zum Hochwasserereignis</h3><p>Das DLR-ZKI hat einen Webviewer bereitgestellt, in dem Rettungskräfte, humanitäre Akteure und Behörden Zugriff auf aktuelle, z. T. hochauflösende Satellitenbilder und DLR-Luftbilder sowie zusätzliche Analysen erhalten. Die Anwendung wird regelmäßig mit neuen Daten ergänzt. Nutzer von Behörden oder Hilfsorganisationen mit berechtigtem Interesse können sich gerne an zki@dlr.de wenden, um Zugang zu dem Webviewer zu erhalten.</p>","url":"//de/activations/items/ACT163/","category":"Flood","date":"2024-06-03T12:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.49139,48.59659],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: ZKI unterstützt Wasserwacht des BRK bei Katastrophenschutzübung in München","id":"ACT162","thumbnail":"images/activations/ACT162/ACT162_tn.jpg","products":["ACT162/P01"],"description":"<p>Vom 04. - 05. Mai 2024 veranstaltete die Kreiswasserwacht München zusammen mit der Bergwacht München des Bayerischen Roten Kreuzes eine groß angelegte Hochwasserübung im Bereich der Langwieder Seenkette sowie am Riemer See. Insgesamt beteiligen sich rund 100 ehrenamtliche Mitglieder der Ortsgruppen Feldmoching, Lohhof, München Mitte, Riem, Unterföhring und Unterhaching sowie der Bergwachten München an der intensiven über 24 Stunden dauernden Übung. Die Einsatzkräfte mussten dabei verschiedene realitätsnahe Szenarien bewältigen, darunter die Evakuierung eines Campingplatzes mittels Rettungsbooten, einer Vermisstensuche mit mehreren Drohnengruppen an Land und der Rettung mehrerer Personen von einem schwimmenden Hausdach mittels Hubschrauber.</p><p>Das erstellte Kartenprodukt zeigt die fiktive Hochwassersituation während der Übung an den Langwieder Seen im Westen Münchens. Die Hochwasserfläche ist eine Simulation einer aus Satellitendaten abgeleiteten Hochwassermaske, wie sie bei realen Einsätzen vom ZKI® des DLR bereitgestellt werden kann.</p>","url":"//de/activations/items/ACT162/","category":"Exercise","date":"2024-05-04T12:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.41691,48.19705],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Chile","id":"ACT161","thumbnail":"images/activations/ACT161/ACT161_tn.jpg","products":["ACT161/P01","ACT161/P02"],"description":"<p>Nach einer intensiven Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius brachen in Chile verheerende Brände aus. Die Waldbrände zerstörten Tausende von Häusern und forderten Tote und Verletzte.</p><p>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hat im Rahmen der International Charter of Space and Major Disaster Karten zu dieser Katastrophe auf Basis von Daten der deutschen Hyperspektralsatellitenmission EnMAP erstellt.</p><p>Diese Kartenprodukte zeigen die detektierte Ausdehnung der verbrannten Flächen am 06. Februar 2024 und die zeitliche Entwicklung der aktiven Brände zwischen dem 02. Februar 2024 und dem 06. Februar 2024 auf der Grundlage von Satelliteninformationen. Zum einen zeigen sie das Gebiet östlich und südlich von Valparaìso sowie zum anderen das Gebiet östlich der Stadt Navidad, Chile.</p><p>Die Ausdehnung der verbrannten Fläche wird aus Daten der deutschen Hyperspektralsatellitenmission EnMAP abgeleitet, wobei ein adaptiver Ansatz für das Wachsen von Regionen auf der Grundlage von Nahinfrarot-Informationen verwendet wird. Die Hotspot-Erkennung aktiver Brände basiert auf thermischen Anomalien der Sensoren MODIS und VIIRS.</p>","url":"//de/activations/items/ACT161/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2024-02-09T12:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-71.6,-34],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände rund um das Mittelmeer: ZKI unterstützt mit Informationen zur Entwicklung der Brandflächen","id":"ACT160","thumbnail":"images/activations/ACT160/TeasBild_FireMonitoring.png","products":["ACT160/P01"],"description":"<p>Die Waldbrände im Mittelmeerraum waren im Juli 2023 überdurchschnittlich heftig und haben verheerende Schäden verursacht. Die abgebrannte Fläche ist laut dem Europäischen Copernicus Programm EFFIS fast doppelt so hoch wie im langjährigen Mittel. Ein Webdienst des EOC zeigt täglich, wie die Brände sich entwickeln. Auswertungen des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) geben Auskunft über das Schadensausmaß, u.a. mit Daten des deutsche Hyperspektralsatellit EnMAP. Insbesondere in Griechenland, Italien, Tunesien und Algerien gab es große Brandereignisse katastrophalen Ausmaßes.</p><p>Um die Umweltauswirkungen, zeitliche Dynamik und Größe solcher Katastrophen über längere Zeiträume zu bewerten und vergleichen zu können, nutzen die Forschenden des EOC optische Satellitenaufnahmen der europäischen Sentinel-Satelliten 3A und 3B, sowie Daten ihrer amerikanischen Äquivalente Aqua und Terra. Diese Satelliten sind mit Instrumenten zur großflächigen Beobachtung der Land- und Ozeanoberflächen ausgestattet und erfassen mehrmals täglich aus 700 bis 800 Kilometer Höhe die Erdoberfläche in breiten Aufnahmestreifen mit einer Bodenauflösung von 250 bis 300 Metern. Die hohe zeitliche Frequenz der Aufnahmen erlaubt es, Datenlücken zu schließen. Denn anders als Radarsatelliten – vermögen optische Instrumente nicht durch Rauchsäulen oder Wolken zu schauen. Daher werden die unterschiedlichen Aufnahmen in einem vom EOC entwickelten Prozessor über mehrere Tage hinweg kontinuierlich und automatisch untereinander abgeglichen, immer wieder neu berechnet und überprüft, um die Ergebnisse zu verfeinern und Datenlücken zu schließen.</p><p>Diese Analysen laufen im Webdienst des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) im EOC zusammen. Dort kann die Entwicklung der Brandflächen über die vergangenen Tage und Wochen beobachtet werden.</p><p>Der obere Screenshot zeigt die Web-Anwendung “ZKI Fire Monitoring System”, Stand 31. Juli 2023. Dargestellt sind alle Gebiete mit Brandflächen für den Zeitraum Juli 2023. Alle Ergebnisse können über den Geoservice des EOC bezogen und sowohl für aktuelle Lagebilder als auch für mehrjährige Zeitreihenanalysen genutzt werden. Der untere Screenshot zeigt exemplarisch den zeitlichen Verlauf des verheerenden Brandes in Algerien zwischen dem 25.-31. Juli 2023, rund 30km westlich der Stadt Béjaïa (ca. 200.000 Einwohner). Insgesamt verbrannte hier mit mehr als 15.000 Hektar eine Fläche, vergleichbar mit mehr als 20.000 Fußballfeldern oder der zweifachen Fläche des Chiemsees.</p><pErgänzend zu den großflächigen Analysen hat der deutsche Hyperspektralsatellit EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program) das Schadensgebiet in Algerien am 26. Juli 2023 im Detail beobachtet. Mit seinen 224 spektralen Kanälen im Wellenlängenbereich zwischen 420 und 2450 Nanometern, und einer Bodenauflösung von 30 Metern sind sehr genaue Analysen möglich. Die nachfolgende Karte des DLR-ZKI zeigt die Brandflächen-Analyse für das Gebiet westlich der Stadt Béjaïa (Algerien), welche im Rahmen der „International Charter – Space and Major Disasters“ erstellt wurde. Basierend auf den Auswertungen lassen sich Aussagen zu den vom Feuer betroffenen Siedlungen und Straßen treffen. Das gebirgige, waldreiche Gebiet entlang der Mittelmeerküste wird auch landwirtschaftlich genutzt und war auch in den vergangenen Jahren immer wieder von Waldbränden betroffen.</p>","url":"//de/activations/items/ACT160/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2023-08-01T12:00:00.000Z","country":"Algerien"},"geometry":{"coordinates":[4.740257,36.788569],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Somalia","id":"ACT158","thumbnail":"images/activations/ACT158/ACT158_tn.jpg","products":["ACT158/P01"],"description":"<p>Nach heftigen Regenfällen zwischen März und Mai 2023 wurde Somalia von schweren Überschwemmungen getroffen. Nach Angaben des United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) waren in den letzten zwei Monaten mehr als 460.000 Menschen von dieser Katastrophe betroffen. </p><p>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hat im Rahmen der International Charter of Space and Major Disaster erstmals eine Karte zu dieser Katastrophe auf Basis von Daten der <b>deutschen Hyperspektralsatellitenmission EnMAP</b> erstellt.</p><p>Dieses Kartenprodukt zeigt die Überschwemmungen entlang des Shebelle-Flusses am 29. Mai 2023 im Staat Hiraan in Somalia. Das Ausmaß der Überschwemmungen wurde aus EnMAP-Datem mit Hilfe einer auf Deep Learning basierenden Methodik abgeleitet. Die EnMAP-Daten dienen ebenfalls als Hintergrund für die Karte.</p>","url":"//de/activations/items/ACT158/","category":"Flood","date":"2023-05-31T12:00:00.000Z","country":"Somalia"},"geometry":{"coordinates":[45.427953,4.205356],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: ZKI präsentiert neuartige Methoden zur Lageerfassung bei Großübung in Salzburg ","id":"ACT159","thumbnail":"images/activations/ACT159/ACT159_tn.jpg","products":["ACT159/P02","ACT159/P04"],"description":"<p>Im Rahmen einer umfangreichen <a href='https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=68452'>internationalen Katastrophenschutzübung</a> mit über 800 Einsatzkräften vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK), dem Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) und dem Technischen Hilfswerk (THW) fand am 29. April 2023 die Abschlussübung des <a href='https://www.dlr.de/eoc/desktopdefault.aspx/tabid-11882/20871_read-72288'>AIFER Projekts</a> in Salzburg statt. <a href='https://www.youtube.com/watch?v=F5JXu7Du42A'>Hier</a> finden Sie den mittlerweile erstellten AIFER Projekt und Ausbildungsfilm. </p><p>In einem fiktiven Szenario hatte ein Hochwasserereignis in verschiedenen Einsatzabschnitten erhebliche Schäden verursacht. Unter anderem wurden mehrere Menschen unter einem eingestürzten Gebäude gesucht oder mussten von hierfür angefertigten Schwimmdächern gerettet werden. Das ZKI des DLR unterstützte die Übung mit aktuellen Erdbeobachtungsdaten und der Integration von AIFER-Analyseergebnissen in daraus abgeleiteten Lagekarten und Webanwendungen.</p><p>Vor der Übung wurden hochauflösende optische Satellitenaufnahmen für die verschiedenen Einsatzabschnitte angefordert. Dabei wurden auch die im Wallersee bei Salzburg platzierten Schwimmdächer berücksichtigt, um ein möglichst realistisches Übungsszenario zu schaffen. Zusammen mit den lokalen Einsatzkräften wurden zudem Drohnenbefliegungen in den Einsatzabschnitten koordiniert. Die aufgenommenen Drohnenbilder wurden anschließend durch das ZKI zu Orthofotos verarbeitet. Durch die in den Orthofotos enthaltene Georeferenzierung konnten KI-Algorithmen, die in AIFER entwickelt worden waren, die genaue Position von Gebäuden und Fahrzeugen erkennen. Die aufgenommenen Satellitenszenen und Orthofotos wurden zusammen mit der darauf aufbauenden Objektdetektion in Kartenprodukte und einer multimodalen Webanwendung integriert. Während der Übung standen diese den Einsatzkräften und dem Lagestab als wichtige Hilfsmittel zur Verfügung. Durch das <a href='https://www.dlr.de/eoc/desktopdefault.aspx/tabid-11882/20871_read-74304'>Forschungsprojekt FOPOS</a> konnten neue Verfahren zu 3D Modellierung und Visualisierung praktisch angewendet werden. So wurde ein hochaufgelöstes 3D Modell eines eingestürzten Gebäudes aus den Drohnenaufnahmen berechnet und ebenfalls in die Webanwendung integriert. Amtliche Geländemodelle der Stadt Salzburg ergänzten die Darstellung und ermöglichten einen Vergleich zwischen den aktuellen und vorhandenen Informationen.</p><p>Während der Großübung wurde den Mitarbeitenden im Einsatzstab die gesammelten Lageinformationen auf Karten und in der Webanwendung zur Verfügung gestellt. Besonders wirkungsvoll war die Möglichkeit einen Touch-Tisch der Universität Salzburg für die Visualisierung und Bedienung der Anwendung zu nutzen. Die einfache Handhabung durch die große Oberfläche des Tisches ermöglichte eine intuitive Interaktion mit den präsentierten Geodaten und einen sehr detaillierten Einblick in die Lage. Besonders das Erkunden des generierten 3D Modells des eingestürzten Gebäudes half sehr, sich in die Lage vor Ort hineinzuversetzen. In der Anwendung konnten beispielsweise mit 3D Werkzeugen die Entfernung und Fläche im Raum gemessen werden, was beim Einrichten von Notfallversorgungsräumen hilfreich sein kann. Zusätzlich zu den Geodaten wurden auch einzelne geokodierte Fotos eingebunden, die direkt vor Ort aufgenommen wurden und einen detaillierten Einblick in die aktuelle Situation geben können.</p><p></p><img src='images/activations/ACT159/FEX_Salzburg_3D.gif' width='600'><p>Demonstration der 3D Webapplikation. Quelle: @DLR 2023</p><p>Exemplarisch stehen zwei ZKI-Kartenprodukte von der Übung zur Verfügung. Weitere ZKI-Karten sowie der Zugang zur ZKI-Webanwendung stellen wir Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie weiteren Einsatzkräften aus dem Zivil- und Katastrophenschutz gern zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierzu per E-Mail an (zki[at]dlr.de) oder telefonisch an uns.</p>","url":"//de/activations/items/ACT159/","category":"Exercise","date":"2023-04-29T12:00:00.000Z","country":"Österreich"},"geometry":{"coordinates":[13.039162,47.823652],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Mosambik: ZKI unterstützt mit Informationen zur Hochwasserdauer","id":"ACT157","thumbnail":"images/activations/ACT157/2022-2023_South-West_Indian_Ocean_cyclone_season_tn.png","products":["ACT157/P01"],"description":"<p>Seit Oktober 2022 hat die Zyklonsaison in ganz Mosambik starke Auswirkungen auf Tausende von Menschen. Nach Stürmen und starken Regenfällen wurden die Küstengebiete im Süden Mosambiks von schweren Überschwemmungen getroffen, insbesondere die Provinz Maputo. Straßen wurden blockiert und Häuser beschädigt. Zyklon Freddy könnte diese Situation noch verschlimmern.</p><p>DLR-Wissenschaftler:innen berechneten die gesamte Hochwasserdauer zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 22. Februar 2023. Die Überschwemmungsdauer basiert auf Hochwassermasken, die automatisch aus 62 Sentinel-1-Szenen, die in diesem Zeitraum aufgenommen wurden, extrahiert wurden. Durch die Berechnung der Überschwemmungsdauer über einen Zeitraum von mehreren Wochen ist es möglich, Gebiete zu identifizieren, die von lang anhaltendem Hochwasser betroffen sind.</p><p>Die Analyse wird durch ein saisonales Referenzwasserprodukt ergänzt, das auf Sentinel-1-Zeitreihendaten (994 Szenen) basiert und die Wasserausdehnung in Nicht-Hochwassersituationen im Februar darstellt.</p>","url":"//de/activations/items/ACT157/","category":"Flood","date":"2023-02-23T12:00:00.000Z","country":"Mosambik"},"geometry":{"coordinates":[32.437,-25.778],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in der Türkei und in Syrien","id":"ACT156","thumbnail":"images/activations/ACT156/ACT156_tn.jpg","products":["ACT156/P01","ACT156/P02","ACT156/P03","ACT156/P04"],"description":"<p>Am 6. Februar 2023 ereignete sich im Südosten der Türkei, in der Region Gaziantep, ein Erdbeben der Stärke 7.8, gefolgt von zahlreichen Nachbeben bis zur Stärke 7.5. Zahlreiche Regionen und Städte sind betroffen, insbesondere im türkisch-syrischen Grenzgebiet. Die gesamte Anzahl an Opfern ist weiterhin unbekannt, da die Aufräumarbeiten noch andauern.</p><p>Das DLR-ZKI hat einen Webviewer bereitgestellt, in dem Rettungskräfte, humanitäre Akteure und BOS Zugriff auf aktuelle hochauflösende Satellitenbilder und DLR-MACS-Drohnendaten (2-10 cm) sowie zusätzliche Analysen erhalten. Die Anwendung wird regelmäßig mit neuen Daten ergänzt. Nutzer mit berechtigtem Interesse können sich gerne an zki@dlr.de wenden, um Zugang zu dem Webviewer zu erhalten.</p><p>Ergänzend bereitet das DLR-ZKI auch vereinzelt Kartenprodukte auf, die unten aufgeführt sind und versucht ergänzend gemeinsam mit weiteren DLR-Mitarbeitenden neueste Forschungserkenntnisse, wie eine KI-basierte Gebäudedetektion, anzuwenden.</p>","url":"//de/activations/items/ACT156/","category":"Earthquake","date":"2023-02-07T12:00:00.000Z","country":"Türkei"},"geometry":{"coordinates":[36.903,37.1477],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: ZKI Einsatz bei der Drohnenübung mit Einsatzkräften im Ahrtal ","id":"ACT155","thumbnail":"images/activations/ACT155/ACT155_tn.jpg","products":["ACT155/P06","ACT155/P07"],"description":"<p>Am 28. und 29. Oktober 2022 fand zum zweiten Mal eine Drohnenübung im Ahrtal unter gemeinsamer Leitung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Abteilung Rettungsdienst – Sicherheitsforschung und dem DLR/ZKI statt.</p><p>Vier unterschiedliche Drohnen aus vier verschiedenen Forschungsprojekten waren in den Ortschaften Altenburg, Altenahr, Reimerzhoven, Rech und Dernau im Einsatz. Während der Übung wurden über vorab geplante Flugrouten Daten aufgenommen und direkt im Anschluss den KollegInnen des ZKI zur ad-hoc Analyse und aktuellen Lagedarstellung überreicht.</p><p>Das ZKI Team erstellte noch vor Ort aus den generierten Drohnenbildern lagegenaue, digitale Senkrechtaufnahmen (Orthophotos) und detektierte mittels Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) darauf automatisiert Gebäude und Fahrzeuge. Der Einsatz automatisierter KI-Verfahren ist ein wichtiger Schritt, um schnell und für große Gebiete Informationen aus Satelliten-, Luftbild- und Drohnendaten ableiten zu können. Auf diese Weise können beispielsweise exponierte Objekte wie Gebäude oder Fahrzeuge und Veränderungen wie Gebäudeschäden aus den Bilddaten abgeleitet werden. Die neu aufgenommenen Drohnendaten dienen somit auch als Grundlage für die Weiterentwicklung der automatischen Bildauswertung bei Katastrophen.</p><p>Die ad-hoc generierten Lageinformationen wurden in Karten eingebunden und mit Aufnahmen vor und nach der Flut verglichen. Noch vor Ort konnten die neu erstellten Kartenprodukte ausgedruckt und an die beteiligten Einsatzkräfte verteilt werden. Eine große Herausforderung stellte dabei die Übermittlung großer Datenmengen in kurzer Zeit dar. Deswegen wurden verschiedene Übertragungswege (Austausch per Festplatte, Telekom- und Starlinkkommunikation) erfolgreich im Einsatz getestet. Die genauen Analysen (zu Zeiten, Datenmengen, etc.) dazu erfolgen im Nachgang zur Übung.</p><p>Im Nachgang zur Übung werden u.a. Geländemodelle und 3D-Modelle aus diesen Daten erstellt, um weitere Informationen zu den örtlichen Gegebenheiten zu gewinnen und ein stärker detailliertes Lagebild darstellen zu können. In diesem neuen komplexen Lagebild können auch insbesondere die verschiedenen Aufnahmen unterschiedlicher Zeitpunkte verglichen sowie Veränderungen – sowohl Schäden als auch Wiederaufbaumaßnahmen – detektiert werden.</p><p>Die Drohnenbefliegung fand im Rahmen des deutsch-österreichischen Verbundprojekts AIFER (Artificial Intelligence for Emergency Response) statt. AIFER entwickelt maschinelle Lernverfahren, um Informationen aus Satelliten-, Luftbild- und Drohnendaten sowie aus Geo-sozialen Medien automatisiert zu extrahieren und intelligent zu fusionieren. Konkret werden Gefährdungsgebiete (zum Beispiel Hochwasserflächen), exponierte Objekte (zum Beispiel Gebäude oder Fahrzeuge) und Veränderungen (zum Beispiel Gebäudeschäden) aus den Bilddaten abgeleitet. Die Informationen werden in Karten und Webanwendungen integriert und zu einem gesamtheitlichen und hochaktuellen Lagebild verknüpft. Dieses bildet eine Grundlage für zielgerichteten Entscheidungsunterstützung von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und Rettungskräften vor Ort.</p><p>Die in der Übung erhobenen Daten und Informationen werden in ZKI-Karten integriert sowie zu einem gesamtheitlichen Lagebild in einer ZKI-Webanwendung verknüpft. Exemplarisch stehen 2 ZKI Kartenprodukte zur Verfügung. Weitere ZKI-Karten sowie der Zugang zur ZKI-Webanwendung stellen wir Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie weiteren Einsatzkräften aus dem Zivil- und Katastrophenschutz gern zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierzu per E-Mail (zki[at]dlr.de) oder telefonisch an uns.</p>","url":"//de/activations/items/ACT155/","category":"Exercise","date":"2022-10-28T12:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[6.987313,50.515925],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen im Tschad: ZKI unterstützt mit Informationen zur Entwicklung des Hochwassers","id":"ACT154","thumbnail":"images/activations/ACT154/ACT154_tn.jpg","products":["ACT154/P01","ACT154/P02","ACT154/P03"],"description":"<p>Bereits seit August anhaltende starke Regenfälle haben im Süden und im Zentrum Tschads zu starken Überschwemmungen geführt. Zusätzlich zu den außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen ist das Land teilweise von Stürmen und Sturzfluten betroffen. Laut Vereinten Nationen sind dabei mehr als 1 Millionen Menschen betroffen und fast 500.000 ha landwirtschaftliche Fläche zerstört.</p><p>Die Regierung Tschads rief aufgrund der verheerenden Folgen der Überschwemmungen den Notstand aus und versucht der Bevölkerung Unterkünfte, Nahrungsmittel und sanitäre Einrichtungen bereitzustellen. Der Tschad gehört jedoch zu einem der ärmsten Länder der Welt und der überwiegende Teil der Bevölkerung ist zum auf die Landwirtschaft angewiesen. Die Auswirkungen der Überschwemmungen werden die ohnehin herrschende Nahrungsmittelunsicherheit noch verschärfen.</p><p>Die Analysen wurden innerhalb weniger Stunden auf Anfrage des Auswärtigen Amts durchgeführt und an verschiedene Institutionen wie z.B. verschiedene Botschaften im Tschad als auch UN Einrichtungen weitergeleitet. Das ZKI hat für betroffenen Regionen im Tschad Hochwasserinformationen aus Satellitendaten (Sentinel-1) mittels automatisierter Verfahren für verschiedene Zeitpunkte abgeleitet. Außerdem wurde für die betroffenen Flächen von Juli-Oktober die Dauer der Überschwemmung abgeleitet. Die erzeugten Wassermasken, die die Ausdehnung und Dauer des Hochwassers verdeutlichen, stehen unten zum Download bereit.</p><p>Das Auswärtige Amt und das DLR-ZKI arbeiten im Rahmen des gemeinsamen IF-Bund Projekts 'Anticipation of Conflicts using Information from Satellites' (ACIS) bereits zusammen an Informationen über die Region.</p>","url":"//de/activations/items/ACT154/","category":"Flood","date":"2022-10-24T12:00:00.000Z","country":"Tschad"},"geometry":{"coordinates":[15.96,10.84],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Pakistan: ZKI unterstützt mit Informationen zur Hochwasserdauer","id":"ACT153","thumbnail":"images/activations/ACT153/ACT153_tn.jpg","products":["ACT153/P01","ACT153/P02"],"description":"<p>Seit Mitte Juni 2022 wurde Pakistan von ungewöhnlich heftigen Monsunregen heimgesucht. Große Teile des Landes sind hierdurch von schweren Überschwemmungen betroffen und in Folge dessen sind Häuser, Infrastruktur und Ackerland weggespült worden. Mit anhaltender Überschwemmung steigt das Risiko für den Ausbruch von wasser- und vektorübertragenen Krankheiten. Wobei gleichzeitig der betroffenen Bevölkerung der Zugang zu medizinischer Versorgung fehlt.</p><p>Das Kartenprodukt zeigt die überschwemmten Flächen und zusätzlich die Hochwasserdauer in Tagen zwischen dem 1. August 2022 und dem 5. September 2022. Deutlich sichtbar ist, dass große Bereiche über den gesamten Beobachtungszeitraum unter Wasser stehen, zudem aber auch, welche Flächen nur tageweise überschwemmt und damit weniger betroffen waren. Die Überflutungsdauer ist damit eine wichtige zusätzliche Information über das Ausmaß und den zeitlichen Verlauf der Überschwemmungen. Die Kartierung der Überflutungsflächen und der Hochwasserdauer basiert auf automatischen Analysen von 117 Radarsatellitendaten (Sentinel-1), die zwischen dem 1. August 2022 und dem 5. September 2022 aufgenommen wurden. In der Karte ist zusätzlich die Referenzwasserfläche auf Basis von Sentinel-1-Zeitreihen dargestellt, welches die gewöhnliche saisonale Wasserausdehnung im Monat August in dieser Region zeigt.</p>","url":"//de/activations/items/ACT153/","category":"Flood","date":"2022-09-08T12:00:00.000Z","country":"Pakistan"},"geometry":{"coordinates":[68.96593,26.78096],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, Deutschland","id":"ACT152","thumbnail":"images/activations/ACT152/ACT152_tn.jpg","products":["ACT152/P01V2","ACT152/P02","ACT152/P06","ACT152/P03","ACT152/P04","ACT152/P05","ACT152/P07","ACT152/P16","ACT152/P17","ACT152/P26","ACT152/P27","ACT152/P28","ACT152/P29","ACT152/P30","ACT152/P31","ACT152/P32"],"description":"<p>Im Westen Deutschlands hat langanhaltender Starkregen für zahlreiche Überschwemmungen gesorgt. Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gebäude und Infrastrukturen wurden zerstört. Besonders betroffen sind Orte in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Das ZKI unterstützt die Helfer mit einer Reihe von Aktivitäten: Satellitendaten und DLR-Luftbildaufnahmen werden innerhalb kürzester Zeit ausgewertet und zum Beispiel zu Karten aufbereitet.</p><p><b>Das ZKI gibt die Lageinformationen an das <a href='https://www.bbk.bund.de/DE/AufgabenundAusstattung/Krisenmanagement/GMLZ/GMLZ_einstieg.html' target='_blank'> Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe</a> (BBK) weiter. Offizielle Einsatzkräfte können sich gerne unter GKT(at)bbk.bund.de für einen Zugang melden.</b></p><p>Das ZKI hat für Regionen in Nordrhein-Westfalen Hochwasserinformationen aus Satellitendaten (Sentinel-1) mittels automatisierter Verfahren abgeleitet. Die erzeugten Wassermasken, die die Ausdehnung der Wasserflächen verdeutlichen, stehen unten zum download bereit. Außerdem stellt das ZKI besonders betroffene Orte, die gemeinsam mit den Rettungskräften vor Ort definiert wurden, in Lagekarten dar. Hierfür wurden DLR Luftbilddaten mit Auflösungen von zehn bis 15 Zentimetern mit einer Kamera des Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) erfasst. Die Flüge konnten in Zusammenarbeit mit Partnern spontan realisiert werden.</p><p>Zur Lageerfassung im Katastrophengebiet kamen als Luftbildkameras die DLR-Eigenentwicklungen des Instituts für Methodik der Fernerkundung (IMF) <a href='https://www.dlr.de/eoc/de/desktopdefault.aspx/tabid-5431/9230_read-52769/' target='_blank'>„3K-Kamera“ auf dem Flugzeug DO 228 und deren Nachfolger, das „4k-Kamerasystem“ auf einem Hubschrauber vom Typ EC 135 zum Einsatz</a>. Dabei handelt es sich um 3-Kopf-Kamerasysteme, die durch die kombinierte Nadir- und Seitblick-Anordnung der Kameras einen großen Bereich senkrecht zur Flugrichtung abbilden und somit großflächige Zielgebiete auch bei hoher Auflösung mit nur wenigen Überflügen erfassen können. Das 4k-Kamerasystem bietet außerdem durch die eingebaute Onboard-Computereinheit die Möglichkeit zur Prozessierung der Luftbilddaten im Flug. Dabei werden aus den aufgenommenen Bildern direkt im Hubschrauber georeferenzierte und orthorektifizierte Luftbilder errechnet, die dann am Boden umgehend vom ZKI zu Kartenprodukten verarbeitet werden. Diese vorprozessierten Luftbilder sollen künftig per LTE in Echtzeit an den Boden übertragen werden, um den Rettungs- und Einsatzkräften stets aktuelle Lagebildkarten zur Verfügung stellen zu können. Die Befliegung mit der DO 228 wurde durch den DLR Flugbetrieb durchgeführt. Der Hubschrauber wurde durch die Helicopter Travel Munich GmbH bereitgestellt.</p><p>Die Aufnahmen und Karten entstehen im Rahmen des Forschungsprojektes AIFER in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). AIFER entwickelt Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI), die Informationen aus Satellitendaten, Luftbildern und Medien automatisiert erkennen und fusionieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF fördert das Projekt.</p><p>Am 20. Juli wurden die Überflutungsgebiete in Rheinland-Pfalz, u.a. das komplette Ahrtal von Müsch bis zur Mündung in Sinzig, erneut vom DLR aufgenommen. Zum Einsatz kam dabei das Luftbildkamerasystem <a href='https://macs.dlr.de' target='_blank'>MACS</a> (Modular Aerial Camera System) vom <a href='https://dlr.de/os' target='_blank'>Institut für Optische Sensorsysteme</a> in Berlin. Es ist mit mehreren Sensoren im sichtbaren und nahinfraroten Spektralbereich ausgestattet, erlaubt flexible Aufnahmekonfigurationen  und liefert hochaufgelöste Bilddaten selbst unter schwierigen Beleuchtungsbedingungen. Die integrierte Datenverarbeitungseinheit erzeugt in Echtzeit georeferenzierte Bilder, die nach der Landung direkt zu unterschiedlichen Geodatenprodukten verarbeitet werden.</p><p>Die Befliegung wurde spontan auf Ersuchen des BBK durchgeführt. Die Firma BSF stellte dafür ein Flugzeug (Cessna 206) zur Verfügung, in das MACS innerhalb von einer Stunde eingebaut wurde. Im Ergebnis der Befliegung entstanden umfangreiche Lagekarten der Überflutungsgebiete, die vom ZKI und BBK in die Informationssysteme integriert werden.</p><p>Die Befliegung wurde im Rahmen des Helmholtz Innovation Labs <a href='https://www.optsal.de/' target='_blank'>OPTSAL</a> realisiert, dessen Ziel es ist, optische Technologien zur Lageerfassung in die operative Anwendung zu überführen.</p>","url":"//de/activations/items/ACT152/","category":"Flood","date":"2021-07-15T12:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[6.87,50.72],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tornado in Südmähren, Tschechien","id":"ACT151","thumbnail":"images/activations/ACT151/ACT151_tn.jpg","products":["ACT151/P01","ACT151/P02"],"description":"<p>Ein Tornado von für Europa ungewöhnlicher Stärke der Kategorie F3/F4 zog am 24. Juni 2021 durch die Region Südmähren in der Tschechischen Republik. Dabei kamen mehrere Personen ums Leben, mehr als 200 weitere wurden verletzt. Sieben Dörfer zwischen Břeclav und Hodonín wurden durch die zerstörerischen Winde mit Geschwindigkeiten zwischen 254 bis 332 km/h und überdurchschnittlich großen Hagelkörner verwüstet. Schwere Sachschäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Bäumen waren die Folge.</p><p>Die DLR/ZKI-Karten zeigen die Schadenslage am 28. Juni 2021. Durch einen Vergleich von sehr hochaufgelösten Satellitenbildszenen vor sowie nach dem Ereignis ist es möglich, die durch das Unwetter schwer beschädigten Gebiete zu identifizieren.</p><p>Ergänzend zu dieser manuellen Analyse durch Experten werden die Daten genutzt, aktuelle Forschungstätigkeiten des DLR zur Auswertung von Fernerkundungsdaten mittels künstlichen Intelligenz anhand realer Daten zu validieren und weiter zu verbessern.</p>","url":"//de/activations/items/ACT151/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2021-06-24T12:00:00.000Z","country":"Tschechien"},"geometry":{"coordinates":[48.83,17.06],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR unterstützt die Detektion der Ausmaße von Zyklon Eloise auf Eswatini","id":"ACT150","thumbnail":"images/activations/ACT150/ACT150_tn.jpg","products":["ACT150/P01","ACT150/P02"],"description":"<p>Mehrere Länder im südlichen Afrika wurden vom Zyklon Eloise getroffen, der am 23. Januar 2021 in der Nähe von Beira, Mosambik, an Land ging. Obwohl er sich auf seinem Weg über das südliche Afrika weitgehend auflöste, sind mehrere Tausend Menschen von seinen Auswirkungen betroffen. Zu den am stärksten betroffenen Ländern gehört Eswatini, das von starken Winden, heftigen Regenfällen und steigenden Flusswasserpegeln betroffen ist.</p><p>Im Rahmen der International Charter Space and Major Disasters unterstützt das DLR mit der Lieferung von TerraSAR-X-Daten. Zudem wurden verschiedene Hochwassermasken mittels automatischer Prozessoren innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens mit dem verfügbaren Material abgeleitet. Gebiete von besonderem Interesse werden auf Basis zweier Pleíades-Aufnahmen dargestellt, die einen weiteren Eindruck des Ausmaßes der Überflutungen erlauben.</p>","url":"//de/activations/items/ACT150/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2021-01-29T12:00:00.000Z","country":"Swasiland"},"geometry":{"coordinates":[31.682861109999997,-26.681887170000007],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Künstliche Intelligenz unterstützt die Schadenskartierung in Moria","id":"ACT149","thumbnail":"images/activations/ACT149/ACT149_tn.jpg","products":["ACT149/P01","ACT149/P02"],"description":"<p>Europas größtes Flüchtlingslager, ursprünglich als Unterkunft für weniger als 3.000 Menschen gedacht, wuchs bis zum September 2020 auf rund 12.000 Flüchtlinge an. Infolgedessen entstanden rund um Moria inoffizielle Lagerplätze, in denen Menschen unter Planen und in provisorischen Hütten leben. Diese Strukturen sind zum Großteil leicht brennbar. Die Lage eskalierte, als in der Nacht vom 8. September 2020 an mindestens drei verschiedenen Stellen im Lager Feuer ausbrach. Die Brände zerstörten große Bereiche des Camps (sowohl offizielle als auch inoffizielle Teile) und zwangen tausende Bewohner, ihre Unterkünfte zu verlassen.</p><p>Die vom ZKI zur Verfügung gestellten Karten zeigen das Ausmaß der Zerstörung nach den Bränden am 9. September 2020 im Vergleich zu der Situation davor, am 15. August 2020. Die verwendeten WorldView-2-Bilder haben eine räumliche Auflösung von 50 cm. Die betroffenen Lagerbereiche wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz erfasst, die darauf trainiert wurde, zerstörte Gebäude zu detektieren. Da der Algorithmus noch nicht auf die Erkennung von Zeltbereichen trainiert ist, wurden diese manuell durch visuelle Analyse nacherfasst. Die Produkte zeigen, wie Künstliche Intelligenz die Notfallkartierung unterstützen und den Kartierungsprozess beschleunigen kann. Da sich der Algorithmus noch in der Entwicklung befindet, sind die bereitgestellten Produkte als 'experimentell' gekennzeichnet und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p><p>Die dargestellten Karten sollen I) die aktuellen Möglichkeiten und Grenzen des KI-Ansatzes und II) einen detaillierten Überblick über das betroffene und zerstörte Gebiet im Flüchtlingslager Moria zeigen. Hierfür steht zum einen eine Übersichtskarte über die Situation nach den Bränden mit Detailansichten der unzerstörten und zerstörten Gebiete für inoffizielle und offizielle Lagerbereiche (P01) zur Verfügung. Des Weiteren ein Vergleich zwischen der Situation vor und nach den Bränden (P02). In beiden Fällen werden die automatisch erkannten Gebäudebereiche farblich von den manuell erfassten Zeltbereichen unterschieden.</p>","url":"//de/activations/items/ACT149/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2020-09-08T00:00:00.000Z","country":"Griechenland"},"geometry":{"coordinates":[26.5013756,39.1345794],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Explosion in Beirut, Libanon","id":"ACT148","thumbnail":"images/activations/ACT148/ACT148_tn.jpg","products":["ACT148/P01","ACT148/P02","ACT148/P03"],"description":"<p>Am 4. August 2020 ereignete sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut eine starke Explosion, welche über Hundert Personen tötete und mehrere Hunderttausend obdachlos zurück ließ. Die Explosion fand im Hafen um 18:08 Uhr lokaler Zeit statt. Wahrscheinlich wurde sie ausgelöst durch eine enorme Menge an Ammoniumnitrat, welches in einem Speicher im Hafen lagerte.</p><p>Die DLR/ZKI-Karten zeigen die Schadenssituation am 5. August 2020. Durch einen Vergleich von einer Vorereignisszene mit einem Nachherbild, beide räumlich sehr hoch aufgelöst, ist es möglich einen ersten Überblick über das beeinflusste Gebiet und eine Abschätzung der entstandenen Großschäden zu geben.</p>","url":"//de/activations/items/ACT148/","category":"Technical Accident","date":"2020-08-07T00:00:00.000Z","country":"Libanon"},"geometry":{"coordinates":[35.520158,33.902864],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI-Hilfe für Indien und 6 weitere Katastrophenregionen","id":"ACT147","thumbnail":"images/activations/ACT147/ACT147_tn.jpg","products":["ACT147/P01","ACT147/P02"],"description":"Im Rahmen der International Charter „Space and Major Disasters“ ist das DLR-ZKI in den vergangenen zwei Wochen sieben Mal aktiviert worden, wobei sechs der Aktivierungen auf ergiebige Starkniederschläge mit nachfolgenden Überschwemmungen und Hangrutschungen im asiatischen Raum (in Indonesien, Indien, Bangladesch, Nepal, Japan und Myanmar) zurückzuführen sind. Das DLR-ZKI erstellt zur Unterstützung Kartenprodukte bzgl. der Überschwemmungen in Indien, Bundesstaat Assam. Die auf den Karten visualisierten Überschwemmungsflächen wurden mittels automatischer Hochwasserprozessoren des DLR-ZKI in naher Echtzeit aus Erdbeobachtungsdaten abgeleitet. Zudem stellt das DLR-ZKI für alle Aktivierungen im Rahmen der International Charter „Space and Major Disasters“ Radardaten der nationalen Satellitenmission TerraSAR-X über den betroffenen Gebieten zur Verfügung.\r\n\r\nIn Indiens nordöstlichen Bundesstaat Assam herrschen seit über zwei Wochen Starkregenfälle. Diese verursachten flächendeckende Überschwemmungen sowie Erdrutsche. Einer der längsten und wasserreichsten Flüsse Asiens, der Brahmaputra, trat bereits Ende Juni über die Ufer und zwang viele Bewohner ihre nun überschwemmten Dörfer zu verlassen. Über 2 Millionen Menschen sind von den Überschwemmungen betroffen und es gab bereits mindestens 50 Todesfälle. In 20 Distrikten des Bundesstaates Assam wurden bislang 480 Hilfslager errichtet, welche über 60.000 Menschen eine vorübergehende Unterkunft bieten sollen. Obwohl Monsunregenfälle in dieser Region üblich sind, ist die Lage dieses Jahr wegen Covid-19 besonders verheerend und beeinträchtigt die Hilfsmaßnahmen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT147/","category":"Flood","date":"2020-07-17T13:00:00.000Z","country":"Indien"},"geometry":{"coordinates":[91.75,22.15],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Zyklon Amphan - DLR unterstützt mit Satellitendaten","id":"ACT146","thumbnail":"images/activations/ACT146/ACT146_tn.jpg","products":["ACT146/P05","ACT146/P04","ACT146/P03","ACT146/P02","ACT146/P01"],"description":"Der tropische Zyklon Amphan ist am 20. Mai 2020 an der Nordostküste Indiens und Südküste Bangladeschs auf Land getroffen. Er ist dem indischen meteorologischen Dienst zufolge einer der schlimmsten Stürme in der Region der vergangenen 20 Jahre. Mehr als drei Millionen Menschen wurden in Notunterkünfte gebracht. Dies stellt auf Grund der Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung dar. Besonders betroffen sind die Großstadt Kalkutta im Nordosten Indiens und die dortigen Küstenregionen, welche von einfach konstruierten Häusern geprägt sind.\r\n\r\nIm Rahmen der International Charter Space and Major Disasters unterstützt das DLR mit der Lieferung von TerraSAR-X-Daten. Zudem wurden verschiedene Flutlayer mittels automatisierten Flutprozessoren im DLR abgeleitet (Vektorfiles zum Download siehe unten), berechnet nach bestem Wissen und Gewissen und innerhalb eines sehr kurzen Zeitrahmens mit dem verfügbaren Material. Besondere Hotspots werden vom ZKI in Form von auf Lagekarten visualisierten Flutmasken dargestellt. Die Hotspots werden auch gemeinsam mit Hilfsorganisationen definiert. Dies erfolgt im vorliegenden Fall im Rahmen des Projekts „Data4Human“.\r\n\r\nIm Projekt „Bedarfsorientierte Datendienste für humanitäre Hilfe\" (Data4Human) sollen Fernerkundungsdaten und weitere Datenquellen analysiert werden, um kontinuierliche Nutzungsmöglichkeiten im Humanitären Kontext aufzuzeigen. Denn im Krisenfall verfügen humanitäre Hilfsorganisationen oft nicht über aktuelle Lageinformationen auf der benötigten Ebene, die sie für viele Bereiche der operativen Entscheidungsfindung und der Lageeinschätzung aber dringend benötigen würden. Themenbereiche und Einsatzgebiete des Projekts werden dabei eng zwischen DLR-Mitarbeitern und humanitären Hilfsorganisationen definiert und wie im vorliegenden Fall an aktuelle Ereignisse angepasst.\r\n\r\n","url":"//de/activations/items/ACT146/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2020-05-29T13:00:00.000Z","country":"Bangladesch"},"geometry":{"coordinates":[88.36,22.57],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Innovative Analysen als mögliche Trigger für Satellitenaufnahmen - Experimentelle Kartenprodukte auf Basis heterogener Datenströme wie Twitter und Medienanalyse-Tools","id":"ACT145","thumbnail":"images/activations/ACT145/ACT145_tn.jpg","products":["ACT145/P01","ACT145/P02","ACT145/P03","ACT145/P04","ACT145/P05","ACT145/P06","ACT145/P07","ACT145/P08"],"description":"Um eine kontinuierliche Verbesserung satellitengestützter Kriseninformation zu gewährleisten, engagiert sich das ZKI u.a. zusammen mit dem DLR-Vorhaben UKIS in der Erforschung neuer angewandter Methoden und der Entwicklung von relevanten Produkten für den Nutzerkreis im Katastrophenmanagement, der humanitären Hilfe und der zivilen Sicherheit.\r\n\r\nDie Grundlage der dargestellten Analysen bilden Daten der Plattform Twitter sowie des Projektes GDELT (Global Database of Events, Language and Tone). Im ZKI wird untersucht, inwiefern derartige heterogene Daten zum einen sinnvoll räumlich dargestellt werden können und zum anderen als mögliche Trigger für die Aufnahme von sehr hoch auflösenden Satelliteninformationen zur Generierung von Kriseninformation dienen können.\r\n\r\nBei den folgenden Kartenprodukten handelt es sich um experimentelle Produkte, die sich noch in der Entwicklung befinden. Die Karten zeigen Regionen in Südosteuropa, die im globalen Vergleich ein hohes Twittergeschehen in den einzelnen Monaten in Bezug auf Schlagworte im Kontext „Refugees“ aufweisen bzw. vergleichsweise viele GDELT-Einträge im jeweiligen Monat.\r\n\r\nDie Analysen der Twitterdaten wurde folgendermaßen generiert: Ein kostenfrei verfügbarer Echtzeitdatenstrom beinhaltet eine Untermenge aller aktuell verfügbaren Tweets und wurde zunächst nach ausgewählten Schlagworten im Kontext \"Refugees\" gefiltert. Mittels eines Machine-Learning-basierten Ansatzes wurden diese Tweets im Anschluss geokodiert und für die Kartendarstellung auf administrative Einheiten aggregiert und aufsummiert.\r\n\r\nDie Grundlage der dargestellten Medienanalyse bilden Daten des Projekts GDELT. GDELT beobachtet weltweit in Echtzeit Medien in 65 Sprachen und wertet die Inhalte der Nachrichtenmeldung in Bezug auf Lokationen, Quellen, Stimmungen usw. aus. Diese Datenbank wurde nach Schlagworten zum Thema \"Refugees\" über eine Webschnittstelle durchsucht. Die zur Kartendarstellung verwendeten Koordinaten wurden von GDELT übernommen und auf administrative Einheiten aggregiert und aufsummiert. \r\n\r\nBei einer längerfristigen Beobachtung sind Auffälligkeiten hervorgestochen, die zu Annahmen von erhöhten Aktivitäten im Bereich der Grenze Türkei/Griechenland (Festlandabschnitt und grenznahe griechische Inseln) schlussfolgern lassen. Im Rahmen der Forschungsaktivitäten des DLR-ZKI sollen weiterhin Anomalien detektiert werden. Diese können ggf. als Trigger für die Aufnahme von höchstauflösenden Satellitendaten führen, wie den von European Space Imaging auf Twitter veröffentlichten WorldView-3 Daten vom 03. März 2020. Hierbei erkennt man, dass sowohl Menschen- als auch Fahrzeugansammlungen erkennbar sind.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT145/","category":"Humanitarian Crisis","date":"2020-04-03T13:00:00.000Z","country":"Griechenland"},"geometry":{"coordinates":[23.73,37.98],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DRIVER+ Trial „Austria“ und IRONORE2019 am 12. bis 14. September 2019, Eisenerz/Österreich","id":"ACT144","thumbnail":"images/activations/ACT144/ACT144_tn.jpg","products":["ACT144/P04","ACT144/P03","ACT144/P02","ACT144/P01"],"description":"Zur Stärkung des Krisenmanagements führte das EU-Projekt DRIVER+ (Driving Innovation in Crisis Management for European Resilience) vom 12. bis 14. September 2019 in der Region Eisenerz/Österreich eine umfangreiche Katastrophenschutzübung durch. Dabei wurde der Einsatz innovativer Entwicklungen und Technologien anhand eines Erdbebenszenarios getestet und von Experten bewertet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte insbesondere unbemannte Echtzeitaufnahmen aus der Luft zur Verfügung, um bei der Lageerfassung und Rettungslogistik zu unterstützen. \r\n\r\n\r\nZur Demonstration des Einsatzes unbemannter Luftfahrzeuge (UAS) für den Katastrophenschutz im kontrollierten Luftraum kam das Forschungsflugzeug D-CODE als UAS-Demonstrator zum Einsatz, welches wie ein unbemanntes Luftfahrzeug ferngesteuert wurde. Die Flug- und Missionsplanung des Flugzeuges erfolgte dabei mittels einer am Institut für Flugführung in Braunschweig entwickelten Bodenkontrollstation für unbemannte Luftfahrzeuge. D-CODE wurde für DRIVER+ mit dem speziell für Katastrophenschutzeinsätze konzipierten 3K Kamerasystem des Instituts für Methodik der Fernerkundung ausgestattet. Mittels dieses Kamerasystems konnte das Forschungsflugzeug ein 80 Quadratkilometer großes Gebiet in etwa zehn Minuten erfassen, georeferenzierte Luftbilder erstellen und die Ergebnisse über eine Datenlinkverbindung zu der Bodenstation übertragen. Während der Übung wurden auf diese Weise im Rahmen mehrerer Flüge Luftbilder aufgenommen und standen jeweils innerhalb weniger Minuten vor Ort zur Schadenserfassung, der Koordination von Rettungskräften, sowie der Suche nach Verletzten und Vermissten zur Verfügung. Die erfassten Daten wurden an das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) weitergeleitet. Dieses erstellte interaktive Informationsprodukte, wie z.B. Karten, durch welche die Interpretation der Daten für die Einsatzkräfte vereinfacht und der Austausch der Informationen gewährleistet wird.\r\n\r\n\r\nParallel dazu testete das Bayrische Rote Kreuz (BRK) in Zusammenarbeit mit dem ZKI in der zeitgleich stattfindenden europäischen Großübung IRONORE2019 neue Unterstützungsmöglichkeiten. Neben den bereits etablierten Karten stellte das ZKI dem BRK spezielle 3D Produkte zur Verfügung. „Hierüber kann der Einsatzleiter vor Ort die Mission planen und beispielsweise gefährliche Geländepassagen markieren oder diese umfahren was die Sicherheit der Einheiten deutlich erhöht“ erklärt Uwe Kippnich (Projektleiter der Schnell-Einsatz-Gruppe G.I.L.T). „Wenn wir das System noch optimieren, können wir die Einheiten vor Ort im Katastrophengebiet  noch besser als jetzt schon unterstützen. Großübungen, wie diese von der europäischen Kommission finanzierte IRONORE2019, bieten ideale Voraussetzungen und nahezu unter realistischen Bedingungen Verfahren und Prozesse zu testen“ so Frau Dr. Monika Gähler (Leiterin des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation) vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt aus Oberpfaffenhofen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT144/","category":"Exercise","date":"2019-09-17T13:00:00.000Z","country":"Österreich"},"geometry":{"coordinates":[14.89,47.54],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Vegetationsbrände in Deutschland - ZKI unterstützt mit aktuellen Lagekarten basierend auf Satelliten- und Luftbilddaten","id":"ACT143","thumbnail":"images/activations/ACT143/ACT143_tn.jpg","products":["ACT143/P01","ACT143/P02","ACT143/P03","ACT143/P04","ACT143/P05","ACT143/P06","ACT143/P07"],"description":"In großen Teilen Deutschlands herrscht seit Wochen hohe Waldbrandgefahr, teils Stufe 5 von 5. Besonders Nordostdeutschland ist betroffen. Seit dem 30.06.2019 werden dort herausragende Vegetationsbrände mit länderübergreifender Unterstützung bekämpft. Nahe Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern), ist eine ca. 1200 ha große Fläche betroffen. Bereits am 25.06.2019 hatte es an der gleichen Stelle gebrannt, der Brand wurde am 28.06.2019 als gelöscht gemeldet, ist jedoch erneut entflammt. Die betroffene Fläche war in der Vergangenheit Teil eines Truppenübungsplatzes und ist munitionsbelastet. Dies gestaltet die Löschung des Brandes besonders kompliziert.\r\n\r\n\r\nAuch das DLR unterstützt die Einsatzkräfte in Mecklenburg-Vorpommern. Anhand von verschiedenen ZKI-Kartenprodukten soll die Einschätzung der aktuellen Gefahrenlage verbessert werden. Hierzu werden verschiedene Datenquellen herangezogen. Neben der Verwendung von aktuellen Daten verschiedener satellitengestützten Sensoren hat zudem das Institut für Optische Sensorsysteme weite Teile der Waldbrände bei Lübtheen mit einer speziellen Version des „Modular Aerial Camera System“ (MACS) installiert an einem Forschungsflugzeug der Freien Universität Berlin beflogen. Zusätzlich werden auch Aufnahmen vom DLR-Forschungssatellitenmission FireBIRD/TET herangezogen. Das ZKI trägt die Informationen der verschiedenen Sensoren zusammen und erstellt basierend auf der Vielzahl der optischen und thermalen Daten zeitnah aktuelle Lagebildkarten der betroffenen Region.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT143/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2019-07-02T13:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.09,53.3],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tropischer Zyklon Idai trifft Mosambik, Simbabwe und Malawi","id":"ACT142","thumbnail":"images/activations/ACT142/ACT142_tn.jpg","products":["ACT142/P01","ACT142/P02","ACT142/P03","ACT142/P04","ACT142/P05","ACT142/P06","ACT142/P07","ACT142/P08","ACT142/P09"],"description":"Der tropische Zyklon Idai gilt als einer der schlimmsten tropischen Wirbelstürme, die Afrika und die südliche Hemisphäre insgesamt betreffen. Der Sturm verursachte in mehreren Nationen katastrophale Schäden, so dass bisher mehr als 600 Menschen starben und Hunderte weitere vermisst wurden. Idai brachte starke Winde und verursachte schwere Überschwemmungen in Madagaskar, Mosambik, Malawi und Simbabwe. Am 15. März ist Idai bei Beira, Mosambik, auf Land getroffen. In und um Beira im Süden Mosambiks traten katastrophale Schäden auf. Nach dem Wirbelsturm kam es zu einer schweren humanitären Krise, bei der Hunderttausende von Menschen in ganz Mosambik und Simbabwe dringend Hilfe benötigten.\r\n\r\nIm Rahmen der International Charter Space and Major Disasters unterstützt das DLR/ZKI die Aktivitäten des Krisenmanagements und liefert TerraSAR-X-Daten.\r\nZudem werden verschiedene Flutlayer mittels automatisierten Flutprozessoren im DLR abgeleitet (Vektorfiles zum Download siehe unten).\r\n\r\nEin weiteres Produkt (P03 und P06) zeigt die überfluteten Flächen der Stadt Beira, abgeleitet aus Sentinel-1 Radaraufnahmen. Die überfluteten Flächen wurden in drei Klassen unterteilt, abhängig von der Bebauungsdichte der überfluteten Gebiete, welche wiederum basierend auf Veränderungsanalysen der Radarintensität und der interferometrischen Kohärenz von fünf Aufnahmen, aufgenommen vor dem Event und einer Aufnahme, aufgenommen nach dem Event, generiert wurden. Die Methode ist Teil einer laufenden Entwicklung und die Ergebnisse sind deshalb noch experimentell einzustufen.\r\n\r\nDas Produkt P06 visualisiert die Hochwasserdauer in Tagen entlang des Rio Pùngué zwischen dem 15. und 25. März 2019. Die Hochwasserdauer basiert auf Flutmasken, extrahiert aus sechzehn Sentinel-1 Aufnahmen, welche zwischen dem 7. und 25. März 2019 aufgenommen wurden und zwei TerraSAR-X Aufnahmen, aufgenommen am 23. und 24. März 2019.\r\n\r\nInsgesamt wird versucht, die bestehenden Services (weiterführende Links auf der rechten Seite) zu unterstützen und zu vervollständigen.\r\n\r\n","url":"//de/activations/items/ACT142/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2019-03-25T13:00:00.000Z","country":"Mosambik"},"geometry":{"coordinates":[34.84,-19.83],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Dammbruch in Brasilianischen Eisenerzbergwerk","id":"ACT141","thumbnail":"images/activations/ACT141/ACT141_tn.jpg","products":["ACT141/P01","ACT141/P02"],"description":"Im Eisenerzbergwerk nahe dem Ort Brumadinho im Osten Brasiliens ist am Freitag, den 25.01.2019, der Staudamm eines Rückhaltebeckens gebrochen. Millionen Tonnen Schlamm ergossen sich daraufhin über die Umgebung des Bergwerkes. Im Rahmen der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ wurden über das DLR RapidEye Daten zur Verfügung gestellt und erste Karten für das  überschwemmte Gebiet und die betroffenen Siedlungen für die Brasilianische Katastrophenschutzbehörde (CENAD) erstellt. Auch das ZKI unterstützt mit Karten die Schadensanalyse.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT141/","category":"Technical Accident","date":"2019-01-29T13:00:00.000Z","country":"Brasilien"},"geometry":{"coordinates":[-44.12,-20.14],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Extreme Schneelage in Bayern -  ZKI-DE unterstützt mit Fernerkundungsprodukten","id":"ACT140","thumbnail":"images/activations/ACT140/ACT140_tn.jpg","products":["ACT140/P07","ACT140/P06","ACT140/P05","ACT140/P04","ACT140/P03","ACT140/P02","ACT140/P01"],"description":"Seit dem 5. Januar 2019 führten extreme Schneefälle im gesamten Voralpenland zu einer angespannten Lage. In fünf bayerischen Landkreisen wurde deswegen der Katastrophenfall ausgerufen.\r\n\r\n\r\nDie unwetterartigen Schneefälle führten zu hohen Schneelasten, Schneeverwehungen und vermehrten Lawinenabgängen. Insgesamt kam es zu Beeinträchtigungen im Verkehr und der Sicherstellung der Versorgungsleistungen sowie zu Isolationen einzelner Gemeinden und weiträumigen Schulausfällen.\r\n\r\n\r\nDie Einsatzkräfte vor Ort waren mit der Sicherung von Bauwerken, Räumarbeiten von Verkehrswegen und der Aufrechterhaltung der Verpflegung beschäftigt. Die Abarbeitung der Gefahrenlagen erfolgte auf Ebene der Landkreise mit landesweiter Unterstützung der Feuerwehr, der Bundespolizei und der Bundeswehr sowie  Kräften des THW, des BRK und des DLRG.\r\n\r\n\r\nDas DLR unterstützte auf Anfrage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über den ZKI-DE Service mit satellitengestützten Karteninformationen über die Schneebedeckungssituation.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT140/","category":"Other","date":"2019-01-16T13:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.8,47.59],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Brandkatastrophe in Kalifornien - DLR unterstützt mit FireBIRD Daten","id":"ACT139","thumbnail":"images/activations/ACT139/ACT139_tn.jpg","products":["ACT139/P01","ACT139/P01_V02","ACT139/P02","ACT139/P01_V04"],"description":"Die für die Jahreszeit ungewöhnliche Trockenheit hat erneut zu verheerenden Waldbränden in Kalifornien geführt. Mehrere hunderttausend Menschen mussten evakuiert werden und es gab bereits dutzende Todesfälle. Besonders stark betroffen ist Butte County im Norden von Kalifornien.\r\nIm Rahmen der Internationalen Charta „Space and Major Disasters“ wurden bereits Satellitendaten zur Verfügung gestellt. Das DLR unterstützt das Krisenmanagement durch die Bereitstellung von Satellitendaten des Sensors TET-1(Technologie-Erprobungsträger) der DLR Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) und Daten des Satelliten Suomi-NPP/VIIRS. TET-1 und VIIRS detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Es wurden mehrere Satellitendaten der großen Brandherde nahe der Stadt Paradise im Butte County, zirka 250 km nordöstlich von San Francisco, aufgenommen.\r\nDie Karten visualisieren den zeitlichen Verlauf oder die Feuerintensität der aktiven Brandherde für verschiedene Aufnahmetage Mitte November 2018 und deren Position zu den Städten Paradise, Oroville und Chico.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT139/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2018-11-15T13:00:00.000Z","country":"USA"},"geometry":{"coordinates":[-121.62,39.76],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR liefert Satelliteninformationen zum Hurrikan Florence","id":"ACT138","thumbnail":"images/activations/ACT138/ACT138_tn.jpg","products":["ACT138/P01","ACT138/P02","ACT138/P03"],"description":"Am 14. September traf das Zentrum des Hurrikan Florence auf die US-amerikanische Ostküste.\r\nIm Rahmen der 'International Charter Space and Major Disasters' unterstützt das DLR das Krisenmanagement durch die Bereitstellung von Satelliteninformationen zur Hochwassersituation.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT138/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2018-09-17T13:00:00.000Z","country":"USA"},"geometry":{"coordinates":[-78,34.02],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"FireBIRD beobachtet Waldbrände in Kalifornien","id":"ACT137","thumbnail":"images/activations/ACT137/ACT137_tn.jpg","products":["ACT137/P01","ACT137/P02"],"description":"Lange kämpften Einsatzkräfte im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gegen heftige Waldbrände. Große Trockenheit und starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiten konnten. Die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besteht aus dem Satellitenduo TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System). Sie detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Am Sonntag den 10. Dezember erfasste TET-1 einen großen Brandherd in der Nähe der Stadt Ventura, nördlich von Los Angeles, an der amerikanischen Pazifikküste.\r\n","url":"//de/activations/items/act137/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2017-12-19T00:00:00.000Z","country":"USA"},"geometry":{"coordinates":[-119.5286,34.4538],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hurrikan Harvey - DLR liefert Satellitendaten für Texas","id":"ACT136","thumbnail":"images/activations/ACT136/ACT136_tn.jpg","products":["ACT136/P01","ACT136/P02"],"description":"Am 26. August 2017 traf der Hurrikan Harvey auf die Küste von Texas und hat zu großflächigen Überschwemmungen geführt. Das DLR unterstützt im Rahmen der 'International Charter Space and Major Disasters' das Krisenmanagement.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT136/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2017-08-29T13:00:00.000Z","country":"USA"},"geometry":{"coordinates":[-94.6,29.68],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR unterstützt den evangelischen Kirchentag","id":"ACT135","thumbnail":"images/activations/ACT135/ACT135_tn.jpg","products":["ACT135/P01","ACT135/P02","ACT135/P03","ACT135/P04","ACT135/P05","ACT135/P06","ACT135/P07"],"description":"Rund 100.000 Menschen versammelten sich zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags am 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Das Verkehrs- und Sicherheitsmanagement der insgesamt fünftägigen Großveranstaltung wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt: (1) Das Team des DLR-Projekts „VABENE++“ erstellte aktuelle Luftbilder und analysierte die Verkehrsströme rund um den Veranstaltungsort. (2) Das ZKI-DE hatte im Vorfeld und während der Veranstaltung außerdem mittels aktueller Luft- und Satellitenbilder die Aufbauten auf der Festwiese und die Infrastruktur der Umgebung festgehalten. So konnten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten genauer koordinieren und Vorher-Nachher Situationen aktuell vergleichen. Der Nutzerkreis umfasste vor allem die Veranstaltungsleitung, die Johanniter, das Technische Hilfswerk (THW), das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie die Landespolizei. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT135/","category":"Civil Security","date":"2017-05-30T09:40:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.63431,51.85416],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Brandkatastrophe Chile: ZKI liefert Lageinformationen mit FireBIRD","id":"ACT133","thumbnail":"images/activations/ACT133/ACT133_tn.jpg","products":["ACT133/P01","ACT133/P02","ACT133/P03","ACT133/P04","ACT133/P05","ACT133/P06","ACT133/P07","ACT133/P08","ACT133/P09","ACT133/P10","ACT133/P11","ACT133/P12","ACT133/P13","ACT133/P14","ACT133/P15","ACT133/P16","ACT133/P17","ACT133/P18","ACT133/P19"],"description":"Seit einigen Wochen kommt es in Chile in Folge einer längeren Trockenperiode zu flächendeckenden Waldbränden. Um die Einsatzkräfte vor Ort mit aktuellen Lagebildern des Katastrophengebietes zu versorgen, aktivierte das chilenischen Katastrophenschutzministerium ONEMI am 25.Januar 2017 die Internationale Charter für Weltraum und Naturkatastrophen. Das ZKI erhielt den Auftrag die Koordinierung der gesamten Charter-Aktivierung zu übernehmen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT133/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2017-01-24T00:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-72.2181,-35.4384],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR-FireBIRD-Mission liefert Daten bei Waldbränden in Israel und dem Westjordanland","id":"ACT131","thumbnail":"images/activations/ACT131/ACT131_tn.jpg","products":["ACT131/P01"],"description":"Am Dienstag den 22. November 2016 begannen Waldbrände in Israel und dem Westjordanland, die sich in den folgenden Tagen schnell über das Land ausbreiteten. Am 25. November um 11: 25 Uhr  hat der DLR-Satellit TET-1 als einer der beiden Satelliten der FireBIRD-Mission zahlreiche Brände aufgenommen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT131/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2016-12-01T00:00:00.000Z","country":"Israel"},"geometry":{"coordinates":[35.154,32.1765],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hurrikan Matthew in der Dominikanischen Republik","id":"ACT130","thumbnail":"images/activations/ACT130/ACT130_tn.jpg","products":["ACT130/P01","ACT130/P02"],"description":"Am 5. Oktober 2016 wurde auf Grund von Flutereignissen und Hangrutschungen, die durch den Hurrikan Matthew verursacht wurden, die Internationale Charta ‘Space and Major Disasters’ für die Dominikanische Republik aktiviert. Das DLR/ZKI hat für diesen Call das Charter Projektmanagement übernommen und unterstützt die „National Emergency Commission“ der Dominikanischen Republik mit der Bereitstellung von Satellitendaten und abgeleiteten Informationsprodukten.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT130/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2016-10-08T00:00:00.000Z","country":"Dominikanische Republik"},"geometry":{"coordinates":[-69.837,18.56383],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR FireBIRD Missionen liefert informationen über die aktuellen Waldbrände in Portugal","id":"ACT129","thumbnail":"images/activations/ACT129/ACT129_tn.jpg","products":["ACT129/P01","ACT129/P02","ACT129/P03","ACT129/P04","ACT129/P05"],"description":"In der Nacht vom 7. zum 8. August wurde aufgrund von Waldbränden in der Region von Porto in Portugal ein Notfall ausgerufen. Mehrere Tage lang wüteten Feuer bevor diese unter Kontrolle gebracht werden konnten. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT129/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2016-08-19T00:00:00.000Z","country":"Portugal"},"geometry":{"coordinates":[-8.1177,40.8516],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrandübungen in Katalonien (Pilotdemonstration PHAROS-System)","id":"ACT128","thumbnail":"images/activations/ACT128/ACT128_tn.jpg","products":["ACT128/P01","ACT128/P02","ACT128/P03","ACT128/P04","ACT128/P05","ACT128/P06","ACT128/P07","ACT128/P08","ACT128/P09","ACT128/P10","ACT128/P11"],"description":"Vom 02. bis zum 04.03.2016 fanden in der Nähe von Solsona Übungen der katalonischer Feuerwehrkräfte und Waldbrandexperten statt. Diese Übungen wurden in enger Abstimmung mit den regionalen Entscheidungsträgern für eine Pilotdemonstration des PHAROS-Systems genutzt und zusätzlich durch das DLR-Projekt VABENE++ und das ZKI unterstützt. PHAROS wurde im Rahmen des gleichnamigen EU-Projektes entwickelt und stellt eine zunächst für Waldbrände konfigurierte Multi-Hazard-Platform für Krisenmanagementanwendungen dar. Anwender werden in die Lage versetzt, Waldbrände frühzeitig zu erkennen, ein ständig aktualisiertes Lagebild (inklusive Feuerausbreitungsprognose und Gefährdungsanalyse) zu erhalten und ggf. die Bevölkerung zu alarmieren. Hierfür wurde in Solsona ein PHAROS/VABENE++ Kontrollzentrum errichtet und mobile Einsatzkräfte mit PHAROS-Endgeräten ausgestattet, damit die Feuerwehrkräfte das System unter realen Bedingungen evaluieren können.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT128/","category":"Exercise","date":"2016-03-01T00:00:00.000Z","country":"Spanien"},"geometry":{"coordinates":[1.57223,42.0668],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in Nepal am 25. April 2015","id":"ACT127","thumbnail":"images/activations/ACT127/ACT127_tn.jpg","products":["ACT127/P01","ACT127/P02","ACT127/P03","ACT127/P04","ACT127/P05"],"description":"Am 25. April 2015 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7.8 die Himalaya Region. Das Epizentrum des Bebens lag zwischen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu und Pokhara. Das starke Beben verursachte zusammen mit den darauf folgenden Nachbeben weitreichende Schäden. Behörden gehen von mehr als 2000 Toten und einer Vielzahl von Verletzten in Nepal und den Nachbarländern China, Indien und Bangladesch aus. Das Gemeinsame Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ) hat das ZKI mit der Erstellung von Referenzprodukten zur Unterstützung der Hilfsorganisationen vor Ort beauftragt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT127/","category":"Earthquake","date":"2015-04-26T00:00:00.000Z","country":"Nepal"},"geometry":{"coordinates":[85.3082,27.7021],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung des Bayerischen Roten Kreuzes am 25. April 2015, Kitzingen/Bayern","id":"ACT126","thumbnail":"images/activations/ACT126/ACT126_tn.jpg","products":["ACT126/P02"],"description":"Am 24. und 25. April 2015 fand auf dem ehemaligen USAF-Flugplatz Kitzingen in Bayern eine Großübung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) des Kreisverbandes Kitzingen, in Kooperation mit der Sicherheitsforschung des Deutschen Roten Kreuze (DRK), Generalsekretariat Berlin, statt. Bei der Übung „ConneKT 2015“ wurde die Verletztenversorgung in zwei verschiedenen Einsatzabschnitten – ein simulierter Tribüneneinsturz im Innenbereich, sowie eine CBRN-Lage im Außenbereich –­ erprobt. Zeitgleich wurde diese Übung durch das BRK und DRK genutzt, um mit der Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Erkenntnisse zum Verkehrsmanagement bei Katastrophen und technischen Unfällen zu erhalten und um den Einsatz von boden- und luftgestützter Sensorik zur Unterstützung der Lagebildgewinnung zu eruieren. Während der Übung wurden durch das DLR im Rahmen des Forschungsprojektes VABENE++ aktuelle Lage- und Verkehrsinformationen und Luftbilder durch das flugzeuggetragene 3K-Kamerasystem aufgezeichnet und in Nahe-Echtzeit in einer mobilen Bodenstation vor Ort visualisiert. Zusätzlich kamen neben dem Einsatz eines Micro Aerial Vehicles bodengestützte Monitoringsysteme, wie GPS-Tracking und Webcams, zum Einsatz, um das Übungsgeschehen zu dokumentieren. Die Aufgaben des ZKI beinhalteten die Erstellung von Referenzkarten im Vorfeld der Übung sowie von aktuellen Lageinformationen, wie etwa Luftbilder sowie Informationen zur momentanen Belegung von Bereitstellungsräumen. Neben einer interaktiven Web-Anwendung, konnten Lageinformationen zusätzlich über einen neuen Web-Client-basierten Kartendruckdienst visualisiert und vor Ort der Übungsleitung zur Verfügung gestellt werden.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT126/","category":"Exercise","date":"2015-04-25T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[10.18,49.75],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ausbruch des Vulkans Calbuco in Chile","id":"ACT125","thumbnail":"images/activations/ACT125/ACT125_tn.jpg","products":["ACT125/P01","ACT125/P02"],"description":"Am 22. April 2015 ist im Süden Chiles der Vulkan Calbuco ausgebrochen, welcher zuletzt vor über 40 Jahren aktiv war. Nach mehreren Explosionen bildete sich eine mehrere Kilometer hohe Rauch- und Aschewolke. Die Regierung rief in der betroffenen Region den Notstand aus. Im Umkreis von 20 Kilometern um den Vulkan wurden Tausende Menschen evakuiert. Für dieses Ereignis wurde die Internationale Charta Space and Major Disasters aktiviert, wobei das DLR/ZKI TerraSAR-X- und RapidEye-Daten sowie Kartenprodukte bereitstellt. In weniger als 24 Stunden gab es zwei aufeinanderfolgende Vulkaneruptionen. Die erste Eruption am 22. April 2015 dauerte über eine Stunde und hinterließ eine 10 km lange Aschewolke. Für die Eruption des Vulkans gab es keinerlei Frühwarnung - über Jahrzehnte war der Vulkan inaktiv und kein Anzeichen für einen Ausbruch waren zu erkennen. Die zweite Eruption fand sieben Stunden später am Morgen des Folgetages statt und nach ersten Berichten ist dessen Intensität vergleichbar mit der ersten Eruption.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT125/","category":"Volcanic Eruption","date":"2015-04-24T00:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-72.67,-41.27],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ausbruch des Vulkans Villarrica in Chile","id":"ACT124","thumbnail":"images/activations/ACT124/ACT124_tn.jpg","products":["ACT124/P01","ACT124/P02"],"description":"Der 2.800 Meter hohe Villarrica zählt zu den aktivsten Vulkanen Südamerikas. Seit Beginn der Eruption am 3. März 2015 wurden mehrere Tonnen Lava und Asche bis zu drei Kilometer hoch geschleudert, wobei die Rauchsäulen in einer Entfernung von 100 km noch sichtbar waren. Rund 3600 Bewohner wurden aus den umliegenden Orten, v.a. aus Pucon und Panguipulli, evakuiert. Darüber hinaus stand der Wasserstand der Flüsse unter Beobachtung, weil am Berghang wegen der Hitze viel Schnee schmolz. Weiterhin sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Produktion der Vulkanasche wahrscheinlich. Meteorologen zufolge breitet sich die Asche vor allem nach Süden, über entlegene Teile Argentiniens aus. Für dieses Ereignis wurde die Internationale Charta Space and Major Disasters aktiviert, wobei das DLR/ZKI TerraSAR-X- und RapidEye-Daten bereitstellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT124/","category":"Volcanic Eruption","date":"2015-03-05T00:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-71.94,-39.41],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Malawi","id":"ACT123","thumbnail":"images/activations/ACT123/ACT123_tn.jpg","products":["ACT123/P01","ACT123/P02","ACT123/P03"],"description":"In den Einzugsgebieten der Flüsse Shire und Sambesi haben intensive und großflächige Regenfälle zu Sturzfluten und Überschwemmungen im Süden von Malawi und in Mosambik geführt. Für dieses Ereignis wurde die Internationale Charta Space and Major Disasters aktiviert, wobei das DLR/ZKI neben der Unterstützung durch die Bereitstellung von TerraSAR-X-Daten auch das Projektmanagement sowie Kartierungsaufgaben übernimmt. Die Informationsprodukte werden für das malawische Department of Disaster Management Affairs erstellt.  \r\n","url":"//de/activations/items/ACT123/","category":"Flood","date":"2015-01-13T00:00:00.000Z","country":"Malawi"},"geometry":{"coordinates":[35,-16.35],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung der Medizinischen Task Force 24.-26. Oktober 2014, Lehnin/Brandenburg","id":"ACT122","thumbnail":"images/activations/ACT122/ACT122_tn.jpg","products":["ACT122/P01","ACT122/P02","ACT122/P03","ACT122/P04"],"description":"Vom 24. bis 26. Oktober 2014 fand die erste Übung der Medizinischen Task Force des Bundes (MTF) auf dem TruppenÜbungsplatz Lehnin im Landkreis Brandenburg-Mittelmark statt. Bei der Übung 'Flinker Oktopus' wurde die Darstellung der Verletztenversorgung infolge der Explosion einer Düngemittelfabrik erprobt. Zeitgleich wurde die MTF-Übung durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) genutzt, um mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Erkenntnisse zum Verkehrsmanagement bei Katastrophen zu erhalten und den Einsatz von boden- und luftgestützter Sensorik zur Unterstützung der Lagebildgewinnung zu testen. Während der Übung wurden durch das DLR im Rahmen des Forschungsprojektes VABENE++ aktuelle Lage- und Verkehrsinformationen, Luftbilder sowie Videostreams durch das neue Helikopter getragene 4k-Kamerasystem (Eurocopter BO 105) aufgezeichnet und in Nahe-Echtzeit in einer mobilen Bodenstation visualisiert. Zusätzlich kamen neben dem einem Micro Aerial Vehicle, vor allem bodengestützte Monitoringsysteme, wie GPS-Tracking und Webcams, zum Einsatz. Die Aufgaben des ZKI beinhalteten die Erstellung von Lagekarten im Vorfeld der Übung sowie von aktuellen kartografischen Informationen aus dem luftgestützten Monitoring. Alle Lageinformationen wurden sowohl als Kartenausdruck, als auch als interaktive Web-Anwendung visualisiert und direkt vor Ort der Übungsleitung zur Verfügung gestellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT122/","category":"Exercise","date":"2014-10-28T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.473,52.17],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tag der Deutschen Einheit 2014 ","id":"ACT121","thumbnail":"images/activations/ACT121/ACT121_tn.jpg","products":["ACT121/P01"],"description":"Für die Vorbereitung der offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober in Hannover stellte das ZKI dem Planungsstab Referenzinformationen bereit. Das Produkt zeigt die Innenstadt von Hannover. Ein Satellitenbild vom 28.08.2014 mit einer räumlichen Auflösung von 0,5m dient als Hintergrund. Die Karte wird ergänzt durch Infrastrukturinformationen und vorgesehene Parkräume.  \r\n","url":"//de/activations/items/ACT121/","category":"Civil Security","date":"2014-10-20T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[9.75043,52.3644],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Vegetationsbrände in der Dominikanischen Republik","id":"ACT120","thumbnail":"images/activations/ACT120/ACT120_tn.jpg","products":["ACT120/P01","ACT120/P02","ACT120/P03","ACT120/P04"],"description":"Seit dem 20. Juli 2014 breiteten sich im Valle Nuevo Nationalpark in der Provinz La Vega der Dominikanischen Republik starke Vegetationsbrände aus. Dabei waren ungefähr 4.700 Hektar Waldfläche betroffen. Über 700 Hilfskräfte der Feuerwehr waren im Einsatz.    \r\n","url":"//de/activations/items/ACT120/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2014-07-31T00:00:00.000Z","country":"Dominikanische Republik"},"geometry":{"coordinates":[-70.6811,18.7892],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser auf dem Balkan: ZKI-DE liefert Kriseninformationen","id":"ACT119","thumbnail":"images/activations/ACT119/ACT119_tn.jpg","products":["ACT119/P01","ACT119/P02"],"description":"Der Balkan war im Mai 2014 von den schwerwiegendsten Überschwemmungen seit mehr als 120 Jahren betroffen. Allein in Bosnien und Herzegowina sind laut Aussagen des Auswärtigen Amtes mehr als eine Million Menschen von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen. Weitere Hochwasserfolgen stellen treibende Landminen sowie Verunreinigungen des Trinkwassers dar. Entlang des Flusses Save, im Grenzgebiet zwischen Bosnien und Herzegowina und Kroatien, haben sich nahe der Stadt Orasje mehrere Dammbrüche ereignet. Für dieses Gebiet hat das Technische Hilfswerk (THW) das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) mit der Erstellung von Lageinformationen auf Basis von Satellitenbildaufnahmen beauftragt. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT119/","category":"Flood","date":"2014-05-26T00:00:00.000Z","country":"Bosnien und Herzegowina"},"geometry":{"coordinates":[18.6949,45.0317],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Taifun auf den Philippinen","id":"ACT118","thumbnail":"images/activations/ACT118/ACT118_tn.jpg","products":["ACT118/P01","ACT118/P02","ACT118/P03","ACT118/P04","ACT118/P05","ACT118/P06","ACT118/P07","ACT118/P08","ACT118/P09","ACT118/P10"],"description":"Haiyan war der gewaltigste Taifun, der je die Philippinen erreicht hat. Mehr als 10.000 Menschen sind nach Schätzung der Behörden ums Leben gekommen, und Hunderttausende sind obdachlos. Rund 70 bis 80 Prozent der Gebäude in der Schneise des Taifuns wurden zerstört. Vielerorts ist die Kommunikation mit der Außenwelt unterbrochen, weil Strom- und Telefonleitungen zerstört wurden. Das Technische Hilfswerk (THW) hat das ZKI mit der Erstellung von Lageinformationen auf Basis von Satellitenaufnahmen beauftragt. Die Anfrage wurde im Rahmen des Anfang 2013 etablierten nationalen Dienstes ZKI-DE gestellt, der im Auftrag des Bundesministerium des Innern (BMI) den im Zivilschutz agierenden Bundesbehörden Zugang zu den Produkten des DLR gewährleistet. Darüber hinaus hat das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ) auch die Internationale Charta Space and Major Disasters aktiviert, in deren Rahmen öffentliche und private Betreiber von Erdbeobachtungssatelliten schnellen und kostenlosen Zugang zu aktuellen Aufnahmen von Katastrophengebieten ermöglichen. Das DLR agiert im Zuge dieser Aktivierung ebenfalls als Datenlieferant für TerraSAR-X und RapidEye Daten. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT118/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2013-11-11T00:00:00.000Z","country":"Philippinen"},"geometry":{"coordinates":[122.975,10.5982],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Lagebildgewinnung in Nahe-Echtzeit aus der Luft anlässlich des Landesfeuerwehrtags Baden-Württemberg 2013","id":"ACT117","thumbnail":"images/activations/ACT117/ACT117_tn.jpg","products":["ACT117/P01","ACT117/P02","ACT117/P03","ACT117/P04","ACT117/P05","ACT117/P06","ACT117/P07","ACT117/P08"],"description":"Im Bevölkerungsschutz können mit Hilfe von Fernerkundungsdaten wichtige Erkenntnisse für die Lagebewertung gewonnen werden. Dies zeigten das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Stuttgart. Auf dem Landesfeuerwehrtag in Stuttgart am 28. und 29. Juni 2013 haben das DLR und das BBK ein mobiles Lagezentrum betrieben. Dort wurden Informationen aus verschiedenen Fernerkundungssensoren gesammelt, ausgewertet und aufbereitet. Interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um den Forschern des DLR bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und Fragen zu stellen. Umgekehrt befragten BBK und DLR auch die Gäste, um Erkenntnisse für die Weiterentwicklung zu gewinnen. Ist das hier vom Satellit gemacht? war wohl die häufigste Frage, die beim Blick auf eine Aufnahme des Stuttgarter Schlossplatzes von den Besucherinnen und Besuchern gestellt wurde. Tatsächlich stammte das Bild von der vom DLR entwickelten 3K-Kamera, die in einer Höhe von 1.700 Metern mit einem Flugzeug über den Veranstaltungsort geflogen war. Während des Überflugs konnten die aufgenommen Daten direkt an eine Empfangsantenne übermittelt werden, die in einem Hubsteiger-Einsatzfahrzeug der Feuerwehr befestigt war. Aber auch Satellitenaufnahmen aus dem Vormonat konnten gezeigt werden. Als Publikumsmagnet erwies sich darüber hinaus vor allem der so genannte Oktokopter - ein Micro Aerial Vehicle (MAV), das mit einer Fernbedienung vom Boden aus gesteuert wird. Dabei können die Aufnahmen zeitgleich auf dem Bildschirm des Piloten verfolgt werden. Nach der Landung werden die Bilder dann zu Lageinformationsprodukten weiterverarbeitet. So wurde in Stuttgart beispielsweise eine 3-D-Übersicht des Schlossplatzes erstellt. Diese Demonstration wurde im Rahmen des Anfang 2013 etablierten nationalen Dienstes ZKI-DE bearbeitet, der durch einen Rahmenvertrag zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt den Zugang zu Fernerkundungsinformationen für alle Geschäftsbereichsbehörden des BMI gewährleisten soll.    \r\n","url":"//de/activations/items/ACT117/","category":"Civil Security","date":"2013-06-20T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[9.21,48.8],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Deutschland: ZKI liefert Kriseninformationen","id":"ACT116","thumbnail":"images/activations/ACT116/ACT116_tn.jpg","products":["ACT116/P01","ACT116/P02","ACT116/P03","ACT116/P04","ACT116/P05","ACT116/P06","ACT116/P07","ACT116/P08","ACT116/P09","ACT116/P10","ACT116/P11","ACT116/P12","ACT116/P13","ACT116/P14","ACT116/P15","ACT116/P16","ACT116/P17","ACT116/P18","ACT116/P19","ACT116/P20","ACT116/P21","ACT116/P22","ACT116/P23","ACT116/P24","ACT116/P25","ACT116/P26","ACT116/P27","ACT116/P28","ACT116/P29","ACT116/P30","ACT116/P30a","ACT116/P30b","ACT116/P31","ACT116/P32","ACT116/P33","ACT116/P34","ACT116/P34a","ACT116/P34b","ACT116/P35","ACT116/P36","ACT116/P37","ACT116/P38","ACT116/P39","ACT116/P40","ACT116/P41","ACT116/P42","ACT116/P43","ACT116/P44","ACT116/P45","ACT116/P46","ACT116/P47","ACT116/P48","ACT116/P49"],"description":"Das Gemeinsame Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ) hat das ZKI mit der Erstellung von Lageinformationen auf Basis von Satelliten- und Luftaufnahmen für die vom aktuellen Hochwasser am stärksten betroffenen Gebiete in den Bundesländern Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg beauftragt. Die Anfrage wurde im Rahmen des Anfang 2013 etablierten nationalen Dienstes ZKI-DE gestellt, der im Auftrag des Bundesministerium des Innern (BMI) den im Zivilschutz agierenden Bundesbehörden Zugang zu den Produkten des DLR gewährleistet. Das GMLZ ist eine Einrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Darüber hinaus hat das GMLZ auch die Internationale Charta Space and Major Disasters aktiviert, in deren Rahmen öffentliche und private Betreiber von Erdbeobachtungssatelliten schnellen und kostenlosen Zugang zu aktuellen Aufnahmen von Katastrophengebieten ermöglichen. Das DLR agiert im Zuge dieser Aktivierung als Datenlieferant (TerraSAR-X) und hat als deutsches Mitglied der Charta auch das Projektmanagement für diesen Einsatz übernommen. Die ersten Kartenprodukte für die Katastrophengebiete lieferte das ZKI in den frühen Morgenstunden des 4. Juni an das GMLZ. Hierfür wurden Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X genutzt, die erst etwa 10 Stunden zuvor erstellt wurden und dem ZKI gegen 23 Uhr des 3. Juni vorlagen. Im Laufe der folgenden Tage stellte das ZKI weitere Satelliten- und Luftbildkarten der betroffenen Gebiete für die Akteure im Katastrophenmanagement sowie für die Öffentlichkeit zum Download zur Verfügung. Im Rahmen der Hochwasserlage 2013 werden den Gebietskörperschaften für Zwecke des Katastrophenschutzes die Zugangsdaten zu den hochauflösenden Produkten und auch anderen Produktformaten zur Verfügung gestellt. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT116/","category":"Flood","date":"2013-06-03T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[12.95,48.83],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"VABENE-Systemtest zur Helmholtz-Evaluation, 22.-24. April 2013, Köln","id":"ACT115","thumbnail":"images/activations/ACT115/ACT115_tn.jpg","products":["ACT115/P01","ACT115/P02"],"description":"Vom 22. bis 24. April 2013, zur Helmholtz-Evaluation am DLR Standort Köln, führte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Rahmen des Projektes Vabene eine Übung durch. Dabei wurden zu den genannten Tagen hochauflösende 3K+-Luftbilder in Nahe-Echtzeit gewonnen und hinsichtlich mehrerer verkehrs-relevanter Aspekte ausgewertet.  \r\n","url":"//de/activations/items/ACT115/","category":"Exercise","date":"2013-04-12T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[7.124,50.853],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Kartierung von Flüchtlingscamp in Jordanien","id":"ACT114","thumbnail":"images/activations/ACT114/ACT114_tn.jpg","products":["ACT114/P01","ACT114/P02","ACT114/P03","ACT114/P04"],"description":"Aufgrund anhaltender Konflikte in ihrem Heimatland haben mehrere Tausend Syrer ihre Heimat verlassen und sind in angrenzende Nachbarstaaten geflohen. über 40.000 der Flüchtlinge wurden bereits im jordanischen Flüchtlingslager Al Zaatari aufgenommen und es werden weitere erwartet. Zusätzlich haben während der vergangenen Tage starke Regenfälle zu Überflutungen und Zerstörungen geführt. Diese Kartierung wurde im Rahmen des ZKI-DE Service für Bundesbehörden auf Grundlage des Rahmenvertrages zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT114/","category":"Flood","date":"2013-01-08T00:00:00.000Z","country":"Jordanien"},"geometry":{"coordinates":[36.32,32.29],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"UEFA Champions League Finale, 19. Mai 2012, München, Deutschland","id":"ACT113","thumbnail":"images/activations/ACT113/ACT113_tn.jpg","products":["ACT113/P01","ACT113/P02","ACT113/P03"],"description":"Zum Fußball Champions-League Finale in München am 18. und 19. Mai 2012 führte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Kooperation mit dem BBK eine Übung durch. Dabei wurden synchron hochauflösende Luft- und Satellitenbilder unter Verwendung der drei Aufnahmesystemene, Satellit (TerrSAR-X, Quickbird, Worldview-2), Flugzeug (Motosegler Antares) und Drohne (Micro Air Vehicle, MAV) gewonnen. Ergänzend dazu wurden bodengestützte Verkehrsflussinformationen aus Floating Car Data sowie Induktionsschleifen verwendet. Dabei wurde evaluiert, inwiefern sich die unterschiedlichen Aufnahmesysteme für verschiedene Anwendungsbereiche, wie die Lagebeurteilung und Evakuierungsplanung, sowie des Personen- und Verkehrsmonitorings, synergetisch im Verbund einsetzen lassen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT113/","category":"Exercise","date":"2012-05-21T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.6248,48.212],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tropischer Sturm in Mosambik","id":"ACT112","thumbnail":"images/activations/ACT112/ACT112_tn.jpg","products":["ACT112/P01"],"description":"Der tropische Sturm IRINA traf am 2. März 2012 auf Madagaskar um ca. 00:00 GMT und traf Vorhersagen zufolge als tropischer Zyklon am 3. März um ca. 20:00 GMT auf Mosambik. Es wurden Windgeschwindigkeiten in der Region von ungefähr 130km/h (80 mph) erwartet. Der Zyklon führte zu starken Niederschläge und Sturzfluten in Mosambik, wobei eine Sturmflut zwischen 1,2 und 1,5 Meter erwartet wurde. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Referenzkarten zur Verfügung.  \r\n","url":"//de/activations/items/ACT112/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2012-03-02T00:00:00.000Z","country":"Mosambik"},"geometry":{"coordinates":[33.76,-25.43],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Bulgarien","id":"ACT111","thumbnail":"images/activations/ACT111/ACT111_tn.jpg","products":["ACT111/P01"],"description":"Anfang Februar 2012 verursachten starke Niederschläge und Schneestürme ein Überlaufen etlicher Staudämme in der bulgarischen Region Haskovo. Zudem brach am 6. Februar der Ivanovo-Damm, was zu schweren Überschwemmungen in den Orten Biser and Leshnikovo führte. Aufgrund der Schnee- und Wassermassen besteht die Gefahr von weiteren Dammbrüchen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT111/","category":"Flood","date":"2012-02-10T00:00:00.000Z","country":"Bulgarien"},"geometry":{"coordinates":[26.05,41.8],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Mosambik","id":"ACT110","thumbnail":"images/activations/ACT110/ACT110_tn.jpg","products":["ACT110/P01","ACT110/P02"],"description":"Am 16. Januar 2012 traf das tropische Tiefdruckgebiet Dando gefolgt vom tropischen Wirbelsturm Funso auf die Küste Mosambiks. Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 km/h und heftige Regenfälle verursachten schwere Schäden und Überschwemmungen. Inzwischen sind rund 13.000 Personen betroffen, sowie Vekehrs- und Telekommunikationsinfrastruktur in Küstenbereichen stark beeinträchtigt. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT110/","category":"Flood","date":"2012-01-24T00:00:00.000Z","country":"Mosambik"},"geometry":{"coordinates":[33.3,-24.9],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Feuer in Chile","id":"ACT109","thumbnail":"images/activations/ACT109/ACT109_tn.jpg","products":["ACT109/P01","ACT109/P02","ACT109/P03","ACT109/P04"],"description":"Am 27. Dezember 2011 wurde im Torres del Paine Nationalpark im Süden Chiles ein schwerer Waldbrand entfacht. Mehrere hundert Einsatzkräfte brachten den Brand, der inzwischen ein Gebiet von etwa 125 km² zerstört hatte, am 2. Januar 2011 weitestgehend unter Kontrolle.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT109/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2012-01-03T00:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-73,-51.11],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Bulgarien","id":"ACT108","thumbnail":"images/activations/ACT108/ACT108_tn.jpg","products":["ACT108/P01"],"description":"Am 21. November 2011 brachen an verschiedenen Stellen in der bulgarischen Provinz Kjystendil, nahe der bulgarisch-serbischen Grenze, Waldbrände aus. Am 22. November wurde der GMES SAFER Mechanismus durch den nationalen Focal Point von Bulgarien aktiviert. Hochauflösende Satellitendaten (Neuakquisitionen und Archivdaten) wurden akquiriert. Die DLR/ZKI Karte zeigt das Ausmass der Brandfläche, auf Basis einer Analyse von RapidEye-Satellitendaten (Aufnahmedatum: 25. November 2011).\r\n","url":"//de/activations/items/ACT108/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2011-11-23T00:00:00.000Z","country":"Bulgarien"},"geometry":{"coordinates":[22.288,42.358],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Rumänien","id":"ACT107","thumbnail":"images/activations/ACT107/ACT107_tn.jpg","products":["ACT107/P01"],"description":"Am 6. November 2011 brachen an verschiedenen Stellen in der Bergregion nahe Sibiu in Rumänien Waldbrände aus. Die Feuer breiteten sich schnell aus und starke Winde erschwerten die Löscharbeiten. Rund 40 Hektar Mischwald, Gras- und Heideflächen wurden durch das Feuer zerstört.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT107/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2011-11-08T00:00:00.000Z","country":"Rumänien"},"geometry":{"coordinates":[24.05,45.33],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in der Türkei am 23. Oktober 2011","id":"ACT106","thumbnail":"images/activations/ACT106/ACT106_tn.jpg","products":["ACT106/P01","ACT106/P02","ACT106/P03","ACT106/P04","ACT106/P05","ACT106/P06","ACT106/P07","ACT106/P08"],"description":"Am 23. Oktober 2011 erschütterte ein Erdbeben mit der Magintude 7.3 in einer Tiefe von 5 km die Provinz Van im Osten der Türkei. Das Epizentrum lag 19 km nordöstlich der Stadt Van zwischen dem Vansee und der iranischen Grenze. Es kam zu erheblichen Sachschäden in den umliegenden Städten und Dörfern. Nach türkischen Presseinformationen wurden  Energieversorgung und Telekommunikation eingeschränkt. Erste Einschätzungen gingen von 87 Toten und über 1000 Verletzten aus. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT106/","category":"Earthquake","date":"2011-10-23T00:00:00.000Z","country":"Türkei"},"geometry":{"coordinates":[43.2,38.5],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Parkplatzbelegung am NRW-Tag sowie am Tag der Deutschen Einheit 2011 in Bonn, Deutschland","id":"ACT105","thumbnail":"images/activations/ACT105/ACT105_tn.jpg","products":["ACT105/P01","ACT105/P02","ACT105/P03","ACT105/P04","ACT105/P05","ACT105/P06","ACT105/P07","ACT105/P08"],"description":"Am 2. und 3. Oktober 2011, zu den Feierlichkeiten am NRW-Tag sowie dem Tag der Deutschen Einheit in Bonn, führte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Rahmen des Projektes Vabene in enger Kooperation mit der Bonner Polizei eine Befliegung durch. Hierbei wurden hochauflösende 3K-Luftbilder gewonnen. Zu den beiden Veranstaltungstagen wurde eine große Besucherzahl, sowie ein hohes Verkehrsaufkommen erwartet. Durch die Bereitstellung wichtiger verkehrsrelevanter Zusatzinformationen, sollte durch Vabene der Einsatz der Polizei unterstützt werden. Die dargestellten Karten dokumentieren die Parkplatzbelegung im Umfeld des Veranstaltungsgeländes und stellen wichtige Informationen zur Verkehrsinfrastruktur dar. Die Informationen zur Belegung der Parkplätze wurde durch semi-automatische objektoriente Bildanalyse aus den Luftbildern generiert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT105/","category":"Exercise","date":"2011-09-27T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[7.09631,50.7327],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"EU CARPATHEX Übung zu atomaren, biologischen und chemischen Gefahren in der Provinz Podkarpackie, Polen","id":"ACT104","thumbnail":"images/activations/ACT104/ACT104_tn.jpg","products":["ACT104/P01","ACT104/P02","ACT104/P03","ACT104/P04","ACT104/P05"],"description":"EU CARPATHEX ist eine Groß-Übung, die auf Grundlage von simulierten Katastrophen die Reaktion von europäischen Zivilschutzmechanismen auf atomare, biologische und chemische Gefahren trainieren soll. Um die in der polnischen  Provinz Podkarpackie stattfindende Übung zu unterstützen, wurden sowohl für das  Feuer-, als auch für das Flutszenario Karten erstellt. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response  Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Karten für die in Polen  stattfindende EU CARPATHEX Übung zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT104/","category":"Exercise","date":"2011-09-14T00:00:00.000Z","country":"Polen"},"geometry":{"coordinates":[21.7476,50.4972],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Pakistan","id":"ACT103","thumbnail":"images/activations/ACT103/ACT103_tn.jpg","products":["ACT103/P01","ACT103/P02","ACT103/P03","ACT103/P04","ACT103/P05","ACT103/P06"],"description":"Im August und September 2011 führten starke Monsun-Niederschläge zu Überflutungen in der Provinz Sindh im Süden Pakistans.  Über 300 Personen wurden getötet und circa 3,2 Millionen Hektar Ackerfläche waren vom Hochwasser betroffen. 1,8 Millionen Menschen wurden obdachlos, 7,5 Millionen Menschen waren von der Flut betroffen und tausende Dörfer sind  überschwemmt worden. Laut Aussage der National Disaster Management Authority (NDMA) waren alle 23 Distrikte der Provinz Sindh von den Überflutungen betroffen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response  Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten zur Verfügung. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT103/","category":"Flood","date":"2011-09-12T00:00:00.000Z","country":"Pakistan"},"geometry":{"coordinates":[68.7709,25.1914],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hungersnot in Ostafrika","id":"ACT102","thumbnail":"images/activations/ACT102/ACT102_tn.jpg","products":["ACT102/P01","ACT102/P02","ACT102/P03","ACT102/P04","ACT102/P05","ACT102/P06","ACT102/P07","ACT102/P08","ACT102/P09","ACT102/P10","ACT102/P11","ACT102/P12","ACT102/P13","ACT102/P14","ACT102/P15","ACT102/P16","ACT102/P17","ACT102/P18","ACT102/P19","ACT102/P20","ACT102/P21","ACT102/P22","ACT102/P23","ACT102/P24","ACT102/P25","ACT102/P26","ACT102/P27","ACT102/P28","ACT102/P29","ACT102/P30","ACT102/P31","ACT102/P32"],"description":"In Ostafrika herrschte 2011 die schlimmste Dürre seit 60 Jahren und betraf allein in Somalia etwa 3,7 Millionen Menschen. Aufgrund der instabilen politischen Lage des Landes gestaltete sich die Verteilung von Hilfsgütern sehr schwierig und führte zur Flucht Tausender aus Somalia in Nachbarländer, unter anderem auch in die Region Dolo Ado in Äthiopien, die bereits etwa 120.000 Flüchtlingen Zuflucht bot. Um die Arbeit der Bundsanstalt Technisches Hilfswerk (THW) zu unterstützen, erstellte das ZKI Karten der Region Dolo Ado, die Flüchtlingslager entlang des Flusses Genale zwischen Dolo Ado und Bokol Mayo in Äthiopien zeigen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Karten der Dolo Ado Region in Äthiopien zur Verfügung. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT102/","category":"Humanitarian Crisis","date":"2011-07-28T00:00:00.000Z","country":"Äthiopien"},"geometry":{"coordinates":[41.8,4.22],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Explosion auf Marinestützpunkt in Zypern","id":"ACT101","thumbnail":"images/activations/ACT101/ACT101_tn.jpg","products":["ACT101/P01"],"description":"Am 11. Juli 2011 wurden 12 Menschen durch Explosionen auf dem Evangelos Florakis Marinestützpunkt bei Mari im Süden Zyperns getötet, 64 weitere verletzt und zudem das benachbarte Elektrizitätswerk stark beschädigt. Buschbrände hatten konfiszierte Munitionsbestände enzündet und die Explosion verursacht. Am 19. Juli 2011 wurde der GMES SAFER Mechanismus durch das MIC im Auftrag des National Focal Point Zyperns ausgelöst. Für diese Aktivierung wurden hochaufgelöste optische Satellitendaten geordert. Ein erstes ZKI Kartenprodukt, das die Situation zeigt, wurde am 19. Juli bereitgestellt. Das ZKI stellte dieses im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT101/","category":"Technical Accident","date":"2011-07-19T00:00:00.000Z","country":"Zypern"},"geometry":{"coordinates":[33.285,34.726],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Vulkanausbruch in Chile","id":"ACT100","thumbnail":"images/activations/ACT100/ACT100_tn.jpg","products":["ACT100/P01","ACT100/P02"],"description":"Am 4. Juni 2011 brach der  etwa 750 km südlich von Santiago de Chile gelegene Vulkan Puyehue aus. Die Explosionen resultierten in einer etwa 10 Kilometer hohen Aschewolke, wie durch das Observatorio Volcanológico de los Andes del Sur (OVDAS) des Servicio Nacional de Geología y Minería (SERNAGEOMIN) berichtet wurde. Bisher wurden etwa 4000 Menschen evakuiert und aufgrund der Aschewolke mußten zudem mehrere Flughäfen gesperrt werden. Durch den Vulkanausbruch waren auch große Teile des Nachbarlandes Argentinien betroffen. Während Flugzeuge nicht über dem aktiven Vulkan fliegen konnten und optische Satelliten Wolken nicht durchdringen konnten, waren Radarsatelliten in der Lage, durch Wolkendecken und sogar Aschewolken hindurch Aufnahmen zu machen. TDX-1, einer der zwei Radarsatelliten der deutschen TerraSAR-X Mission, hat am 6. Juni 2011 (23:38:55 UTC bzw. 19:38:55 Uhr lokaler Zeit) und am 8. Juni 2011 (10:00:11 UTC bzw. 06:00:11 lokaler Zeit) die in den Karten gezeigten Bilder der durch den Vulkanausbruch betroffenen Region aufgenommen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT100/","category":"Volcanic Eruption","date":"2011-06-08T00:00:00.000Z","country":"Chile"},"geometry":{"coordinates":[-72.11,-40.59],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Dünenbrände in den Niederlanden","id":"ACT099","thumbnail":"images/activations/ACT099/ACT099_tn.jpg","products":["ACT099/P01"],"description":"Am 01. Mai 2011 wurde ein größeres Feuer in der Dünenregion  nahe Schoorl, nordwestlich von Amsterdam, gemeldet. Die Feuer breiteten sich  rasch aus und konnten erst am 04. Mai nach umfangreichen Löscheinsätzen unter  Kontrolle gebracht werden.Am 02. Mai 2001 wurde der GMES SAFER Mechanismus durch den  National Focal Point der Niederlande ausgelöst. Für diese Aktivierung wurden  hochaufgelöste optische Satellitendaten (sowohl Neu- als auch Archivaufnahmen)  geordert. Das ZKI Kartenprodukt zeigt das Ausmaß der Brandfläche abgeleitet aus GeoEye-1 Daten, welche am 04. Mai 2011 aufgezeichnet wurden.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT099/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2011-05-04T00:00:00.000Z","country":"Niederlande"},"geometry":{"coordinates":[4.66,52.69],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Bulgarien","id":"ACT098","thumbnail":"images/activations/ACT098/ACT098_tn.jpg","products":["ACT098/P01"],"description":"Am 9. April 2011 wurden im Südwesten Bulgariens in der Nähe der Ortschaften Gostun und Osenovo größere Waldbrände registriert, die sich schnell ausbreiteten. Die Feuer zerstörten mehr als 200 Hektar Pinienwald und konnten auch zwei Tage später noch nicht unter Kontrolle gebracht werden. Schwieriges und nicht zugängiges Gelände erschwerten zudem die Feuerbekämpfungmaßnahmen der örtlichen Feuerwehr. Am 10. April 2011 wurde der GMES SAFER Mechanismus durch den National Focal Point von Bulgarien ausgelöst. Für diese Aktivierung wurden hochaufgelöste optische Satellitendaten (sowohl Neu- als auch Archivaufnahmen) geordert. Das erste ZKI Kartenprodukt mit einer Abgrenzung der Brandfläche vom 11. April 2011 wurde am selben Tag erstellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT098/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2011-04-11T00:00:00.000Z","country":"Bulgarien"},"geometry":{"coordinates":[23.673,41.8016],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben und Tsunami in Japan","id":"ACT097","thumbnail":"images/activations/ACT097/ACT097_tn.jpg","products":["ACT097/P01","ACT097/P02","ACT097/P03","ACT097/P04","ACT097/P05","ACT097/P06","ACT097/P07","ACT097/P08","ACT097/P09","ACT097/P10","ACT097/P11","ACT097/P12","ACT097/P13","ACT097/P14","ACT097/P15","ACT097/P16","ACT097/P17","ACT097/P18","ACT097/P19","ACT097/P20","ACT097/P21"],"description":"Ein Erdbeben mit Magnitude 8.8 ereignete sich im Nord-Osten von Japan, gefolgt von einer Serie von Nachbeben und Tsunamis. Das Epizentrum des Erdbebens befand sich in 400 km Entfernung von der Hauptstadt Tokyo in einer Tiefe von 32 km. Das Erdbeben geschah um 14:46 lokaler Zeit (05:46 GMT) am 11. März. Die am meisten betroffenen Bezirke waren Miyagi, Fukushima, and Iwate. Für die Stadt Sendai wurden starke Schäden gemeldet und ein Tsunami mit einer Höhe von mehr als 10 m traf auf der Küste auf. Der Tsunami riss Häuser, Autos und Schiffe mit sich und Wassermassen reichten weit ins Landesinnere hinein. In mehreren Städten brachen Feuer aus, Atomkraftwerke, Raffinerien, Flughäfen und Teile des Verkehrsnetzwerkes wurden geschlossen bzw. abgeschaltet. Neben den untenstehenden Karten stellte das ZKI auch eine interaktive Web-Mapping-Komponente bereit, mit der es möglich ist, ausgewählte Satellitenbilder zu visualisieren und Szenen vor der Katastrophe mit solchen, die danach aufgenommen wurden, zu vergleichen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT097/","category":"Tsunami","date":"2011-03-11T00:00:00.000Z","country":"Japan"},"geometry":{"coordinates":[140.83,38.3],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Zivile Unruhen in Libyen","id":"ACT096","thumbnail":"images/activations/ACT096/ACT096_tn.jpg","products":["ACT096/P01","ACT096/P02","ACT096/P03","ACT096/P04","ACT096/P05","ACT096/P06","ACT096/P07"],"description":"Der Aufstand im Februar 2011 in Libyen richtete sich gegen das dort herrschende Regime unter Muammar al-Gaddafi und entstand im Zusammenhang mit einer Welle ähnlicher Proteste in der arabischen Welt. Er begann mit vereinzelten Demonstrationen und nahm nach den politischen Revolutionen in Tunesien und in Ägypten an Schärfe zu. Ab dem 15. Februar eskalierten die Konflikte auch in Libyen.Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Referenzkarten von Libyen und Nachbarländern zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT096/","category":"Civil Security","date":"2011-02-24T00:00:00.000Z","country":"Libyen"},"geometry":{"coordinates":[24.7475,31.9566],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ölteppich vor der norwegischen Küste","id":"ACT095","thumbnail":"images/activations/ACT095/ACT095_tn.jpg","products":["ACT095/P01","ACT095/P02"],"description":"Am 17. Februar 2011 lief der isländische Frachter Godafoss nahe der südlichen norwegischen Küste, ungefähr 100 km südlich von Oslo, auf Grund. Dabei schlugen zwei Öltanks des Schiffes leck und das auslaufende Öl droht die Küstenbereiche des Ytre Hvaler Marine National Park zu verseuchen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Schadenskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT095/","category":"Technical Accident","date":"2011-02-19T00:00:00.000Z","country":"Norwegen"},"geometry":{"coordinates":[10.97,59.04],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Deutschland","id":"ACT094","thumbnail":"images/activations/ACT094/ACT094_tn.jpg","products":["ACT094/P01","ACT094/P02","ACT094/P03","ACT094/P04","ACT094/P05","ACT094/P06","ACT094/P07","ACT094/P08","ACT094/P09","ACT094/P10","ACT094/P11","ACT094/P12","ACT094/P13","ACT094/P14","ACT094/P15","ACT094/P16","ACT094/P17","ACT094/P18","ACT094/P19","ACT094/P20","ACT094/P21","ACT094/P22","ACT094/P23","ACT094/P24","ACT094/P25","ACT094/P26","ACT094/P27","ACT094/P28","ACT094/P29"],"description":"Aufgrund von Schnee- und Eisschmelze sowie starken Regenfällen kam es an vielen Flüssen Deutschlands zu Hochwasser, u.a. an den Flüssen Oder, Saale und Weiße Elster in Ostdeutschland sowie an Rhein und Mosel in Westdeutschland.Nach ersten Hochwasserwellen Anfang Januar ging das Hochwasser zunächst zurück. Vielerorts sorgten erneute Regenfälle Mitte Januar wieder für ansteigende Wasserpegel und neue Bedrohungen durch Hochwasser. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT094/","category":"Flood","date":"2011-01-10T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[14.1,52.8],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Albanien","id":"ACT093","thumbnail":"images/activations/ACT093/ACT093_tn.jpg","products":["ACT093/P01"],"description":"Drei Wochen schwerer Regenfälle und Schneeschmelze verursachten Anfang Dezember 2010 Überschwemmungen im Nordwesten Albaniens. Mehr als 12.000 Menschen wurden evakuiert. Die Situation um Shokder wurde als kritisch beschrieben, nachdem 2500 Häuser und 14.000 Hektar landwirtschaftlicher Flächen überflutet wurden. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT093/","category":"Flood","date":"2010-12-07T00:00:00.000Z","country":"Albanien"},"geometry":{"coordinates":[19.4663,42.031],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Kroatien","id":"ACT092","thumbnail":"images/activations/ACT092/ACT092_tn.jpg","products":["ACT092/P01","ACT092/P02","ACT092/P03","ACT092/P04"],"description":"Durch die erhöhte Wasserzufuhr aus Stauseen, sowie aufgrund von Schneeschmelze und Starkniederschlägen, kam es Anfang Dezember 2010 zu Hochwasser am Fluss Neretva in der Umgebung von Metkovi?. Zahlreiche Strassen und Ortschaften wurden überflutet. Auch im Bezirk Lika-Senj kam es v.a. in den Ortschaften Gornji und Donji Kosinj zu Überflutungen.Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT092/","category":"Flood","date":"2010-12-02T00:00:00.000Z","country":"Kroatien"},"geometry":{"coordinates":[15.2716,44.7042],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hurrikan Tomas in Haiti, November 2010","id":"ACT091","thumbnail":"images/activations/ACT091/ACT091_tn.jpg","products":["ACT091/P01"],"description":"Der zu einem Hurrikan erstarkte Wirbelsturm Tomas zog am Freitag den 5. November 2010 westlich an Haiti vorbei und beschädigte in der Region Leogane mehrere Häuser und Hütten. In der Hauptstadt Port-au-Prince richtete der Sturm kaum Schäden an, jedoch setzte dort in der Nacht auf Samstag noch einmal heftiger Regen ein.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT091/","category":"Severe Storm and Hurricane","date":"2010-11-07T00:00:00.000Z","country":"Haiti"},"geometry":{"coordinates":[-72.27,18.57],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tsunami in Indonesien, Oktober 2010","id":"ACT090","thumbnail":"images/activations/ACT090/ACT090_tn.jpg","products":["ACT090/P01","ACT090/P02","ACT090/P03","ACT090/P04","ACT090/P05","ACT090/P06","ACT090/P07","ACT090/P08","ACT090/P09","ACT090/P10"],"description":"Am 25. Oktober löste ein Erdbeben der Stärke 7.7. vor der Küste Sumatras in Indonesien einen Tsunami aus. Die Flutwellen verursachten Schäden an Häusern und Infrastruktur der Küstenregion der Mentawai-Inseln und kosteten über 300 Menschen das Leben.  Das ZKI stellt Referenz- und Schadenskarten im Rahmen der International Charter of Space and Major Disasters zur Verfügung. Die Kartierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Indonesian National Institute of Aeronautics and Space (LAPAN).\r\n","url":"//de/activations/items/ACT090/","category":"Tsunami","date":"2010-10-29T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[100,-2.62],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Dammbruch in Ungarn, Oktober 2010","id":"ACT089","thumbnail":"images/activations/ACT089/ACT089_tn.jpg","products":["ACT089/P01","ACT089/P02","ACT089/P03","ACT089/P04"],"description":"Am 4.Oktober 2010 brach der Damm eines Giftschlammbeckens nahe der Ortschaft Kolontar in Ungarn. Die Schlammflut überflutete die Ortschaften Kolontár, Devecser und Somlóvásárhely und benachbarte Gebiete. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT089/","category":"Technical Accident","date":"2010-10-11T00:00:00.000Z","country":"Ungarn"},"geometry":{"coordinates":[17.43,47.08],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser an der Schwarzen Elster (Deutschland) 2010","id":"ACT088","thumbnail":"images/activations/ACT088/ACT088_tn.jpg","products":["ACT088/P01","ACT088/P02","ACT088/P03","ACT088/P04","ACT088/P05","ACT088/P06","ACT088/P07","ACT088/P08"],"description":"Am 30. September 2010 sorgten Starkniederschläge für einen Dammbruch an der Schwarzen Elster nahe der Ortschaft Meuselko im Landkreis Wittenberg (Sachsen-Anhalt), Deutschland. Mehrere Felder und Wälder wurden überflutet. Das Hochwasser destabilisierte weitere Deiche in der Region.  Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.  \r\n","url":"//de/activations/items/ACT088/","category":"Flood","date":"2010-10-06T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[13,51.78],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Slowenien, September 2010","id":"ACT087","thumbnail":"images/activations/ACT087/ACT087_tn.jpg","products":["ACT087/P01","ACT087/P02","ACT087/P03","ACT087/P04","ACT087/P05","ACT087/P06"],"description":"Aufgrund von starken Niederschlägen seit dem 17. September 2010 sind weite Gebiete in Slowenien von Hochwasser betroffen. Die Hauptstadt Ljubljana und ihrer Umgebung sowie die Region Posavje im Südosten von Slowenien wurden besonders in Mitleidenschaft gezogen. Tausende Menschen sind direkt von den Überflutungen betroffen. Viele Straßen und Häuser in zahlreichen Städten und Dörfern wurden überflutet. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT087/","category":"Flood","date":"2010-09-21T00:00:00.000Z","country":"Slowenien"},"geometry":{"coordinates":[14.97,45.963],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Senegal, September 2010","id":"ACT086","thumbnail":"images/activations/ACT086/ACT086_tn.jpg","products":["ACT086/P01","ACT086/P02","ACT086/P03"],"description":"Aufgrund von starken Niederschlägen seit 2. September 2010 sind weite Gebiete in Senegal von Hochwasser betroffen. Die Hauptstadt Dakar mit ihren Vororten wurde besonders in Mitleidenschaft gezogen. Mehr als 30.000 Haushalte sind direkt von den Überflutungen betroffen. Laut Informationen von UN-OCHA stehen Straßen sowie kritische Infrastrukturen unter Wasser. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT086/","category":"Flood","date":"2010-09-10T00:00:00.000Z","country":"Senegal"},"geometry":{"coordinates":[-15.6,13.8806],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser entlang des Niger-Flusses August 2010","id":"ACT085","thumbnail":"images/activations/ACT085/ACT085_tn.jpg","products":["ACT085/P01","ACT085/P02","ACT085/P03","ACT085/P04"],"description":"Große Teile West- und Zentralafrikas litten seit Monaten unter einer anhaltenden Dürre. In der Periode vom 7.-9.August 2010 sorgte ein ausgedehntes Tiefdrucksystem für Starkniederschläge, die zu Überschwemmungen entlang des Niger-Flußes führten. Tausende von Häusern wurden im Gebiet um Niamey überflutet. Da auch in den darauf folgenden Tagen mit Starkregen zu rechnen war, stieg die Angst vor Seuchen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT085/","category":"Flood","date":"2010-08-12T00:00:00.000Z","country":"Niger"},"geometry":{"coordinates":[2.09422,13.5117],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser an der Neiße (Dreiländereck Tschechien-Polen-Deutschland)","id":"ACT084","thumbnail":"images/activations/ACT084/ACT084_tn.jpg","products":["ACT084/P01"],"description":"Anfang August 2010 sorgten Starkniederschläge in Mitteleuropa für Überschwemmungen im Dreiländereck von Tschechischer Republik, Polen und Deutschland. Mehrere Personen verloren trotz umfangreicher Evakuierungsmaßnahmen dabei ihr Leben und es entstand Sachschaden in dreistelliger Millionenhöhe. Am schwersten traf es auf deutscher Seite das Land Sachsen, das vor allem an der Neiße mit sehr schnell ansteigenden Pegeln zu kämpfen hatte. In weiten Bereichen wurde daher Katastrophenalarm ausgelöst. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT084/","category":"Flood","date":"2010-08-11T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[14.9356,51.0565],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Pakistan, Juli und August 2010 ","id":"ACT083","thumbnail":"images/activations/ACT083/ACT083_tn.jpg","products":["ACT083/P01","ACT083/P02","ACT083/P03","ACT083/P04","ACT083/P05","ACT083/P06","ACT083/P07","ACT083/P08","ACT083/P09","ACT083/P10"],"description":"Im Juli und August 2010 wurde die Provinz Khyber Pakhtunkhwa in Pakistan von schweren Überschwemmungen betroffen. Schätzungen gingen von mindestens 1.300 Toten aus, sowie mindestens 3.700 zerstörten Häusern und 45 mitgerissenen Brücken. Mehr als eine Million Menschen waren direkt von der Flut betroffen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT083/","category":"Flood","date":"2010-08-03T00:00:00.000Z","country":"Pakistan"},"geometry":{"coordinates":[70.933,31.8264],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Burkina Faso","id":"ACT082","thumbnail":"images/activations/ACT082/ACT082_tn.jpg","products":["ACT082/P01","ACT082/P02","ACT082/P03","ACT082/P04","ACT082/P05"],"description":"Mitte Juli 2010 fielen in der gesamten westafrikanischen Sahelzone starke Regenfälle. In Burkina Faso kam der abrupte Wechsel von Trocken- zu Regenzeit mit starken Regenfällen insbesondere am 21. und 22. Juli. Viele Menschen verloren bei den nachfolgenden großen Überschwemmungen ihre Existenzgrundlage. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT082/","category":"Flood","date":"2010-07-31T00:00:00.000Z","country":"Burkina Faso"},"geometry":{"coordinates":[0.660852,13.3476],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Bulgarien","id":"ACT081","thumbnail":"images/activations/ACT081/ACT081_tn.jpg","products":["ACT081/P01","ACT081/P02","ACT081/P03","ACT081/P04","ACT081/P05","ACT081/P06","ACT081/P07"],"description":"Starke Regenfälle seit Mitte Juli führten zu starken Überflutungen in Bulgaren. Das Hochwasser betrifft vor allem den Pazardzhik Distrikt im Süden Bulgariens. Sowohl die wichtigste Verbindungsstrecke zwischen Pazardhzik und Plovdiv, als auch die Autobahn zwischen Sofia und Plovidiv wurden überflutet und sind nicht oder nur eingeschränkt befahrbar. Viele weitere Straßen und Häuser in mehreren Städten und Dörfern sind ebenfalls von der Flut betroffen oder laufen Gefahr zu überfluten. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT081/","category":"Flood","date":"2010-07-27T00:00:00.000Z","country":"Bulgarien"},"geometry":{"coordinates":[24.477,42.2944],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Rumänien und in der Republik Moldau","id":"ACT080","thumbnail":"images/activations/ACT080/ACT080_tn.jpg","products":["ACT080/P01","ACT080/P02","ACT080/P03","ACT080/P04","ACT080/P05","ACT080/P06","ACT080/P07","ACT080/P08","ACT080/P09","ACT080/P10","ACT080/P11","ACT080/P12","ACT080/P13","ACT080/P14","ACT080/P15","ACT080/P16","ACT080/P17","ACT080/P18","ACT080/P19","ACT080/P20","ACT080/P21"],"description":"Ende Juni 2010 führten starke Regenfälle vor allem im Nordosten Rumäniens zu Überschwemmungen. Viele Menschen verloren ihr Leben und Hunderte mussten aus ihren Häusern evakuiert werden. Straßen und hunderte Hektar Ackerland wurden überflutet, dutzende Häuser zerstört und mehrere Brücken beschädigt. Für die kommenden Tage sind weitere Regenfälle vorhergesagt, was die Hochwassersituation weiter verschärfen wird. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Übersichts- und Überflutungskarten zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT080/","category":"Flood","date":"2010-06-29T00:00:00.000Z","country":"Rumänien"},"geometry":{"coordinates":[28.0384,46.9083],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Tropischer Zyklon Phet - Überflutung entlang der Sindh Küste bei Karachi","id":"ACT079","thumbnail":"images/activations/ACT079/ACT079_tn.jpg","products":["ACT079/P01"],"description":"Am 6. Juni 2010 erreichte der tropische Zyklon Phet die ungefähr 50km von Karachi entfernte Stadt Thatta in Pakistan. Starke Regenfälle in Folge des Sturms führten zum Einsturz einiger Lehmhäuser und zur Überflutung der Strassen. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten für das Welternährungsprogramm zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT079/","category":"Flood","date":"2010-06-10T00:00:00.000Z","country":"Pakistan"},"geometry":{"coordinates":[67.7492,24.41],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser an der Oder (Deutsch-Polnische Grenze)","id":"ACT078","thumbnail":"images/activations/ACT078/ACT078_tn.jpg","products":["ACT078/P01","ACT078/P02","ACT078/P03","ACT078/P04","ACT078/P05","ACT078/P06","ACT078/P07","ACT078/P08","ACT078/P09","ACT078/P10","ACT078/P11","ACT078/P12"],"description":"Mitte Mai 2010 hat ein Tief über der Ukraine vor allem im Süden von Polen sehr hohe Regenmengen gebracht. Im Einzugsgebiet der Oder (Südpolen und Tschechien) wurden vom 16.05.2010 bis 18.05.2010 Niederschlagssummen von rund 300 l/m² registriert. Diese Starkregenfälle hatten Überschwemmungen an der Oder zur Folge. Die Scheitelwelle erreichte Deutschland am 27.05.2010 in Ratzdorf (Neissemündung). Obwohl die Höchststände der verheerenden Oderflut von 1997 nicht erreicht werden, wurde in weiten Teilen der Oder in Brandenburg die Hochwasserwarnmeldestufe IV ausgerufen und Katastrophenschutzmaßnahmen eingeleitet. Deiche werden überwacht und örtlich verstärkt. Das ZKI stellte im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER über Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU Überflutungskarten für die deutschen und polnischen Behörden zur Verfügung.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT078/","category":"Flood","date":"2010-05-28T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[14.5592,52.3401],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Sri Lanka am 14. Mai 2010","id":"ACT077","thumbnail":"images/activations/ACT077/ACT077_tn.jpg","products":["ACT077/P01","ACT077/P02","ACT077/P03","ACT077/P04","ACT077/P05","ACT077/P06","ACT077/P07","ACT077/P08","ACT077/P09","ACT077/P10","ACT077/P11","ACT077/P12","ACT077/P13"],"description":"Seit Freitag, dem 14. Mai 2010, führte starker Monsunregen in Sri Lanka zu Hochwasser und versursachte zahlreiche Sturzfluten und Erdrutsche in 14 Distrikten, welche vorwiegend im Südwesten der Insel gelegen sind. Insgesamt sind über 500.000 Menschen von den Unwettern betroffen und bisher verloren mehr als 17.000 Personen ihre Behausung und 20 ihr Leben. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT077/","category":"Flood","date":"2010-05-21T00:00:00.000Z","country":"Sri Lanka"},"geometry":{"coordinates":[79.943,7.04786],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ölkatastrophe nach dem Untergang der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko","id":"ACT076","thumbnail":"images/activations/ACT076/ACT076_tn.jpg","products":["ACT076/P01","ACT076/P02","ACT076/P03","ACT076/P04","ACT076/P05","ACT076/P06","ACT076/P07","ACT076/P08","ACT076/P09","ACT076/P10","ACT076/P11"],"description":"Am 21. April 2010 kam es zu einer folgenschweren Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, 80 km vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana. Die Bohrinsel fing sofort Feuer und es kam zu einem Großbrand infolge dessen 11 Arbeiter vermisst wurden und vermutlich ums Leben kamen. Am Tag nach der Explosion sank die Bohrinsel und liegt ca. 400 m nordwestlich der Ölquelle auf dem ca. 1500 m tiefen Meeresgrund.  Schätzungen zufolge strömten pro Tag bis zu 800.000 Liter Rohöl aus drei Öffnungen der Ölquelle ins Meer und bedrohten das marine Ökosystem im Golf vom Mexiko sowie die sensiblen Küstengebiete Louisianas und das Mississippi-Delta. Anstrengungen die Lecks am Meeresboden zu schließen waren lange erfolglos. Für die Krisenregion Louisiana wurde der Notstand ausgerufen. Während mehrerer Überflüge über den Golf von Mexiko konnte der deutschen TerraSAR-X Satellit Radarbilder aufnehmen, die den ausgedehnten Ölteppich auf der Meeresoberfläche zeigen. Die Karten des ZKI stellen sowohl das Ausmaß des Ölteppichs im Golf von Mexiko sowie dessen zeitliche Veränderung auf Basis der TerraSAR-X Daten dar.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT076/","category":"Technical Accident","date":"2010-04-28T00:00:00.000Z","country":"Vereinigte Staaten"},"geometry":{"coordinates":[-88.3869,28.7367],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Übung: Verkehrsflüsse und Freiflächenbelegungsanalyse der 'bauma' Messe in München, Deutschland","id":"ACT075","thumbnail":"images/activations/ACT075/ACT075_tn.jpg","products":["ACT075/P01","ACT075/P02","ACT075/P03","ACT075/P04","ACT075/P05","ACT075/P06","ACT075/P07","ACT075/P08"],"description":"Am 24. April 2010 führte das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Projekts VABENE zusammen mit der Polizei München während der Handelsmesse 'bauma 2010' eine Übungsbefliegung mit der 3K-Luftbildkamera durch. Die 3K-Luftbilder dienten zur schnellen Analyse der Verkehrsituation und der verfügbaren Freiflächen nahe der bauma zur Unterstützung der polizeilichen Verkehrsaufgaben. Die Übung diente unter anderem dazu, Beispiele für generierbare Zusatzinformationen im Falle eines Großereigneisses zu liefern.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT075/","category":"Exercise","date":"2010-04-22T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.6961,48.1376],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in der Provinz Qinghai in China am 14. April 2010","id":"ACT073","thumbnail":"images/activations/ACT073/ACT073_tn.jpg","products":["ACT073/P01","ACT073/P02","ACT073/P03","ACT073/P04"],"description":"Am 14. April 2010 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6.9 die Präfektur Yushu in der Qinghai Provinz von China, gefolgt von mehreren Nachbeben. Berichte sprechen von mehreren Hundert Toten, Verletzten oder Vermissten. Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, Straßen und Telekommunikationslinien unterbrochen. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT073/","category":"Earthquake","date":"2010-04-14T00:00:00.000Z","country":"China"},"geometry":{"coordinates":[97.2454,32.9932],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in der Türkei am 8. März 2010","id":"ACT072","thumbnail":"images/activations/ACT072/ACT072_tn.jpg","products":["ACT072/P01","ACT072/P02"],"description":"Am 8. März 2010 erschütterte ein Erbeben der Stärke 6,0 die Region östlich der Stadt Elazig im Osten der Türkei. Viele Nachbeben folgen. Es wurden zahlreiche Wohnhäuser in den umliegenden Dörfern zerstört, Meldungen nach kamen 51 Menschen ums Leben und hunderte wurden obdachlos. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT072/","category":"Earthquake","date":"2010-03-10T00:00:00.000Z","country":"Türkei"},"geometry":{"coordinates":[40.0645,38.8141],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Ungarn im März 2010","id":"ACT071","thumbnail":"images/activations/ACT071/ACT071_tn.jpg","products":["ACT071/P01","ACT071/P02","ACT071/P03","ACT071/P04","ACT071/P05"],"description":"Die Theiß ist der zweitgrößte Fluss Ungarns und der längste Nebenfluss der Donau. Trotz der Flussregulierungsmaßnahmen in den letzten Jahren finden hier immer wieder Überschwemmungen statt, so auch Ende Februar und Anfang März 2010, als Schneeschmelze und Regenfälle zu starkem Pegelanstieg führten. Große Flächen landwirtschaftlich genutzter Gebiete standen unter Wasser. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT071/","category":"Flood","date":"2010-03-08T00:00:00.000Z","country":"Ungarn"},"geometry":{"coordinates":[20.3077,47.088],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überflutung auf Madeira am 20. Februar 2010","id":"ACT070","thumbnail":"images/activations/ACT070/ACT070_tn.jpg","products":["ACT070/P01","ACT070/P02","ACT070/P03","ACT070/P04","ACT070/P05","ACT070/P06","ACT070/P07","ACT070/P08"],"description":"Starke Regenfälle verursachten auf der Atlantik-Insel Madeira Überflutungen und Erdrutsche am Samstag, 20. Februar 2010. Mindestens 48 Personen kamen dabei ums Leben und 120 wurden verletzt. Die höhergelegenen Stadtteile der Hauptstadt Funchal wurden besonders in Mitleidenschaft gezogen. Auf der ganzen Insel wurden Straßen zerstört oder blockiert. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT070/","category":"Flood","date":"2010-02-23T00:00:00.000Z","country":"Portugal"},"geometry":{"coordinates":[-16.9102,32.6488],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in Haiti am 12. Januar 2010","id":"ACT069","thumbnail":"images/activations/ACT069/ACT069_tn.jpg","products":["ACT069/P01","ACT069/P02","ACT069/P03","ACT069/P04","ACT069/P05","ACT069/P06","ACT069/P07","ACT069/P08","ACT069/P09","ACT069/P10","ACT069/P11","ACT069/P12","ACT069/P13","ACT069/P14","ACT069/P15","ACT069/P16","ACT069/P17","ACT069/P18","ACT069/P19","ACT069/P20","ACT069/P21","ACT069/P22","ACT069/P23","ACT069/P24","ACT069/P25-A","ACT069/P25-B","ACT069/P25-C","ACT069/P26","ACT069/P27","ACT069/P28","ACT069/P29","ACT069/P30","ACT069/P31","ACT069/P32","ACT069/P33","ACT069/P34"],"description":"Am 12. Januar 2010 ereignete sich an der Küste Haitis ein Erdbeben der Stärke 7.0 und verursachte schwerwiegende Schäden. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 10 km rund 16 km südwestlich der Hauptstadt Port-au-Prince, in der zahlreiche Gebäude, darunter der Präsidentenpalast, Regierungsgebäude, UN-Einrichtungen, Botschaften und Krankenhäuser zerstört oder stark beschädigt wurden. Zudem brachen Telekommunikation, sowie Strom- und Wasserversorgung zusammen. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT069/","category":"Earthquake","date":"2010-01-13T00:00:00.000Z","country":"Haiti"},"geometry":{"coordinates":[-72.3412,18.5421],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser in Albanien im Januar 2010","id":"ACT068","thumbnail":"images/activations/ACT068/ACT068_tn.jpg","products":["ACT068/P01","ACT068/P02","ACT068/P03","ACT068/P04","ACT068/P05","ACT068/P06","ACT068/P07","ACT068/P08"],"description":"Schwere Regenfälle und ungewöhnlich warmes Wetter verursachten im Nordwesten Albaniens Überschwemmungen. Die Behörden wurden zudem dazu gezwungen, die Schleusen eines Wasserkraftwerkes zu öffnen um den Damm vor Schäden zu bewahren. Es wurden bereits über 3500 Personen evakuiert und mehr als 2000 Häuser und über 10500 Hektar Agrarfläche stehen unter Wasser.  Die International Charter on Space and Major Disasters wurde ausgelöst, um aktuelle Satellitendaten zur Überflutungskartierung und Unterstützung der Hilfsmaßnahmen bereitzustellen. Diese Kartierung wurde im Rahmen des GMES Emergency Response Projektes SAFER durch Mittel des 7. Rahmenprogrammes der EU gefördert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT068/","category":"Flood","date":"2010-01-08T00:00:00.000Z","country":"Albanien"},"geometry":{"coordinates":[19.4222,41.96],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in Sumatra / Indonesien am 30. September und 1. Oktober 2009","id":"ACT067","thumbnail":"images/activations/ACT067/ACT067_tn.jpg","products":["ACT067/P01","ACT067/P02","ACT067/P03","ACT067/P04","ACT067/P05","ACT067/P06","ACT067/P07","ACT067/P08","ACT067/P09","ACT067/P10","ACT067/P11","ACT067/P12"],"description":"Am 30. September 2009 ereignete sich vor der Küste Sumatras ein Seebeben mit einer Magnitude von 7.9 und einigen Nachbeben. Das Epizentrum wurde etwa 50 km nordwestlich der Küstenstadt Padang in einer Tiefe von 85 km registriert. Eine Tsunamiwarnung wurde aufgehoben, doch durch Erschütterungen stürzten viele Gebäude und Brücken ein, Brände brachen aus und ein Großteil der technischen Infrastruktur fiel aus. Über 770 Menschen starben, weit über 2100 werden vermisst und unter den Trümmern vermutet (Stand: 2. Oktober 2009).  Ein zweites Beben der Stärke 6.6 ereignete sich Stunden später am 1. Oktober nahe der Stadt Sungai Penuh. Auch hier wurden hunderte Gebäude zerstört, zwei Menschen getötet und zahlreiche verletzt oder obdachlos. Starke Regenfälle erschweren die Hilfsmaßnahmen und lösten in einigen Teilen der Region Erdrutsche aus. Von schweren Schäden ist auch die Stadt Pariaman ca. 50 km nördlich von Padang betroffen. Die International Charter on Space and Major Disasters wurde ausgelöst, um aktuelle Satellitendaten zur Schadenskartierung und Unterstützung der Hilfsmaßnahmen bereitzustellen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT067/","category":"Earthquake","date":"2009-10-01T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[100.4,-0.91],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Sturzflut nahe Istanbul, Türkei, 11. September 2009","id":"ACT066","thumbnail":"images/activations/ACT066/ACT066_tn.jpg","products":["ACT066/P01","ACT066/P02"],"description":"Von schweren Niederschlägen ausgelöste Sturzfluten trafen Istanbul und die nordwestliche Türkei am 8. September, töteten mindestens 30 Personen, zerstörten Brücken und fluteten Häuser und Straßen. Diese Satellitenkarten zeigen die überfluteten Bereiche in der Gegend westlich von Istanbul vor dem Ereignis (gemessen am 24. März 2004), verglichen mit den Wasserflächen hinterher. Zudem sind Gebiete ausgewiesen, die nach den Radar-Daten vom 11. September 2009 noch als feucht eingeschätzt werden. Die Analyse basiert auf Aufnahmen von Radarsat 1 und 2 vom 19. und 25. August 1999 und dem 11. September 2009 sowie TerraSAR-X ScanSAR Daten vom 3. März und 11. September 2009. Als Hintergrund dient eine SPOT Aufnahme vom 7. Juli 2007.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT066/","category":"Flood","date":"2009-09-12T00:00:00.000Z","country":"Türkei"},"geometry":{"coordinates":[28.7082,41.0931],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Griechenland","id":"ACT065","thumbnail":"images/activations/ACT065/ACT065_tn.jpg","products":["ACT065/P01","ACT065/P02","ACT065/P03","ACT065/P04","ACT065/P05","ACT065/P06","ACT065/P07","ACT065/P08","ACT065/P09"],"description":"Seit dem 21. August 2009 sind mehrere Waldbrände ausgebrochen in der Region Attica, nordöstlich von Athen, Griechenland. Die Brände zerstörten tausende Hektar Wald und landwirtschaftliche Nutzfläche. Zahlreiche Anwohner mussten evakuiert werden. Die MODIS fire hotspots zeigen den Verlauf der Brände vom 21.8.2009 bis zum 24.8.2009. Das ZKI überwacht kontinuierlich die aktuelle Feuersituation in ganz Europa mit Hilfe des MODIS Fire Information Systems. Dabei nutzt das DFD seine eigenen Empfangsanlagen und bereitet die Rohdaten für die Anwendung vor Ort auf. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT065/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2009-08-24T00:00:00.000Z","country":"Griechenland"},"geometry":{"coordinates":[23.9297,38.1174],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände auf La Palma, Kanarische Inseln, Spanien","id":"ACT064","thumbnail":"images/activations/ACT064/ACT064_tn.jpg","products":["ACT064/P01"],"description":"Zwischen dem 31.7.2009 und 3.8.2009 zerstörten Waldbrände auf La Palma, Kanarische Inseln, Spanien, 30 Häuser und mehrere Weinberge. Über 4000 Anwohner mussten zeitweise evakuiert werden. Die Kartierung zeigt die verbrannten Flächen sowie die aktiven Feuer zwischen dem 31.7.2009 und 3.8.2009. Die Brandflächen wurden durch die Analyse von zwei Spot 5 Satellitenszenen ermittelt, welche vor (30.07.2007) und nach (07.08.09) der Katastrophe aufgenommen wurden. Die aktiven Feuer wurden automatisch aus MODIS Daten abgeleitet. Zusätzlich wird der Anteil unterschiedlicher Landnutzungstypen an der gesamten verbrannten Fläche dargestellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT064/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2009-08-08T00:00:00.000Z","country":"Spanien"},"geometry":{"coordinates":[-17.8308,28.5489],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Sardinien, Italien","id":"ACT063","thumbnail":"images/activations/ACT063/ACT063_tn.jpg","products":["ACT063/P01","ACT063/P02"],"description":"In der Zeit vom 23.7.2009 bis zum 25.7.2009 vernichteten Brände große Waldteile in Sardinien, Italien und forderten mindestens zwei Todesopfer. Zahlreiche Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Die Kartierung zeigt die verbrannten Flächen und die Ausbreitung des Feuers. Die verbrannten Flächen wurden durch Klassifikation auf der Grundlage von ALOS AVNIR-2 und SPOT4 Daten ermittelt, aufgenommen am 28.7.2009 mit einer räumlichen Auflösung von 10m bzw. 20m. Die MODIS fire hotspots zeigen den Verlauf der Brände vom 23.7.2009 bis zum 25.7.2009. Sie wurden automatisch erstellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT063/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2009-07-29T00:00:00.000Z","country":"Italien"},"geometry":{"coordinates":[8.82,40.4096],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdrutsch in Nachterstedt, Deutschland, am 18. Juli 2009 um 5:40 Uhr","id":"ACT062","thumbnail":"images/activations/ACT062/ACT062_tn.jpg","products":["ACT062/P01","ACT062/P02","ACT062/P03","ACT062/P04","ACT062/P05"],"description":"Ein Erdrutsch ereignete sich am 18. Juli 2009 gegen 5:40 Uhr in Nachterstedt in Sachsen-Anhalt. Dabei rutschte der Hang auf einer Breite von etwa 350 m in den südlichen Ausläufer des Concordia-Sees. Ein zweistöckiges Haus, Teile eines Mehrfamilienhauses sowie ein Straßenabschnitt wurden mitgerissen. Das ehemalige Bergbaugebiet blieb nach dem Ereignis weiter rutschgefährdet und war für Einsatzkräfte zunächst kaum zugänglich. Die vom ZKI erstellten Luftbildkarten zeigen die Situation vor Ort am 22. Juli 2009 im Vergleich zur Lage vor dem Erdrutsch (05. Mai 2006). Sie wurden im Rahmen des Projektes Airborne Wide Area High Altitude Monitoring System (ARGOS) des DLR erstellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT062/","category":"Landslide","date":"2009-07-22T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.3394,51.8064],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Schlammlawine in Aini Jamoat, Tadschikistan","id":"ACT061","thumbnail":"images/activations/ACT061/ACT061_tn.jpg","products":["ACT061/P01"],"description":"Schwere Regenfälle haben am 14.5.2009 in Aini Jamoat in der Provinz Khatlon im Westen Tadschikistans eine Schlammlawine verursacht. Von dem Ereignis waren ca. 6000 Menschen betroffen, 200 Häuser wurden zerstört und ca. 300 Familien mussten umgesiedelt werden. Das Katastrophengebiet befindet sich ca. 30 km von der Stadt Kurgan Teppa und 75 km südlich der Hauptstadt Duschanbe. Langanhaltende schwere Regenfälle seit dem 20.4.2009 haben in mehr als 25 Distrikten Tadschikistans Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst, bei denen 21 Menschen getötet wurden. Das Gebiet um Aini Jamoat in der Khatlon Provinz war zweimal betroffen. Durch eine frühere Schlammlawine am 21.4.2009 wurden 66 Häuser zerstört und 114 Familien wurden obdachlos. Zwei Zeltlager wurden errichtet, um die Betroffenen der beiden Ereignisse aufzunehmen. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR hat eine detailierte Karte vom betroffenen Gebiet am nördlichen Stadtrand von Aini Jamoat erstellt. Die Vorher/Nachher-Karte zeigt das betroffene Gebiet sowie das Ursprungsgebiet der Schlammlawine basierend auf der Gegenüberstellung einer SPOT-5 Satellitenszene vom 6.9.2007 und einer dazu passenden Szene desselben Sensors vom 17.5.2009.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT061/","category":"Landslide","date":"2009-05-18T00:00:00.000Z","country":"Tadschikistan"},"geometry":{"coordinates":[68.69,37.99],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überflutung in Maranhão und Piauí, Brasilien","id":"ACT060","thumbnail":"images/activations/ACT060/ACT060_tn.jpg","products":["ACT060/P01","ACT060/P02","ACT060/P03","ACT060/P04","ACT060/P05","ACT060/P06","ACT060/P07"],"description":"Schwere und lang anhaltende Regenfälle haben im April und Mai 2009 im Norden Brasiliens zu großflächigen Überschwemmungen geführt. Zehn der 26 Bundesstaaten Brasiliens sind von dem Hochwasser betroffen. Es kamen mehrere Menschen zu Tode, mehr als 300.000 sind vor den Fluten geflüchtet. Die meisten Toten sind im Nordosten des Landes zu beklagen. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR hat Übersichtskarten vom betroffenen Gebiet um den Fluss Rio Parnaíba und die Bucht von São Marcos im Nordosten Brasiliens erstellt. Städte, Flughäfen sowie Straßen- und Bahnliniennetze sind auf der Karte dargestellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT060/","category":"Flood","date":"2009-05-11T00:00:00.000Z","country":"Brasilien"},"geometry":{"coordinates":[-41.64,-3.12],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"NATO-Treffen in Straßburg / Frankreich","id":"ACT059","thumbnail":"images/activations/ACT059/ACT059_tn.jpg","products":["ACT059/P01","ACT059/P02","ACT059/P03","ACT059/P04","ACT059/P05","ACT059/P06","ACT059/P07"],"description":"Am 4. April 2009 trafen sich die 26 Führer der NATO-Staaten in Kehl und Straßburg zu einem Gipfeltreffen. Umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen wurden in beiden Städten getroffen. Im Zuge des ARGOS-Projekts wurden Satellitenaufnahmen von Straßburg und Kehl an diesem Tag ausgewertet, um ein Beispiel für die Möglichkeiten und Grenzen der satellitenbasierten Aufklärung bei Großveranstaltungen zu liefern.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT059/","category":"Other","date":"2009-04-02T00:00:00.000Z","country":"Frankreich"},"geometry":{"coordinates":[7.77,48.58],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überflutung in Kavango, Namibia und Angola","id":"ACT058","thumbnail":"images/activations/ACT058/ACT058_tn.jpg","products":["ACT058/P01","ACT058/P02","ACT058/P03"],"description":"Heftige Regenfälle in Angola und Teilen von Sambias Westprovinz führten zu schweren Überflutungen im Norden und Nordosten von Namibia. Am 18. März 2009 wurde der Notstand in den betroffenen Gebieten ausgerufen. Hier verursachten die Fluten starke und großflächige Zerstörungen an Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Mahangu- und Maisfeldern sowie Infrastruktur. Die Karten zeigen das Gebiet um Rundu (Namibia) und Calai (Angola), zwei am Flußufer des Cubango gelegene Städte.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT058/","category":"Flood","date":"2009-03-25T00:00:00.000Z","country":"Namibia"},"geometry":{"coordinates":[19.51,-17.86],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Großräumiges Hochwasser im nördlichen Namibia","id":"ACT057","thumbnail":"images/activations/ACT057/ACT057_tn.jpg","products":["ACT057/P01","ACT057/P02","ACT057/P03","ACT057/P04","ACT057/P05","ACT057/P06","ACT057/P07","ACT057/P08","ACT057/P09","ACT057/P10","ACT057/P11","ACT057/P12","ACT057/P13","ACT057/P14","ACT057/P15","ACT057/P16","ACT057/P17","ACT057/P18","ACT057/P19","ACT057/P20"],"description":"Ähnlich wie im Vorjahr wurde das nördliche Namibia auch im Februar/März 2009 von einem großflächigen Hochwasser betroffen. Da in der Region eine sehr komplexe hydrologische Situation vorherrscht, helfen Satellitenbildauswertungendabei, eine Übersicht über die betroffenen Gebiete zu erstellen. Die betroffenen großen Hochwassergebiete erweisen sich als sehr kleinteilig und das Wasser verteilt sich anscheinend nur sehr langsam in den Gebieten. Eine Analyse von Satellitenaufnahmen zwischen dem 20. Februar und dem 6. März über der nördlichen Omusati Region zeigte, dass die Wasserstände stiegen und bereits die Pegelstände vom März 2008 erreicht hatten.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT057/","category":"Flood","date":"2009-03-01T00:00:00.000Z","country":"Namibia"},"geometry":{"coordinates":[15.86,-17.61],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Demonstration einer Verkehrsbeobachtung aus dem All - Beispiel: Buschbrände in Australien","id":"ACT056","thumbnail":"images/activations/ACT056/ACT056_tn.jpg","products":["ACT056/P01"],"description":"Ein System zur automatischen Verkehrserfassung, entwickelt vom Institut der Methodik der Fernerkundung (IMF) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), kann dazu dienen, in naher Echtzeit noch befahrene Straßen in Katastrophengebieten ausfindig zu machen. Dieser nahezu vollautomatische Prozessor wurde im Kontext der verheerenden Buschbrände im Südosten Australiens Anfang Februar 2009 durch das ZKI getestet. In Katastrophensituationen wie der vorliegenden ist ein genaues Wissen über die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Straßen sehr entscheidend. Auf der einen Seite dienen diese zur Evakuierung, auf der anderen Seite müssen sie von Feuerwehr und Rettungsdiensten genutzt werden, um das Krisengebiet zu erreichen. Die aus Radardaten abgeleiteten fahrenden PKWs/LKWs sind ein guter Indikator dafür, dass eine Straße noch genutzt werden kann. Die Karte zeigt die Verkehrssituation am 10. Februar 2009 um 9:08 Uhr UTC (20:08 Uhr lokaler Zeit Melbourne). Die Geschwindigkeit der Fahrzeuge (hauptsächlich LKWs) wurde mittels eines durch das IMF entwickelten nahezu vollautomatischen Prozessors aus einer TerraSAR-X StripMap Satellitenszene extrahiert, welche vom Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme des DLR im experimentellen Aperture Switching Modus kommandiert wurde. Die ca. 60km östlich von Melbourne liegende Satellitenszene war von besonderem Interesse, da das sogenannte Bunyip Ridge Feuer nahe an die Princess Schnellstraße kam, welche Melbourne mit den süd-östlich gelegenen Teilen Australiens verbindet. Der TerraSAR-X Datensatz wurde exakt über dem betroffenen Gebiet zwischen den Ortschaften Longwarry und Drouin aufgenommen. Aufgrund des Buschfeuers mußten einige Straßen geschlossen werden. Mit der Analyse konnte gezeigt werden, dass zur Zeit der Aufnahme die Straßen normal befahren waren, da die detektierten Fahrzeuge Geschwindigkeiten von rund 100 km/h aufwiesen. Gerade bei Waldbränden wie diesem bieten sich abbildende Radarsysteme wie TerraSAR-X an aufgrund ihrer Beleuchtungsunabhängigkeit und ihrer Fähigkeit, Wolken und Rauch zu durchdringen. Durch die Buschbrände östlich von Melbourne kamen über 180 Menschen ums Leben, 365.000 Hektar Land und über 1.000 Häuser wurden zerstört.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT056/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2009-02-11T00:00:00.000Z","country":"Australien"},"geometry":{"coordinates":[145.78,-38.08],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI kartiert Überschwemmung in Mexiko","id":"ACT055","thumbnail":"images/activations/ACT055/ACT055_tn.jpg","products":["ACT055/P01","ACT055/P02"],"description":"Seit Oktober kam es in mehreren Staaten Mexikos aufgrund starker Regenfälle zu Überschwemmungen von Ackerlandgebieten, Straßen und Tausenden von Häusern. The Städte Tensonique, Balancan, Emiliano Zapata und Jonuta, welche am Fluß Usumacinta liegen, sind besonders vom Hochwasser betroffen.Ähnlich wie in 2007 erstrecken sich die Überschwemmungen auch auf das Gebiet um die Stadt Villahermosa.  Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR unterstützt die nationale Wasserkommission (CONAGUA) und Zivilschutzbehörde (CENAPRED) Mexikos mit Satellitenbildkarten der Überschwemmungen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT055/","category":"Flood","date":"2008-11-03T00:00:00.000Z","country":"Mexiko"},"geometry":{"coordinates":[-92.07,17.91],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"20.000 Obdachlose nach schweren Regenfällen im Jemen","id":"ACT054","thumbnail":"images/activations/ACT054/ACT054_tn.jpg","products":["ACT054/P01","ACT054/P02","ACT054/P03","ACT054/P04","ACT054/P05","ACT054/P06"],"description":"Ende Oktober verursachte der dritte tropische Zyklon dieser Saison heftige Regenfälle und Überschwemmungen im Jemen. Mehr als 100 Menschen wurden dabei getötet, während ca. 20.000 Personen obdachlos wurden. Die am stärksten betroffenen Region mit erhebliche Schäden an der Infrastruktur, an Häusern und Agrarland ist der Say'un Distrikt. Hier wurden Schätzungen zufolge 75% der Gebäude zerstört oder erheblich beschädigt. Am 28. Oktober löste UN OCHA REMENACA die International Charter 'Space and Major Disasters' über UN OOSA aus. Angefragt wurde eine Schadensanalyse, die eine bessere Koordination der Hilfsmaßnahmen in der Region unterstützen sollte. Das ZKI des DLR übernahm für diese Anfrage die Rolle des Projektmanagements und realisierte auch die Schadensanalyse. Die Karte der Bevölkerungsverteilung im betroffenen Gebiet wurde dem ZKI im Rahmen des Projektes LIMES vom Joint Research Center der Europäischen Kommission (JRC) freundlicherweise zur Verfügung gestellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT054/","category":"Flood","date":"2008-10-31T00:00:00.000Z","country":"Jemen"},"geometry":{"coordinates":[48.67,15.96],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Kartierung von Flüchtlingscamps im Sudan","id":"ACT053","thumbnail":"images/activations/ACT053/ACT053_tn.jpg","products":["ACT053/P01","ACT053/P02","ACT053/P03","ACT053/P04","ACT053/P05","ACT053/P06","ACT053/P07","ACT053/P08"],"description":"Aufgrund vieler regionaler Konflikte gab es während der letzten 20 Jahre immer wieder Flüchtlingsströme, die sich im Osten Sudans in Camps niederließen. ZKI erstellte mehrere großmaßstäbige Karten für das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR).\r\n","url":"//de/activations/items/ACT053/","category":"Humanitarian Crisis","date":"2008-10-30T00:00:00.000Z","country":"Sudan"},"geometry":{"coordinates":[33.92,13.6],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Atlantische tropische Wirbelstürme: ZKI kartiert Überschwemmungen in Haiti","id":"ACT052","thumbnail":"images/activations/ACT052/ACT052_tn.jpg","products":["ACT052/P01","ACT052/P02","ACT052/P03","ACT052/P04","ACT052/P05","ACT052/P06","ACT052/P07","ACT052/P08","ACT052/P09"],"description":"Auf Haiti kamen zwischen Mitte August und Anfang September 2008 durch die Wirbelstürme Fay, Gustav, Hanna und Ike (8. September 2008) weit mehr als 500 Menschen ums Leben. Viele weitere Menschen werden vermisst. Starke Regenfälle in Folge der Stürme führten in dem ärmsten Land Amerikas zu zahlreichen Überschwemmungen.Besonders schwer betroffen war die Küstenstadt Gonaives mit vielen Toten und Verletzten. Über 10.000 Menschen verließen die Großstadt. Angesichts der Zerstörung drohte Haiti eine Hungersnot. Basierend auf Daten des Radarsatelliten TerraSAR-X (DLR/Infoterra) erstellte das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR Karten der betroffenen Gebiete und unterstützte damit die Aktivitäten des Deutschen Roten Kreuz (DRK).\r\n","url":"//de/activations/items/ACT052/","category":"Flood","date":"2008-09-12T00:00:00.000Z","country":"Haiti"},"geometry":{"coordinates":[-72.86,19.24],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Dammbruch: ZKI kartiert Überflutung in Indien/Nepal","id":"ACT051","thumbnail":"images/activations/ACT051/ACT051_tn.jpg","products":["ACT051/P01","ACT051/P02","ACT051/P03","ACT051/P04","ACT051/P05","ACT051/P06","ACT051/P07","ACT051/P08","ACT051/P09"],"description":"Nach einem Dammbruch am 18. August 2008 am Fluß Koshi kam es im Sunsari Bezirk sowie im 7 km weiter südlich gelegenen Supaul Bezirk in Bihar/Indien zu weitreichenden Überschwemmungen. Das Hochwasser betraf auch die Bezirke Madhepura, Araria, Purnea and Saharsa. Insgesamt sind durch das Hochwasser über 250.000 Häuser in 1.600 Ortschaften und 3 Millionen Menschen betroffen. Zerstörte Straßen und überflutete Bahngleise haben laufende Hilfsmaßnahmen stark behindert. Die Karte zeigt die Überflutungsfläche südlich des Dammbruchs mit überschwemmten Siedlungen, Straßen und landwirtschaftlichen Flächen. Die Analyse basiert auf TerraSAR-X StripMap und ScanSAR Daten, welche am 30. August und 1. September 2008 aufgenommen wurden. Der Zeitraum bis zur erneuten Datenaufnahme am 1. September konnte durch den einzigartigen Left-Looking Modus von TerraSAR-X bedeutend verkürzt werden. Die Kartierungen erfolgten im Rahmen des Projektes SAR-HQ, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT051/","category":"Flood","date":"2008-08-30T00:00:00.000Z","country":"Nepal"},"geometry":{"coordinates":[86.99,26.09],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in China","id":"ACT050","thumbnail":"images/activations/ACT050/ACT050_tn.jpg","products":["ACT050/P01","ACT050/P02"],"description":"Am 12. Mai 2008 ereignete sich 90 km nordwestlich von Chengdu in der Provinz Sichuan das stärkste Erdbeben in China seit 1976. Auf das Beben der Stärke 7,8 auf der Richter-Skala folgten viele starke Nachbeben, die große Schäden in der ganzen Region verursachten. Es wurden mehr als 69.000 Tote gezählt, 374.141 Verletzte und 17.469 Vermisste (GOV CHN, 12. Juni 2008).Die Erschütterungen zerstörten über 80 Prozent der Gebäude in der Gegend, über 5 Millionen Menschen wurden obdachlos. Die Stadt Dujiangyan mit ihren 600.000 Einwohnern war unter den am stärksten betroffenen Siedlungen. So schnell wie möglich wurden Hilfskräfte, Armee-Einsatztruppen und andere Organisationen in das Katastrophengebiet entsandt. Nationale Hilfskräfte organisierten den Einsatz mit Unterstützung von verschiedener Seite. Am 26. Mai baute das DRK ein mobiles Krankenhaus auf - ausgestattet mit 120 Betten, einem Operationssaal, einem Labor und einer Entbindungsstation. Über 12.000 Personen wurden hier medizinisch versorgt, bis zu 300 Personen am Tag. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fragte als Nutzer von Respond-Produkten Karten von Dujiangyan mit dem Krankenhaus an. Daraufhin wurden FORMOSAT-2 Satellitenbilder bestellt und durch das DLR bearbeitet. Die Bilder wurden am 5. Juni 2008 mit einer Auflösung von 2 m aufgenommen. Aus diesen Daten wurden zwei Karten generiert: eine Übersichtskarte und eine Detailkarte, auf der die Stadt Dujiangyan und das DRK-Krankenhaus dargestellt sind.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT050/","category":"Earthquake","date":"2008-06-20T00:00:00.000Z","country":"China"},"geometry":{"coordinates":[103.63,30.99],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Zyklon Nargis: ZKI kartiert Überschwemmungen in Myanmar","id":"ACT048","thumbnail":"images/activations/ACT048/ACT048_tn.jpg","products":["ACT048/P01","ACT048/P02","ACT048/P03","ACT048/P04","ACT048/P05","ACT048/P06","ACT048/P07","ACT048/P08","ACT048/P09","ACT048/P10","ACT048/P11","ACT048/P12","ACT048/P13","ACT048/P14","ACT048/P15","ACT048/P16","ACT048/P17"],"description":"Am 2. Mai 2008 zog der Zyklon Nargis über Myanmar hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h und eine bis zu 3 Meter hohe Flutwelle zerstörten in einigen Regionen mehr als 90 Prozent der Häuser und einen Großteil der Infrastruktur. Es wird angenommen, dass bei der Katastrophe mehr als 100.000 Menschen ihr Leben verloren haben und über eine Million obdachlos geworden sind (16.5.).Den Obdachlosen standen nicht genug Nahrungsmittel zur Verfügung, und es gab kaum sauberes Trinkwasser. Nachdem große Flächen noch überflutet waren und wieder verstärkt Regenfälle auftraten, stieg die Seuchengefahr in großen Teilen des Irrawaddy-Deltas weiter an.  Basierend auf Daten der Radarsatelliten TerraSAR-X (DLR/Infoterra) und ALOS/PALSAR (JAXA) erstellte das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR Karten der betroffenen Gebiete und unterstützte damit die Aktivitäten des Welternährungsprogramms (WFP) sowie von UN OCHA. Die Kartierungen erfolgten im Rahmen des GMES-Serviceelements RESPOND bzw. in Zusammenarbeit mit ITHACA.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT048/","category":"Flood","date":"2008-05-08T00:00:00.000Z","country":"Myanmar"},"geometry":{"coordinates":[96,16.53],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Namibia","id":"ACT047","thumbnail":"images/activations/ACT047/ACT047_tn.jpg","products":["ACT047/P01","ACT047/P02","ACT047/P03","ACT047/P04","ACT047/P05","ACT047/P06","ACT047/P07","ACT047/P08","ACT047/P09","ACT047/P10","ACT047/P11"],"description":"Schwere und lang anhaltende Regenfälle haben im Januar und Februar 2008 im Norden Namibias und Süden Angolas zu teils großflächigen Überschwemmungen geführt. Bei der Überflutung von Flusstälern und Wadis wurden Häuser und Verkehrswege zerstört und große Teile der Ernte in Mitleidenschaft gezogen, tausende Menschen mussten vor den Wassermassen fliehen.Die Verunreinigung des Wassers durch die Überschwemmung von Latrinen und Abwassersystemen führte zum Ausbruch der Cholera, so dass die Regierung von Angola den Notstand erklärte. Für die folgenden Tage wurden weitere Regenfälle erwartet.  Am 14. März wurde von UN-OOSA im Auftrag des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UN-DP) die International Charter 'Space and Major Disasters' ausgelöst. Basierend auf Daten des hochauflösenden DLR-Radarsatelliten TerraSAR-X erstellte das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR Karten der betroffenen Gebiete und unterstützte damit die im Rahmen dieser Aktivierung durchgeführten Arbeiten. Das Management für diesen Charter-Call hatte die ESA unter Einbeziehung von UNOSAT als Value-Adding-Partner übernommen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT047/","category":"Flood","date":"2008-03-17T00:00:00.000Z","country":"Namibia"},"geometry":{"coordinates":[15.47,-17.56],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ölteppich in der Antarktis vom gesunkenen Schiff MV Explorer","id":"ACT046","thumbnail":"images/activations/ACT046/ACT046_tn.jpg","products":["ACT046/P01"],"description":"Am 23. November 2007 ist das Kreuzfahrtschiff MV Explorer bei seiner Fahrt durch die Bransfield-Straße, ca. 50 Seemeilen südlich von der King-George-Insel in der Antarktis, auf einen Eisberg gefahren und leckgeschlagen. Alle 154 Passagiere und die Crew konnten gegen Mitternacht mit Rettungsbooten in Sicherheit gebracht werden. Als die MV Explorer sank, waren rund 190.000 Liter Dieselöl, 24.000 Liter Schmierstoff und 980 Liter Benzin an Bord. Zwei Tage nach dem Untergang wurde ein 5 km<sup>2</sup> großer dünner Ölfilm beobachtet, was wenigen Kubikmetern Öl entspricht. Berichten zufolge wurde weiterhin Öl in der Nähe der Stelle des Untergangs beobachtet, sodaß ein langsamer aber stetiger Ölaustritt von einem oder mehreren Tanks des Schiffes vermutet wurde. Die Gebiete, welche die Austrittsstelle umgeben, sind Brutstätten für Adeliepinguine, Kaiserpinguine und das größte Paarungsgebiet von Eselspinguinen. Zusätzlich zu Pinguinen könnte der Ölteppich auch andere antarktische Fauna, wie Robben, Seevögel, Seelöwen, sowie Fische, Krill, Algen und Planktonkolonien beeinträchtigt haben.  Am 29.11.2007 wurden um 8.31 Uhr UTC TerraSAR-X Daten des Gebietes im StripMap-Modus aufgenommen. Die Szene deckt eine Fläche von ca. 15x50 km in Dual-Polarisation (VV und HH) ab. Der im Juni 2007 gestartete DLR-Radarsatellit TerraSAR-X zeigte dabei einmal mehr seine hervorragende Eignung zur Erfassung selbst kleinräumiger Ölverschmutzungen. TerraSAR-X ist in der Lage - unabhängig von Wolkenbedeckung und Tageszeit - hochauflösende Aufnahmen mit bis zu einem Meter Auflösung zu liefern.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT046/","category":"Technical Accident","date":"2007-12-20T00:00:00.000Z","country":"Antarktis"},"geometry":{"coordinates":[-57.3,-62.53],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ölteppich an der Straße von Kertsch zwischen Ukraine und Russland","id":"ACT044","thumbnail":"images/activations/ACT044/ACT044_tn.jpg","products":["ACT044/P01"],"description":"Am Sonntag, dem 11.11.2007, brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 in der Straße von Kertsch auseinander, wobei mindestens 1300 Tonnen Schweröl aus dem entstandenen Riss liefen. Mindestens vier weitere Frachter sanken, davon waren drei mit Schwefel und einer mit Metallabfällen beladen. Am Ufer in der Nähe des Kavkaz Hafens waren die ökologischen Auswirkungen der Ölkatastrophe desaströs. Am 16.11.2007 wurden um 3.52 Uhr UTC TerraSAR-X Daten der Katastrophe im StripMap-Modus aufgenommen. Die Szene deckt eine Fläche von ca. 30x100 km in beiden Polarisationen (VV und HH) ab.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT044/","category":"Technical Accident","date":"2007-11-21T00:00:00.000Z","country":"Ukraine"},"geometry":{"coordinates":[36.66,45.34],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI erstellt Karten der betroffenen Regionen nach Tropensturm Sidr in Bangladesch","id":"ACT045","thumbnail":"images/activations/ACT045/ACT045_tn.jpg","products":["ACT045/P01","ACT045/P02"],"description":"In der Nacht vom 15. zum 16. November 2007 zog der Tropensturm Sidr über den südwestlichen Teil Bangladeschs, wo er eine Spur der Verwüstung hinterließ. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h an der Küste und bis zu 160 km/h in der Hauptstadt Dhaka zwang Sidr etwa drei Millionen Menschen in 15 Küstenprovinzen Bangladeschs zur Flucht. Laut Berichten von UN-OCHA verloren durch den Sturm mehr als 3.000 Menschen ihr Leben. An der Küste entstand eine Flutwelle von fünf Metern Höhe, durch welche die Städte Patuakhali, Barguna and Jhalakathi überschwemmt wurden. Durch die orkanartigen Winde und die Sturmflut wurden etwa 300.000 Häuser komplett und 600.000 weitere teilweise zerstört. Ca. 350.000 ha Getreideanbauflächen fielen dem Sturm zum Opfer. UNOSAT hat im Auftrag des Welternährungsprogrammes (WFP), welches um Unterstützung durch satellitenbasierte Informationen über die Auswirkungen von Sidr angesucht hatte, die Internationale Charter Space and Major Disasters ausgelöst. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hat das Projektmanagement in dieser Aktivierung der Charter übernommen und erstellt Satellitenbildkarten der am meisten betroffenen Regionen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT045/","category":"Flood","date":"2007-11-21T00:00:00.000Z","country":"Bangladesch"},"geometry":{"coordinates":[90.18,22.54],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI kartiert Überschwemmungen in Mexiko mit hochauflösendem Radarsatellit TerraSAR-X","id":"ACT043","thumbnail":"images/activations/ACT043/ACT043_tn.jpg","products":["ACT043/P01","ACT043/P02","ACT043/P03","ACT043/P04","ACT043/P05","ACT043/P06"],"description":"Wochenlange Regenfälle führten Anfang November in den mexikanischen Bundesstaaten Tabasco und Chiapas zu verheerenden Überschwemmungen, durch die ca. eine Million Menschen - etwa die Hälfte der Gesamtbevölkerung Tabascos - obdachlos wurden. Etwa 80% des Bundesstaates Tabasco (Gesamtfläche ca. 25.000 km²) standen zeitweise unter Wasser, wobei besonders die Region um die Stadt Villahermosa (ca. 600.000 Einwohner) betroffen war. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR unterstützte die mexikanischen Zivilschutzbehörde (CENAPRED) mit Satellitenbildkarten der Überschwemmungen. Der im Juni 2007 gestartete und noch im Probebetrieb befindliche DLR-Radarsatellit TerraSAR-X zeigte dabei einmal mehr seine hervorragende Eignung zur Erfassung von Hochwasserereignissen. TerraSAR-X war in der Lage - unabhängig von Wolkenbedeckung und Tageszeit - hochauflösende Aufnahmen mit bis zu einem Meter Auflösung zu liefern. In diesem Fall konnte die Wartezeit bis zur Verfügbarkeit erster Daten bedeutend verkürzt werden, indem TerraSAR-X in seinem einzigartigen Left-Looking Mode arbeitete.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT043/","category":"Flood","date":"2007-11-07T00:00:00.000Z","country":"Mexiko"},"geometry":{"coordinates":[-92.93,17.98],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Waldbrände in Südeuropa, August 2007","id":"ACT041","thumbnail":"images/activations/ACT041/ACT041_tn.jpg","products":["ACT041/P01","ACT041/P02","ACT041/P03","ACT041/P04","ACT041/P05","ACT041/P06","ACT041/P07","ACT041/P08"],"description":"Südosteuropa erlebte im Sommer 2007 die schlimmsten Waldbrände seit Jahrzehnten. Bedingt durch eine extreme Hitzewelle wurden seit Mitte August in der gesamten Region großflächige Waldbrände natürlich oder absichtlich entzündet. Besonders in Griechenland hat sich die Situation drastisch verschärft. Durch die Feuer der letzten Tage sind dort mindestens 60 Menschen ums Leben gekommen. Befürchtet wird, dass die Zahl der Opfer weiter steigt, weil viele Dörfer von den Flammen eingeschlossen sind. Am schlimmsten betroffen ist die Halbinsel Peloponnes. In Folge der verheerenden Situation hat die griechische Regierung den Notstand ausgerufen. Die griechischen Rettungskräfte werden inzwischen auch von internationalen Helfern unterstützt. Insgesamt 13 Löschhubschrauber und -flugzeuge aus europäischen Ländern sind im Einsatz - darunter auch drei aus Deutschland. Das ZKI überwacht kontinuierlich die aktuelle Feuersituation in ganz Europa mit Hilfe der Sensoren NOAA-AVHRR 18 sowie MODIS TERRA-1 und Aqua-1. Dabei nutzte das DFD seine eigenen Empfangsanlagen und bereitet die Rohdaten für die Anwendung vor Ort auf. Aufgrund der Situation in Griechenland wurden Informationen auf dieser gesonderten DFD-ZKI-Seite zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der International Charter Space and Major Disasters erstellte das ZKI zusammen mit der französischen Partner SERTIT Satellitenbildkarten der von der Feuerkatastrophe betroffenen Gebiete. Die Produkte des ZKI wurden dabei über das GMES-Service-Element Risk-EOS realisiert.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT041/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2007-08-27T00:00:00.000Z","country":"Griechenland"},"geometry":{"coordinates":[23.17,38.49],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Brände auf den Kanarischen Inseln, August 2007","id":"ACT040","thumbnail":"images/activations/ACT040/ACT040_tn.jpg","products":["ACT040/P01","ACT040/P02"],"description":"Ende Juli 2007 wurden große Teile der beiden kanarischen Inseln Teneriffa und Gran Canaria durch Feuer vernichtet. Die Feuer zwangen über 10.000 Einwohner, ihre Häuser zu verlassen, von denen einige durch die Feuer zerstört wurden. Die Spanische Regierung und das Monitoring and Information Centre (MIC) der europäischen Kommission haben daraufhin die International Charter Space and Major Disasters ausgelöst, um die Größe der betroffenen Flächen mit Hilfe von Satellitenbildern zu bestimmen. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hat für diese Aktivierung der Charter das Projektmanagement im Namen der ESA übernommen, finanziert durch das Risk-EOS Projekt. Die Analyse der Daten wurde in enger Kooperation mit dem europäischen Feuerinformationssystem (EFFIS) bei der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) in Ispra (Italien) durchgeführt. Die Untersuchungen ergaben, dass auf Teneriffa 12700 ha völlig und 2000 ha teilweise verbrannt sind. Auf Gran Canaria sind 9900 ha völlig und 5450 ha teilweise vom Feuer zerstört.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT040/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2007-08-09T00:00:00.000Z","country":"Spanien"},"geometry":{"coordinates":[-16.19,28.03],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Schwere Überflutung in Großbritannien, Juli 2007","id":"ACT039","thumbnail":"images/activations/ACT039/ACT039_tn.jpg","products":["ACT039/P01","ACT039/P02","ACT039/P03","ACT039/P04","ACT039/P05","ACT039/P06"],"description":"Nach den schweren Überflutungen, die Zentral- und Nordengland Ende Juni bis Anfang Juli 2007 betroffen hatten, war der Südwesten Englands und Wales erneut von einer Schlechtwetterphase getroffen worden. Die aus den Niederschlägen resultierenden Überschwemmungen hatten tausende Haushalte betroffen und die Wasser- und Stromversorgung zusammenbrechen lassen. Das DLR unterstützte die Satelliten-Bildanalyse im Rahmen der International Charter Space and Major Disasters durch das GMES Service Element Risk-EOS. Die Charter war am 24. Juli 2007 durch das Cabinet Office der britischen Regierung ausgelöst worden. Das Charter Projektmanagement wurde durch die Britische Umweltagentur koordiniert.  Zusätzlich zu den Satelliten der Charter hatte das DLR den neuen Radar-Satelliten TerraSAR-X genutzt, um hochauflösende Radarbilder der betroffenen Gebiete zu erzeugen, obwohl der Satellit noch nicht voll operationell arbeitete.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT039/","category":"Flood","date":"2007-07-26T00:00:00.000Z","country":"Vereinigtes Königreich"},"geometry":{"coordinates":[-2.25,51.89],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in England und Wales, England, Juli 2007","id":"ACT038","thumbnail":"images/activations/ACT038/ACT038_tn.jpg","products":["ACT038/P01","ACT038/P02"],"description":"Stark- und Dauerregenereignisse, hervorgerufen durch außergewöhnliche Wetterbedingungen, führten im Juni 2007 in Teilen des Vereinigten Königreiches zu ausgedehnten Überschwemmungen. Ein ausgedehntes Tiefdruckgebiet aus Westen, vom Atlantik kommend, hatte sich über Teilen von Wales und England festgesetzt. So wurden an einer Reihe von Wetterstationen in den Grafschaften Yorkshire, Lincolnshire und den Midlands die höchsten Niederschlagswerte der vergangenen 10 Jahre gemessen. In den von den Überflutungen am heftigsten betroffenen Gebieten, wie beispielsweise auch der Stadt Sheffield, brach zum Teil die Elekrizitätsversorgung zusammen und es mussten tausende Menschen evakuiert werden. Die Notfall- und Hilfsaktivitäten der lokalen Behörden wurden zudem durch drohende Staudammbrüche erschwert. Die Ausdehnung der Hochwasserflächen wurde vom deutschen TerraSAR-X Satelliten am 3. Juli 2007 aufgezeichnet. Die beobachtete Fläche umfasste ca. 950 km² südlich der Stadt York. Die kartierte Hochwasserfläche wurde in einem halb-automatischen Prozessierungsschritt aus den TerraSAR-X Radarbilddaten mit einer Bodenauflösung von 3 Metern extrahiert und anhand der vorhandenen RADARSAT-Daten vom selben Datum auf ihre Plausibilität hin überprüft. Für die Kartendarstellung und zur Orientierung wurde die Hochwassermaske auf ein Landsat ETM+ Satellitenbild von 2002 überlagert.  Diese Kartierung wurde zur Unterstützung der Aktivitäten der International Charter - Space and Major Disasters durchgeführt. Die Charter wurde am 28. Juni 2007 von der Environment Agency von Großbritannien ausgelöst. Wichtiger Hinweis: Der TerraSAR-X Satellit, welcher am 15. Juni 2007 gestartet wurde, befand sich zum Aufnahmezeitpunkt noch in seiner Inbetriebnahme-Phase, so dass weitere Bilddaten des Satelliten zu diesem Zeitpunkt noch nicht operationell bereitgestellt werden konnen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT038/","category":"Flood","date":"2007-07-06T00:00:00.000Z","country":"Vereinigtes Königreich"},"geometry":{"coordinates":[-1.04,53.86],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"DLR Karten für den G8 Gipfel in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni, 2007","id":"ACT037","thumbnail":"images/activations/ACT037/ACT037_tn.jpg","products":["ACT037/P01","ACT037/P02","ACT037/P03","ACT037/P04","ACT037/P05","ACT037/P06","ACT037/P07"],"description":"Vom 6. bis 8. Juni kamen die Staats- und Regierungschefs der G8-Staaten in Heiligendamm zu ihrem jährlichen Gipfeltreffen zusammen. Der Bereich um Heiligendamm war aus Sicherheitsgründen weiträumig abgesperrt und durch einen Sicherheitszaun abgegrenzt. Zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Organisationen waren mit der logistischen Organisation und Sicherung sowohl der offiziellen Gipfelveranstaltung als auch der Protestaktionen betraut. Im Rahmen von Forschungsarbeiten zur Erfassung von Großveranstaltungen mittels Satellitenbilddaten hat das ZKI des DLR aktuelle Satellitenbilder vom 1. und 7. Juni 2007, also kurz vor und während des G8-Gipfels, aufbereitet und analysiert. Die Satellitenbildkarten wurden via Satellit in naher Echtzeit zur Einsatzleitung des Technischen Hilfswerkes vor Ort bei Heiligendamm übertragen. Das DLR nutzte hier die Satellitenkommunikation, die vom ESA-Forschungsprogramms ARTES 3 bereitgestellt wurde, um Erfahrungen für weitere Entwicklungen im Zusammenspiel von Satellitenbildanalyse und satellitengestützter Kommunikation zu sammeln. Diese Erkenntnisse fließen insbesondere in das EU-Projekt LIMES ein.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT037/","category":"Civil Security","date":"2007-06-11T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.83,54.12],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in West Sumatra, Indonesien, März 2007","id":"ACT036","thumbnail":"images/activations/ACT036/ACT036_tn.jpg","products":["ACT036/P01","ACT036/P02"],"description":"Am 6. März 2007 wurde die indonesische Provinz West Sumatra um 10:49 und 12:49 Uhr Ortszeit durch zwei Erdbeben der Stärke 6,2 bzw. 6,3 (GEOFON) erschüttert, was zu schweren Zerstörungen führte. Das Epizentrum befand sich 16 km südwestlich von Batusangkar bzw. 55 km nordöstlich der Provinzhauptstadt Padang. Die regionalen Katastrophenmanagementbehörden haben von 73 Toten und ca. 4000 schwer zerstörte Gebäuden berichtet  (9. März 2007).  Zur Unterstützung der Hilfskräfte und Behörden vor Ort hat das GITEWS Projekt (Deutsch-Indonesisches Tsunami Frühwarnsystem), unterstützt durch das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR, nach dem Ereignis räumlich hochauflösende Übersichtskarten für die Stadt Payakumbuh zur Verfügung gestellt.  Die folgenden Karten basieren auf hochauflösenden IKONOS Daten vom 7. März 2007 und zeigen die Situation der Region Payakumbuh (ca. 100 000 Einwohner) nach dem Erdbeben. Die Kartierung erfolgte ausschließlich durch visuelle Interpretation der IKONOS Satellitenbilder. Auf der Basis der Satellitendaten wurden das Straßennetz sowie Freiflächen zur möglichen Einrichtung von Notunterkünften kartiert und ausgewiesen. Aufgrund der dichten Wolkenbedeckung nach dem Erdbeben war es problematisch, auswertbare optische Satellitendaten des Katastrophengebiets aufzunehmen. Zudem lagen bedauerlicherweise keine hochauflösenden Archivdaten für das Gebiet vor, so dass keine Änderungsanalyse und Schadenskartierung durchgeführt werden konnte. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT036/","category":"Earthquake","date":"2007-03-06T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[100.62,-0.23],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überflutungen in Mosambik: ZKI unterstützt das UN Welternährungsprogramm","id":"ACT035","thumbnail":"images/activations/ACT035/ACT035_tn.jpg","products":["ACT035/P01","ACT035/P02","ACT035/P03","ACT035/P04","ACT035/P05","ACT035/P06","ACT035/P07","ACT035/P08","ACT035/P09"],"description":"Nach Ende Januar 2007 traten in Südostafrika starke, saisonale Regenfälle auf, die in Mosambik zu Überflutungen entlang des Sambesi und seiner Nebenflüsse geführt haben. Das Nationale Institut für Katastrophenmanagement (INGC) löste am 4. Februar 2007 roten Alarm für das gesamte Sambesi-Becken aus. Es wurde erwartet, dass die kritische Hochwassersituation noch bis etwa Ende Februar anhielt. Am 8. Februar 2007 löste das Welternährungsprogramm der UN (WFP) die Internationale Charter Space and Major Disasters aus, im Rahmen derer Satellitendaten zur Unterstützung des Katastrophenmanagements bereitgestellt wurden. Auslöser war die Überflutung aller Zugangswege der Stadt Mutarara, wodurch die Stadt auf dem Landweg unerreichbar wurde. Die nationale Hochwasserbehörde (DNA) und das INGC schätzten, dass in Folge der Überschwemmungen zwischen 200.000 und 300.000 Einwohner vertrieben sowie weitreichende Schäden für die Infrastruktur und die Ernte entstanden waren und dass zahlreiche Menschenleben gefährdet waren.  Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR stellte für die Unterstützung humanitärer Hilfsmaßnahmen Übersichts- und detaillierte Analysekarten im Rahmen des GMES Service Elements RESPOND zur Verfügung. Der RESPOND-Partner UNOSAT hatte das Projektmanagement im Rahmen dieser Aktivierung der Charter übernommen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT035/","category":"Flood","date":"2007-02-12T00:00:00.000Z","country":"Mosambik"},"geometry":{"coordinates":[35.72,-18.04],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Analyse von Umweltparametern im Zusammenhang mit 'Buruli ulcer' in der Elfenbeinküste","id":"ACT033","thumbnail":"images/activations/ACT033/ACT033_tn.jpg","products":["ACT033/P01","ACT033/P02","ACT033/P03"],"description":"Buruli ulcer, ein tropisches Geschwür, ist eine sich ausbreitende nekrotisierende Hauterkrankung, die durch das Mycobacterium ulcerans verursacht wird. Die Krankheit hat sich seit 1986 in der Elfenbeinküste epidemisch entwickelt mit ca. 6000 Erkrankten pro Jahr. Das in der Umwelt lebende Mycobakterium wurde in Wasser und Boden von Feuchtgebieten entdeckt, wobei der Übertragungsweg bislang unbekannt ist.Es wurde ein Zusammenhang berichtet zwischen dem Auftreten der Krankheit und langsam fließenden oder stehenden Gewässer so wie Umweltveränderungen wie beispielsweise durch den Bergbau, Rodung und Bewässerungsmaßnahmen.  Basierend auf diesem Hintergrund wurde im Rahmen des GMES Service Elements RESPOND eine Kartierung durchgeführt, um Buruli Ulcer-gefährdete Gebiete unter Verwendung von Fernerkundungsdaten innerhalb des Übergangsbereiches zwischen immergrünem Regenwald im Süden und Savannen im Norden der Elfenbeinküste zu suchen. Die Kartierung legte besondere Bedeutung auf die Vegetation und die Hydrologie, da bestimmte Vegetationstypen und verschiedene Arten von Feuchtgebieten sehr wahrscheinlich mit dem Mycobakterium in Zusammenhang gebracht werden können.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT033/","category":"Other","date":"2006-09-05T00:00:00.000Z","country":"Elfenbeinküste"},"geometry":{"coordinates":[-6.03,6.89],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Ölkatastrophe an der libanesischen Küste","id":"ACT032","thumbnail":"images/activations/ACT032/ACT032_tn.jpg","products":["ACT032/P01","ACT032/P02","ACT032/P03","ACT032/P04","ACT032/P05","ACT032/P06"],"description":"Am 13. und 15. Juli 2006 wurde im Rahmen des Nahostkonflikts das etwa 30 km südlich von Beirut direkt an der Küste gelegene Elektrizitätswerk von Jieh bombardiert. Teile der mit Dieselöl gefüllten Treibstofftanks entzündeten sich und brannten mehrere Tage lang. Als Folge der Angriffe floss ein großer Teil des Öls direkt in das Mittelmeer. Das libanesische Umweltministerium schätzte, dass etwa 30.000 Tonnen schweren Dieselöls ins Meer gelangten. Durch die südwestlichen Winde sowie die herrschenden Meeresströmungen wurde der Ölteppich zum Teil auf das Meer hinaus getragen, zum anderen Teil an die libanesische Küste gespült. Bis Anfang August 2006 wurde die Küste zwischen der Region Damour südlich von Beirut und der syrischen Grenze im Norden betroffen. Nach einem Hilfeersuchen des libanesischen Umweltministeriums hat das EU Monitoring and Information Centre (MIC) des Generaldirektorats Umwelt die Internationale Charter 'Space and Major Disasters' ausgelöst, um Informationen über die Ausdehnung des Ölteppichs und - wo möglich - das Ausmaß der Verschmutzung zu erlangen. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) hatte das Projektmanagement in dieser Aktivierung übernommen und produzierte auf Satellitendaten basierende Karten im Kontext der europäischen GMES Service Elemente Risk-EOS und MarCoast.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT032/","category":"Technical Accident","date":"2006-08-01T00:00:00.000Z","country":"Libanon"},"geometry":{"coordinates":[35.63,34.13],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in Yogyakarta, Indonesien","id":"ACT031","thumbnail":"images/activations/ACT031/ACT031_tn.jpg","products":["ACT031/P01","ACT031/P02","ACT031/P03","ACT031/P04","ACT031/P05","ACT031/P06","ACT031/P07","ACT031/P08","ACT031/P09","ACT031/P10"],"description":"Nach dem Tsunami im Dezember 2004 wurde Indonesien erneut von einer schweren Naturkatastrophe heimgesucht. Am Morgen des 27. Mai 2006 führte ein Erdbeben der Stärke 6,2 (USGS) zu schweren Zerstörungen in der Region Yogyakarta auf der Insel Java. Mehr als 5.000 Todesopfer und 20.000 Verletzte wurden gezählt, etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos (Stand: 30.5.2006). 4.000 Häuser waren eingestürzt, davon 3.000 alleine in der südlich der Stadt Yogyakarta gelegenen Ortschaft Bantul. Die Erdbebenregion liegt nur wenige Kilometer südlich des verstärkt aktiven Vulkans Merapi, dessen Ascheauswürfe seit dem Beben in ihrer Häufigkeit zugenommen hatten. Zur Unterstützung der Hilfskräfte vor Ort hatte das Auswärtige Amt die Internationale Charter Space and Major Disasters ausgelöst. Das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hatte in dieser Aktivierung das Projektmanagement übernommen und erstellte im Rahmen des Europäischen GMES-Serviceelements RESPOND hochauflösende Satellitenbildkarten.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT031/","category":"Earthquake","date":"2006-05-30T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[110.33,-7.88],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Donau-Flut in Rumänien","id":"ACT030","thumbnail":"images/activations/ACT030/ACT030_tn.jpg","products":["ACT030/P01"],"description":"In Rumänien hat die einsetzende Schneeschmelze in Verbindung mit ergiebigen Niederschlägen zu einem dramatischen Anstieg der Pegel an der Donau auf niemals zuvor gemessene Werte geführt. Mehr als 4.700 Menschen mussten vor den Fluten in Sicherheit gebracht werden, 3.000 davon allein in der Ortschaft Rast im Südwesten des Landes. Nachdem dort ein Damm der Belastung durch die Wassermassen nicht mehr Stand hielt, wurden 600 Häuser überschwemmt, von denen 115 einstürzten. In Rumänien standen ca. 40.000 ha Land unter Wasser. Aufgrund der angespannten Hochwasserlage in Rumänien hatte das Monitoring and Information Centre (MIC) der Europäischen Komission den Charter-Call 120 (Hochwasser an der Theiß/Ungarn) auf die betroffenen Gebiete an der Donau erweitert. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR kartierte, finanziert durch das GMES-Projekt RISK-EOS, die Überflutungsgebiete an der Donau im rumänisch-bulgarischen Grenzgebiet.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT030/","category":"Flood","date":"2006-04-19T00:00:00.000Z","country":"Rumänien"},"geometry":{"coordinates":[23.36,43.92],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Ungarn","id":"ACT029","thumbnail":"images/activations/ACT029/ACT029_tn.jpg","products":["ACT029/P01","ACT029/P02","ACT029/P03","ACT029/P04","ACT029/P05","ACT029/P06"],"description":"Schneeschmelze und starke Regenfälle führten in Südosteuropa zu einer Verschärfung der Hochwassersituation. In Ungarn verlagerte sich der Hochwasserschwerpunkt an die Theiß, nachdem bereits die Donau den höchsten Wasserstand seit mehr als 100 Jahren erreicht hatte. Besonders gefährdet waren dort die Städte Szolnok und Szeged, wo zahlreiche Helfer mit der Errichtung von Sandsackbarrieren gegen die Fluten ankämpften. Insgesamt waren etwa 40 Siedlungen von den Wassermassen bedroht. Das Monitoring and Information Centre (MIC) der Europäischen Kommission hatte die Internatial Charter Space and Major Disasters im Auftrag der Zivilschutzbehörde des ungarischen Innenministeriums ausgelöst. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR hatte das Projektmanagement in diesem Charter-Einsatz übernommen und erstellte, finanziert durch das GMES-Projekt RISK-EOS, Kartenprodukte der betroffenen Gebiete auf Basis von aktuellen Satellitenaufnahmen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT029/","category":"Flood","date":"2006-04-18T00:00:00.000Z","country":"Ungarn"},"geometry":{"coordinates":[20.23,46.77],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Hochwasser an der Elbe in Deutschland","id":"ACT028","thumbnail":"images/activations/ACT028/ACT028_tn.jpg","products":["ACT028/P01","ACT028/P02","ACT028/P03","ACT028/P04","ACT028/P05","ACT028/P06","ACT028/P07","ACT028/P08","ACT028/P09","ACT028/P10","ACT028/P11","ACT028/P12","ACT028/P13","ACT028/P14","ACT028/P15","ACT028/P16","ACT028/P17","ACT028/P18","ACT028/P19"],"description":"Nach dem verheerenden Hochwasser im August 2002 wurde das Gebiet der Elbe in Sachsen erneut von Hochwasser heimgesucht. Starke Regenfälle führten zusammen mit der Schneeschmelze im Riesengebirge zu einem Anstieg der Elbe am Pegel Dresden auf 7,45 Meter. In Dresden mussten flussnahe Gebiete evakuiert werden, ganze Ortsteile mehrerer Städte entlang der Elbe standen unter Wasser. In vier Sächsischen Landkreisen wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Zahlreiche Helfer der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerkes (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) waren im Katastrophengebiet im Einsatz. Das DLR erstellte im Rahmen der International Charter Space and Major Disasters Satellitenbildkarten der Region. Ausgelöst wurde die Charter vom Gemeinsamen Lagezentrum des Bundes und der Länder (GLMZ), um den Freistaat Sachsen bei der Katastrophenbewältigung zu unterstützen. Die Kartierungen des DLR wurden außerdem im Kontext von RISK-EOS durchgeführt, einem europäischen Netzwerk von Geoinformations-Serviceprovidern zur Unterstützung des Katastrophenmanagements. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT028/","category":"Flood","date":"2006-04-03T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[11.72,52.2],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdrutsch auf den Philippinen","id":"ACT027","thumbnail":"images/activations/ACT027/ACT027_tn.jpg","products":["ACT027/P01","ACT027/P02","ACT027/P03"],"description":"Am Freitag, dem 17. Februar 2006, hat nach lang anhaltenden Regenfällen ein Erdrutsch das Dorf Guinsaugon, Saint Bernard, auf der Insel Süd-Leyte (Philippinen) verschüttet. Die meisten der etwa 300 Häuser sowie die Grundschule wurden unter den Schlammmassen begraben. Das Dorf hatte 1.411 Einwohner, in der Grundschule wurden zum Zeitpunkt der Katastrophe 246 Schüler von 7 Lehrern unterrichtet. Der Erdrutsch wurde vermutlich durch die lang anhaltenden Starkregen in der letzten Woche ausgelöst. Auf der Insel Süd-Leyte ist viermal so viel Regen gefallen wie gewöhnlich (478 mm anstatt 137 mm). DLR-ZKI produziert in Zusammenarbeit mit der International Charter - Space and Major Disasters und den Partnern von RESPOND aktuelle Informationen (Karten, Satellitenbilder) zur Unterstützung der Hilfaktionen. Eine topographische Höhenkarte gibt einen Überblick über das vom Erdrutsch betroffene Gebiet.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT027/","category":"Landslide","date":"2006-02-17T00:00:00.000Z","country":"Philippinen"},"geometry":{"coordinates":[125.11,10.36],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben in Pakistan","id":"ACT026","thumbnail":"images/activations/ACT026/ACT026_tn.jpg","products":["ACT026/P01","ACT026/P02","ACT026/P03","ACT026/P04","ACT026/P05","ACT026/P06","ACT026/P07","ACT026/P08","ACT026/P09","ACT026/P10","ACT026/P11","ACT026/P12","ACT026/P13","ACT026/P14","ACT026/P15","ACT026/P16","ACT026/P17"],"description":"Eine Serie von schweren Erdbeben (Magnitude bis 7.6) hat am Samstag, dem 8. Oktober 2005 die Kaschmir-Region erschüttert. Das Epizentrum lag an der Grenze zwischen Pakistan und Indien, rund 100 Kilometer nordöstlich von Islamabad. Das DLR führte eine Notfallkartierung auf der Basis von hochaufgelösten Satellitenbilddaten durch, um damit die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen zu unterstützen.  Ein Landsat ETM Bild bildet die Grundlage für eine Übersichtskarte (1:100.000) der von dem Erdbeben betroffenen Gebiete. In dieser Region wurden verschiedene sehr hochaufgelöste Karten (1:7.500) von Muzaffarabad, Abbottabad und Manshera mit Hilfe des Satelliten IKONOS produziert. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT026/","category":"Earthquake","date":"2005-10-09T00:00:00.000Z","country":"Pakistan"},"geometry":{"coordinates":[73.24,34.5],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Bayern","id":"ACT024","thumbnail":"images/activations/ACT024/ACT024_tn.jpg","products":["ACT024/P01","ACT024/P02","ACT024/P03"],"description":"Ergiebige, andauernde Niederschläge mit Regenmengen von bis zu 120 Litern pro Quadratmeter hatten Ende August 2005 in großen Teilen des Alpenraumes zu einer katastrophalen Hochwassersituation geführt. In Bayern waren die Einzugsgebiete von Iller, Lech, Isar und Inn am stärksten betroffen. Schwere Verkehrsbehinderungen durch überflutete Straßen und Bahnlinien, unterspülte Brücken und Murenabgänge sowie die Überflutung ganzer Ortsteile waren die Folge, so dass für 18 bayerischen Landkreise Katastrophenalarm ausgelöst werden musste.  Die Stadt Garmisch-Partenkirchen war zeitweise auf dem Landweg nicht mehr erreichbar. Am schwersten betroffen war die Gemeinde Eschenlohe, wo die über die Ufer getretene Loisach große Teile der Gemeinde bis zu 1,5m hoch überflutete. Im Oberallgäu kam es vor allem in der Region Oberstdorf zu Überschwemmungen. Während des Ereignisses wurden vielerorts sogar die Pegelstände des Jahrhunderthochwassers von 1999 übertroffen.  Zur Unterstützung der Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten erstellte das ZKI in Kooperation mit European Space Imaging und mit freundlicher Unterstützung des Gemeinsamen Lagezentrums des Bundes und der Länder (GMLZ) sowie des Bayerischen Innenministeriums hochauflösende Satellitenbildkarten der Region Oberstdorf.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT024/","category":"Flood","date":"2005-08-31T00:00:00.000Z","country":"Deutschland"},"geometry":{"coordinates":[10.26,47.38],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI kartiert Brandherde in Portugal","id":"ACT023","thumbnail":"images/activations/ACT023/ACT023_tn.jpg","products":["ACT023/P01","ACT023/P02","ACT023/P03","ACT023/P04","ACT023/P05","ACT023/P06","ACT023/P07","ACT023/P08","ACT023/P09"],"description":"Nach einer der stärksten Dürren auf der Iberischen Halbinsel waren in Zentral- und Nord-Portugal eine Reihe von Feuern außer Kontrolle geraten. Am 22. August 2005 waren 27 Feuer in dem Gebiet aktiv, durch die schon 15 Menschen getötet und mehr als 140.000 Hektar Fläche verbrannt worden waren. Die am meisten betroffenen Gebiete befanden sich in Zentralportugal, wo die Feuer die Vororte der drittgrößten Stadt Portugals, Coimbra, bedrohen. Die schnell wandernden Feuer hatten schon 12 Wohnhäuser in Ceira zerstört, einem Vorort von Coimbra. Für die Region wurde der Notstand ausgerufen.  Waldbrände wurden auch aus den nördlichen Regionen Viseu und Viana do Castelo gemeldet. Die mehr als 3000 portugiesischen Feuerwehrmänner wurden von Lösch-Flugzeugen und Helikoptern aus Frankreich, Spanien, Italien, Deutschland und den Niederlanden unterstützt. Auch aus der angrenzenden Region Galizien, Spanien, wurden 20 Waldbrände gemeldet.  Basierend auf den Erfahrungen der Feuersaison 2003 und 2004 hatte das ZKI begonnen, die Lage mit Hilfe der Sensoren NOAA-AVHRR und MODIS zu kartieren. Dabei nutzte das DFD seine eigenen Empfangsanlagen und bereitete die Rohdaten für die Anwendung vor Ort auf.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT023/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2005-08-23T00:00:00.000Z","country":"Portugal"},"geometry":{"coordinates":[-8.04,39.95],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überschwemmungen in Rumänien: ZKI kartiert Katastrophengebiet","id":"ACT022","thumbnail":"images/activations/ACT022/ACT022_tn.jpg","products":["ACT022/P01","ACT022/P02"],"description":"Schwere Regenfälle im April und Mai 2005 haben in Rumänien die schwersten Überschwemmungen seit fünfzig Jahren verursacht. Davon sind einige tausend Menschen betroffen, deren Häuser zum großen Teil zerstört wurden. Die rumänische Regierung reagierte am 19. Mai mit einem Hilfsersuchen an den europäischen Zivilschutz, durch den das Monitoring and Information Centre (MIC) der europäischen Kommission aktiviert wurde. Ingesamt haben daraufhin elf Mitgliedstaaten ihre Hilfe angeboten. In diesem Zusammenhang hat das MIC die International Charter 'Space and Major Disasters' ausgelöst, um einen synoptischen Überblick über die Lage zu bekommen.  In enger Abstimmung mit der europäischen Kommission hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Projektmanagement und die Analyse aller zur Verfügung stehenden Satellitenbilddaten, darunter ENVISAT ASAR und SPOT 5, übernommen. Aus diesen Daten wurden Überflutungskarten und Schadensstatistiken zur Unterstützung der europäischen Hilfe erstellt. Die Analyse fokussierte dabei auf einem der am stärksten betroffenen Gebiete in West-Rumänien. Die DLR Analysen zeigen, dass allein im Gebiet von Temeswar mehr als 40.000 Hektar betroffen waren.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT022/","category":"Flood","date":"2005-06-07T00:00:00.000Z","country":"Rumänien"},"geometry":{"coordinates":[20.88,45.48],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Satellitenbildkarten unterstützen Welternährungsprogramm der UNO und UNICEF bei Fluthilfe in Äthiopien","id":"ACT021","thumbnail":"images/activations/ACT021/ACT021_tn.jpg","products":["ACT021/P01","ACT021/P02","ACT021/P03"],"description":"Außergewöhnlich starke Regenfälle haben im Südosten Äthiopiens zu großen Überschwemmungen geführt. Laut Angaben der Vereinten Nationen kamen bereits mehr als 100 Menschen ums Leben, etwa 100.000 wurden obdachlos. Große Verwüstungen sind auch in der Landwirtschaft zu verzeichnen. Neben erheblichen Schäden im Getreideanbau fielen den Fluten auch 50.000 Rinder zum Opfer. Sintflutartige Regenfälle, die Ende April während 48 Stunden über der Region Ogaden (etwa 700 km südöstlich der Hauptstadt Addis Abeba) niedergingen, ließen den Fluß Shabeelle rasch ansteigen und über die Ufer treten. In der Folge wurden etwa 25 Dörfer von den Fluten hinweggespült und zahlreiche Straßen unpassierbar. Betroffen ist auch die Versorgung mit Trinkwasser, da viele Quellen nach den Überschwemmungen nicht mehr nutzbar sind. Die aktuellen Ereignisse verschlimmern die Versorgungssituation in einer Region, die regelmäßig von Dürren heimgesucht wird.  Das Welternährungsprogramm der UNO (WFP) und die UNICEF unterstützen die äthiopische Regierung und Bevölkerung durch die Lieferung und Verteilung von Decken, Zelten und Nahrungsmitteln. Zur Erfassung der betroffenen Gebiete hat das WFP Unterstützung durch die International Charter Space and Major Disasters angefordert. Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR erstellt dabei Satellitenbildkarten, welche das Katastrophengebiet vor und nach der Flut zeigen und es den Hilfskräften vor Ort ermöglichen, einen Überblick über das Krisengebiet zu erlangen.  Das ZKI stellte seine Dienste in diesem Krisenfall über das europäische Projekt RESPOND zur Verfügung. Die Koordination der Charter-Aktivitäten im Zusammenhang mit der Flut in Äthiopien hat UNOSAT in Genf übernommen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT021/","category":"Flood","date":"2005-05-11T00:00:00.000Z","country":"Äthiopien"},"geometry":{"coordinates":[44.33,5.5],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI unterstützt WHO im Kampf gegen den Marburg Virus in Angola durch RESPOND","id":"ACT020","thumbnail":"images/activations/ACT020/ACT020_tn.jpg","products":["ACT020/P01","ACT020/P02"],"description":"Der Ausbruch des Marburg Virus in Angola hatte  mindestens 210 Menschenleben gekostet, die meisten davon Kinder unter fünf Jahren. Es handelt sich bei dem Virus um ein meist tödlich verlaufendes hämorrhagisches Fieber, das verwandt mit dem Ebola Virus ist. Die Mehrheit der 231 registrierten Fälle wurde in der Provinz Uige festgestellt, aber es wird befürchtet, dass sich der Virus weiter ausbreitet. Im Moment sind Patienten in sechs Provinzen registriert, allerdings haben sich alle in der Provinz Uige angesteckt (Quelle: WHO 11. April 2004).  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt die Angolanische Regierung und hat Hilfe vom RESPOND Projekt angefordert. Das ZKI produziert im Rahmen des GMES Service Elements der ESA hochaufgelöste Satellitenbildkarten der Stadt Cabinda, in der zur Zeit ein Opfer bestätigt ist und mehrere Personen unter Quarantäne sind. Die Bilder erlauben keine direkte Identifizierung der Krankheit, aber ermöglichen der WHO eine bessere Kontrolle und Überwachung einer möglichen Ausbreitung des Virus in der Stadt. Darüber hinaus sind die Karten auch zur Orientierung in der Stadt und für Planungszwecke zu gebrauchen, da anderes Kartenmaterial nicht zur Verfügung steht. Die Karten wurden aus Archivdaten vom 3. Mai 2004 erstellt. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT020/","category":"Other","date":"2005-04-29T00:00:00.000Z","country":"Angola"},"geometry":{"coordinates":[12.19,-5.56],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Satellitenbildkartierung für Europäische Katastrophenschutzübung EURATECH in Portes-lès-Valence/Südfrankreich","id":"ACT019","thumbnail":"images/activations/ACT019/ACT019_tn.jpg","products":["ACT019/P01","ACT019/P02"],"description":"Vom 10. bis 14. April 2005 fand in Portes-lès-Valence/Department Drôme in Südfrankreich eine zivile KatastrophenschutzÜbung statt. Das Szenario, bei dem sämtliche Bereiche des Zivilschutzes involviert sind, geht von einem verunglückten Gefahrguttransport aus. Die Übung wurde vom französischen Zivilschutz organisiert und durch die Europäische Kommission und durch das französische Innenministerium finanziert. Rund 400 französische und 100 ausländische Akteure waren an der Übung beteiligt. Neben dem Technischen Hilfswerk (THW) und deutschen Feuerwehren, nehmen belgische, italienische und tschechische Zivilschutzorganisationen an EURATECH teil. Im Rahmen der EURATECH KatastrophenschutzÜbung hat das ZKI in Kooperation mit SERTIT (im Auftrag von CNES) Satellitenbildkarten erstellt. Neben der Bereitstellung von Informationsprodukten für die beteiligten Einsatzkräfte, war ein weiteres Ziel die Kooperation der Partner, zur Harmonisierung der Kartenerstellung im Hinblick auf einen zukünftigen europäischen Nofallkartierungs-Service.  Ergänzend zu den Satellitenbilddaten, die durch die Internationale Charta Space and Major Disasters bereitgestellt wurden, hat das DLR in Kooperation mit European Space Imaging hochaufgelöste IKONOS Satellitenbilder ausgewertet.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT019/","category":"Exercise","date":"2005-04-11T00:00:00.000Z","country":"Frankreich"},"geometry":{"coordinates":[4.88,44.87],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI unterstützt im Rahmen von RESPOND internationale Hilfsorganisationen in Indonesien","id":"ACT018","thumbnail":"images/activations/ACT018/ACT018_tn.jpg","products":["ACT018/P01","ACT018/P02"],"description":"Am Abend des 28. März 2005 (16:09 UTC) ereignete sich vor der Westküste Sumatras, etwa 205 km westlich von Sibolga, ein starkes Erdbeben. Nach Angaben des USGS hatte das Beben eine Stärke von 8,7 auf der Richterskala. Glücklicherweise entwickelte sich dabei kein Tsunami, wie er drei Monate zuvor nach einem Beben der Stärke 9,0 in der selben Region aufgetreten war.  Die Inseln Nias und Simeulue vor der Südwestküste Sumatras sind von den Folgen des neuen Bebens am stärksten betroffen. Auf der südlich von Simeulue gelegenen Insel Nias leben 444.000 Menschen, von denen in Folge des Tsunamis vom vergangenen Dezember 1.780 obdachlos wurden. Von den 77.751 Einwohnern Simeulues waren geschätzte 18.000 ohne Unterkunft (Quelle: UN OCHA). Durch das neue Beben ist zu erwarten, dass die Zahl der Obdachlosen stark ansteigen wird. Auf Nias wird derzeit von 300 bis 500 Toten ausgegangen.  Das ZKI produzierte im Rahmen des ESA Service Elements RESPOND hochauflösende Satellitenkarten der am stärksten betroffenen Stadt Gunung Sitoli. Die Karten wurde anhand von archivierten Satellitendaten erstellt. Sie zeigen zwar keine Schadensflächen, stellen jedoch ein wertvolles Hilfsmittel zur Orientierung im Katastrophengebiet, für das keine topographischen Karten vorliegen, dar. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT018/","category":"Earthquake","date":"2005-03-30T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[97.61,1.28],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Das ZKI unterstützt die humanitären Hilfsmaßnahmen in Südostasien durch aktuelle Satellitenbildkarten","id":"ACT017","thumbnail":"images/activations/ACT017/ACT017_tn.jpg","products":["ACT017/P01","ACT017/P02","ACT017/P03","ACT017/P04","ACT017/P05","ACT017/P06","ACT017/P07","ACT017/P08","ACT017/P09","ACT017/P10","ACT017/P11","ACT017/P12","ACT017/P13","ACT017/P14","ACT017/P15","ACT017/P16","ACT017/P17","ACT017/P18","ACT017/P19","ACT017/P20","ACT017/P21","ACT017/P22","ACT017/P23","ACT017/P24","ACT017/P25","ACT017/P26","ACT017/P27","ACT017/P28","ACT017/P29","ACT017/P30","ACT017/P31","ACT017/P32","ACT017/P33","ACT017/P34","ACT017/P35","ACT017/P36","ACT017/P37","ACT017/P38","ACT017/P39","ACT017/P40","ACT017/P41","ACT017/P42","ACT017/P43","ACT017/P44","ACT017/P45","ACT017/P46"],"description":"Ein schweres Seebeben (30 km Tiefe, Magnitude 9) hat am Morgen des 26. Dezember 2004 Tsunami-Flutwellen im Indischen Ozean ausgelöst, welche in den folgenden Stunden vor allem die Küsten von Sumatra, Thailand, Sri-Lanka und Südindien verwüstet haben. Aufgrund der immensen Ausdehnung der betroffenen Küstenregionen waren aktuelle Aufnahmen von Erdbeobachtungssatelliten zu einem wichtigen Werkzeug bei der Unterstützung humanitärer Hilfsmassnahmen geworden. Im Verbund mit internationalen Partnern wie dem Joint Research Centre (JRC) der EU, UNOSAT, Infoterra UK und SERTIT hat das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR die Aufgabe übernommen, aktuelle Satellitendaten zu akquirieren, zu Bildkarten aufzubereiten und diese Informationen den Krisenteams vor Ort sofort zur Verfügung zu stellen. Dabei konzentrierte sich das ZKI auf die Regionen Thailand und Sumatra/Indonesien. Die Aktualität der Bildkartierung und ihre große Flächenabdeckung sind für eine erste Übersicht der aktuellen Situation, die Schadensabschätzung sowie für die Koordination der Logistik vor Ort von erheblichem Nutzen. Das ZKI unterstützte mit den dargestellten Dienstleistungen das Krisenreaktionszentrum des Deutschen Außenministeriums, das gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ), das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz, Greenpeace und Ärzte ohne Grenzen (MSF), das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr AGeoBw sowie die Presse und die Öffentlichkeit und arbeitete dabei in enger Abstimmung mit dem GMES Service Element RESPOND der Europäischen Weltraumbehörde ESA. Die zur Verfügung gestellten Satellitenbildkarten wurden sowohl von archivierten Bilddaten (vor der Flutwelle) als auch von aktuellen Satellitendaten abgeleitet. Durch den Vergleich solcher Datensätze lassen sich die verursachten Schäden unmittelbar und quantitativ beurteilen. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT017/","category":"Tsunami","date":"2004-12-27T00:00:00.000Z","country":"Indonesien"},"geometry":{"coordinates":[95.854,3.316],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"ZKI führt in Kooperation mit dem UNHCR ein Monitoring eines Flüchtlingslagers im Tschad durch","id":"ACT016","thumbnail":"images/activations/ACT016/ACT016_tn.jpg","products":["ACT016/P01","ACT016/P02"],"description":"Auf Grund des Bürgerkriegs in der Region Darfur (Sudan) flüchten tausende von Menschen in den Tschad. Viele Flüchtlingscamps wurden dort errichtet, wobei nicht alle von Ihnen ständig von internationalen Hilfsorganisationen überwacht werden können. Das UNHCR beauftragte das ZKI eine neue Satellitendatenaufnahme vom Flüchtlingslager Mille (Tschad) auszuwerten um Veränderungen, wie Größe, Anzahl der Zelte und Flüchtlinge abschätzen zu können.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT016/","category":"Humanitarian Crisis","date":"2004-12-07T00:00:00.000Z","country":"Tschad"},"geometry":{"coordinates":[21.92,14.59],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überblickskartierung der Al Fashir und Al Junaynah Region, Darfur/Sudan","id":"ACT014","thumbnail":"images/activations/ACT014/ACT014_tn.jpg","products":["ACT014/P01","ACT014/P02","ACT014/P03","ACT014/P04","ACT014/P05","ACT014/P06"],"description":"Aufgrund der anhaltenden Flüchtlingsproblematik und der einsetzenden Regenzeit im Westsudan besteht für die vor Ort tätigen humanitären Hilfsorganisationen dringender Bedarf an aktuellem und detailliertem Kartenmaterial. Nach Rücksprache mit UN-OCHA, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurden zunächst die Krisenregionen um Al Fashir und Al Junaynah kartiert. Im Mittelpunkt der Auswertungen stand hierbei die Erhebung des Straßennetzes, dessen Zustands sowie die Passierbarkeit der möglicherweise gefluteten Wadis und Flusstäler. Des weiteren war die Erfassung von Siedlungen und Flüchtlingslagern und deren aktuellen Größe von Interesse. Für diese Kartenerstellung wurden Satellitendaten durch die International Charter on Space and Major Disasters zur Verfügung gestellt sowie im Rahmen des ESA GMES Service Elements RESPOND prozessiert und ausgewertet.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT014/","category":"Humanitarian Crisis","date":"2004-08-31T00:00:00.000Z","country":"Sudan"},"geometry":{"coordinates":[25.28,13.61],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Überblickskartierung von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch","id":"ACT013","thumbnail":"images/activations/ACT013/ACT013_tn.jpg","products":["ACT013/P01","ACT013/P02","ACT013/P03"],"description":"Auf Anfrage des Technischen Hilfswerkes (THW) wurde Anfang August 2004 eine Überblickskartierung der Region um Dhaka/Bangladesch durchgeführt. Hintergrund ist eine gemeinsam geplante Hilfsaktion des THW und der Vereinten Nationen (UNOCHA) in Bangladesch zur Trinkwasseraufbereitung nach den Überflutungsschäden der vergangenen Wochen. Ikonos Satellitenbilder wurden freundlicherweise von Space Imaging North America (SINA), unterstützt durch European Space Imaging (EUSI) zur Verfügung gestellt.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT013/","category":"Flood","date":"2004-08-08T00:00:00.000Z","country":"Bangladesch"},"geometry":{"coordinates":[90.39,23.69],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Satellitenbilder der Waldbrände in Südportugal 2004","id":"ACT012","thumbnail":"images/activations/ACT012/ACT012_tn.jpg","products":["ACT012/P01"],"description":"Die großen Waldbrände in Spanien und Portugal im Juli 2004 wurden vom Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation des DFD in Form einer detaillierten Karte der betroffenen Gebiete in der Monchique Region auf Basis von Ikonos-Daten erfasst und analysiert. Ergänzend wurden MODIS-Daten ausgewertet, um einen Überblick zur aktuellen Feuersituation auf der gesamten Iberischen Halbinsel zu erhalten.  Erdbeobachtungssatelliten ermöglichen die rasche Kartierung größerer Regionen der Erdoberfläche und können eine wertvolle Hilfe für das Katastrophenmanagement darstellen. Dazu werden zum einen die Daten von Sensoren herangezogen, die Informationen im sichtbaren Licht und im Infrarot liefern. Zum anderen werden aktiv sendende Radarsatelliten eingesetzt, die auch durch Rauch hindurch sehen können. In Kooperation mit European Space Imaging (EUSI), das hoch qualitative und hoch auflösende IKONOS Satellitendaten zur Verfügung stellt, erstellte das DFD eine Übersichtskarte der Waldbrände in der Algarve/Südportugal. Dabei nutzt das DFD seine eigenen Empfangsanlagen und bereitet die Rohdaten für die Anwendung vor Ort auf.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT012/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2004-07-28T00:00:00.000Z","country":"Portugal"},"geometry":{"coordinates":[-8.58,37.28],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erdbeben erschüttert den Norden des Iran am 28. Mai 2004 - erste Überblicks Satellitenkarte verfügbar","id":"ACT011","thumbnail":"images/activations/ACT011/ACT011_tn.jpg","products":["ACT011/P01"],"description":"Die zentrale Mazadaran-provinz, 65 km nordöstlich von Tehran, wurde am 28. Mai 2004 von einem schweren Erdbeben (6,2 auf der Richter-Skala) sowie zahlreichen Nachbeben erschüttert. Auf Anfrage des Auswärtigen Amtes wurde die Internationale Charter on Space and Major Disasters ausgelöst.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT011/","category":"Earthquake","date":"2004-05-30T00:00:00.000Z","country":"Iran"},"geometry":{"coordinates":[51.74,36.22],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Explosionsunglück in der Nähe der Stadt Novobogdanovka/Ukraine","id":"ACT010","thumbnail":"images/activations/ACT010/ACT010_tn.jpg","products":["ACT010/P01","ACT010/P02","ACT010/P03"],"description":"Am 6. Mai 2004 explodierte in der südlichen Ukraine, in direkter Nachbarschaft des Ortes Novobogdanovka ein Waffenlager. Nach Presseberichten mussten bis zu 10.000 Bewohner der umliegenden Ortschaften evakuiert werden. Die Haupteisenbahn- und Strassenverbindung zwischen den Städten Melitopol and Zaporizhzhya waren zeitweise unterbrochen.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT010/","category":"Technical Accident","date":"2004-05-08T00:00:00.000Z","country":"Ukraine"},"geometry":{"coordinates":[35.25,47.19],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Satellitenbildauswertung nach Erdbeben in Marokko","id":"ACT009","thumbnail":"images/activations/ACT009/ACT009_tn.jpg","products":["ACT009/P01","ACT009/P02","ACT009/P03"],"description":"Nach dem Erdbeben vom 24. Februar 2004 in der Region um die Stadt Al Hoceima wurden IKONOS Daten im Hinblick auf das Schadensausmass ausgewertet. Aufgrund der lokalen Wettersituation war eine Aufnahme am 25. Februar nicht möglich. Das IKONOS Satellitenbild vom 27. Februar wurde von der Firma European Space Imaging zur Verfügung gestellt und zeigt ebenfalls mehr als 60 Prozent Wolkenbedeckung, weshalb die betroffene Region nur unzureichend abgedeckt werden konnte. Eine Schadenskartierung war unter diesen Umständen nur eingeschränkt möglich.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT009/","category":"Earthquake","date":"2004-02-27T00:00:00.000Z","country":"Marokko"},"geometry":{"coordinates":[-3.97,35.19],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Erste Schadenskartierung der Zerstörung nach dem Erdbeben in Bam, Kerman Provinz/Iran","id":"ACT008","thumbnail":"images/activations/ACT008/ACT008_tn.jpg","products":["ACT008/P01","ACT008/P02","ACT008/P03"],"description":"Zur Unterstützung der internationalen Katastrophenhilfe in der südiranische Stadt Bam (Iran) sowie den Aktivitäten der Internationalen Charter on Space and Major Disaster hat das Zentrum für satellitengestützte KrisenInformation in Zusammenarbeit mit der Firma Space Imaging Schadenskartierungen auf der Basis von IKONOS Daten zur Verfügung gestellt. Noch am Tage des Erbebens am 26. Dezember 2003 begann das Kriseninformationsteam des DFD mit den Unterstützungsmaßnahmen zur schnellen Notfallkartierung des Erdbebengebietes. In Kooperation mit Space Imaging wurde am 27. Dezember ein hochauflösendes Satellitenbild aufgenommen. Nur wenige Stunden nach Erhalt des Bildes wurde eine Schadenskartierung an Hilfskräfte der UN, EU und verschiedene nationale Intitutionen wie dem THW und dem DRK etc. bereitgestellt. Zum wiederholten Male konnte so das Zentrum für satellitengestütze KrisenInformation den Hilfskräften vor Ort wertvolle Planungsgrundlagen liefern. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT008/","category":"Earthquake","date":"2003-12-27T00:00:00.000Z","country":"Iran"},"geometry":{"coordinates":[58.35,29.1],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Unterstützung der Hilfsorganisationen in den überfluteten Gebieten im Rhonetal, Südfrankreich","id":"ACT007","thumbnail":"images/activations/ACT007/ACT007_tn.jpg","products":["ACT007/P01"],"description":"Mit hochaufgelösten Satellitenbildkarten sind Helfer des Deutschen Technischen Hilfswerks (THW) in den Hochwassergebieten in Südfrankreich nahe der Stadt Arles ausgestattet worden. Die französische Zivilschutzbehörde hatte am 4. Dezember 2003 die International Charter on Space and Major Disasters aktiviert, die in Katastrophenfällen Hilfsaktionen nach besten Kräften durch Satellitendaten unterstützen. Das Zentrum für satellitengestützte KrisenInformation (ZKI) ist Partner der International Charter on Space and Major Disasters. In Kooperation mit der Firma European Space Imaging (EUSI) mit Sitz in München konnte das ZKI hochaufgelöste IKONOS-Daten aufnehmen und auswerten. Die IKONOS-Empfangsstation steht auf dem Gelände des DLR in Oberpfaffenhofen. Dort gingen die ersten IKONOS-Daten aus den Katastrophengebieten an der Rhone ein, die dann im Zentrum für satellitengestützte KrisenInformation aufbereitet wurden. Am frühen Sonntagmorgen konnten dem Zivilschutz in Südfrankreich, dem THW und dem Gemeinsames Melde- und Lagezentrum des Bundes un der Länder (GMLZ) bereits die ersten Bildanalysen verfügbar gemacht werden. So konnten sich Helfer des THW, die die Franzosen bei den Aufräumarbeiten und Rettungsaktionen unterstützen, dank der Hilfe aus dem All und aus Oberpfaffenhofen einen raschen Überblick über das Ausmaß der Katastrophe in der Nähe von Arles machen. Aufgrund der hohen Auflösung der IKONOS-Bilder konnten die Einsatzkräfte die Hilfe vor Ort optimal koordinieren. \r\n","url":"//de/activations/items/ACT007/","category":"Flood","date":"2003-12-06T00:00:00.000Z","country":"Frankreich"},"geometry":{"coordinates":[4.69,44.11],"type":"Point"}},{"type":"Feature","properties":{"title":"Verheerende Waldbrände in Zentral- und Südportugal","id":"ACT006","thumbnail":"images/activations/ACT006/ACT006_tn.jpg","products":["ACT006/P01"],"description":"Erdbeobachtungssatelliten ermöglichen die rasche Kartierung größerer Regionen der Erdoberfläche und können eine wertvolle Hilfe für das Katastrophenmanagement darstellen. Dazu werden zum einen die Daten von Sensoren herangezogen, die Informationen im sichtbaren Licht und im Infrarot liefern. Zum anderen werden aktiv sendende Radarsatelliten eingesetzt, die auch durch Rauch hindurch sehen können. In Kooperation mit der europäischen Weltraumbehörde ESA und anderen nationalen und internationalen Partnern hatte das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) seit dem 5. August 2003 verfügbare Satellitendaten akquiriert und diese den Lagezentren vor Ort für die Brandbekämpfung und Bestandsaufnahme zur Verfügung gestellt. Dabei nutzte das DFD seine eigenen Empfangsanlagen und bereitete die Rohdaten für die Anwendung vor Ort auf. Am 5. August wurde vom portugiesischen Servico Nacional de Bombeiros e Proteccao Civil die International Charter on Space and Major Disasters ausgelöst. Das ZKI hatte für diese Charteraktivierung aus Portugal auf Bitte der ESA das Projektmanagement übernommen und koordinierte die Datenweitergabe und -analyse. Damit wurden zusätzlich zu den vom ZKI und seinen Partnern bereitgestellten Satellitendaten von NOAA-AVHRR, MODIS sowie des DLR-eigenen Satelliten BIRD weitere Informationen zur Lagebeurteilung und zum Krisenmanagement verfügbar gemacht. Auf Grund der nachlassenden Feueraktivität in Portugal wurde der Charter-call 43 am 24. August in Abstimmung mit den portugiesischen Behörden geschlossen. Während der 18 Tage wurden insgesamt 52 geocodierte Datenprodukte an die Einsatzkräfte ausgeliefert. Darunter waren 34 NOAA-AVHRR, 3 ENVISAT-MERIS, 9 SPOT, 3 BIRD, 1 IKONOS Satellitenbilder, 17 NOAA-AVHRR hotspot Masken sowie 2 MERIS und 2 SPOT Masken der abgebrannten Bereiche. Die NOAA Feuermasken konnten beispielsweise vom ZKI bereits einige Stunden nach Empfang zur Verfügung gestellt werden. Dieser Service war nur möglich, weil alle an der Charter beteiligten Institutionen das Zentrum für satellitengestützte KrisenInformation vorbehaltlos unterstützt haben. Wir hoffen, dass wir einen essentiellen Beitrag zur Bekämpfung der Brände und zur Unterstützung der Teams vor Ort leisten konnten.\r\n","url":"//de/activations/items/ACT006/","category":"Wild Fire and Burn Scars","date":"2003-08-07T00:00:00.000Z","country":"Portugal"},"geometry":{"coordinates":[-7.68,39.4],"type":"Point"}}]}